AMD BC-160: Mining-Grafikkarte von XFX mit Navi 12 für über 2.000 Euro gesichtet
AMD-Boardpartner XFX hat mit der "AMD BC-160" eine neue Grafikkarte für das Errechnen von Kryptowährung im Angebot, die auf der bisher recht exklusiven Navi-12-GPU basiert.
Den Navi-12-Grafikprozessor der XFX BC-160 gab es bisher nur in Apples MacBook Pro in Form der AMD Radeon Pro 5600M beziehungsweise Radeon Pro V560, während der Chip im Gaming-Bereich keine Verwendung fand und nun rund anderthalb Jahre nach Markteinführung auch für Mining-Zwecke bereitsteht.
Die für das Errechnen von Ethereum und Co. gedachte BC-160 (Abkürzung für "Blockchain Compute") verzichtet entsprechend ihrem Einsatzbereich auf Display-Anschlüsse und verfügt über einen Blower-Kühler, während die in TSMCs N7-Prozess gefertigte Navi-12-GPU 2.304 Stream-Prozessoren (36 Compute Units) besitzt. Zwei 8-Pin-Anschlüsse sollen die Karte mit je nach Angabe 130 Watt oder 150 Watt TGP unter Last versorgen.
Des Weiteren kommen zwei Stapel von jeweils 4 GiB HBM2-Speicher zum Einsatz, die an ein 1024-Bit-Speicherinterface angeschlossen sind. Der Speicher selbst ist mit 1,6 Gbps getaktet, was einer Bandbreite von 512 GB/s entspricht. Die BC-160 bietet damit eine Hashrate von 70 MH/s (plus/minus 5 Prozent), die laut videocardz.com hauptsächlich dank des High Bandwidth Memory erreicht wird. Da die Größe der "Ethereum DAG"-Datei bereits mehr als 4 GiB Speicher erfordert, konnte XFX dem Bericht nach hier nicht auf einen einzigen 4-GiB-Stack zurückgreifen. Die erreichte Hash-Rate ist dabei höher als die der Radeon RX 6800 XT oder 6900 XT, die beide bei rund 64 MH/s liegen.
Die neue Mining-Grafikkarte BC-160 ist derweil käuflich auf der chinesischen Handelsplattform Aliexpress zu einem stolzen Preis von 2.158,53 Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer gelistet. Das sind über 600 Euro mehr als AMDs Gaming-Topmodell in Form der Radeon RX 6900 XT, die im PCGH-Preisvergleich gegenwärtig günstigstenfalls ab rund 1.500 Euro geführt wird.

Diese GPU unterstützt keinen GDDR-RAM und ist somit für Gamerkarten eh zu teuer.
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Suggeriert, als wäre es okay die Chips für Miningkarten zu nutzen, sofern die Chips aus einer anderen Charge/Kontingent kommen?
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