Fractal North Momentum Edition im Gehäuse-Test: Lohnt sich das Airflow-Upgrade?
Mit der North Momentum Edition aktualisiert Fractal Design sein ATX-Gehäuse technisch, ohne das Grundkonzept zu verändern. Neu sind drei vormontierte Momentum-12-PWM-Lüfter und eine schwarze Holzfront. Doch wie groß fällt der Unterschied zum ursprünglichen North im Test aus?
Inhaltsverzeichnis
Mit der North Momentum Edition aktualisiert Fractal Design das bekannte North technisch, ohne dabei das Grundkonzept des Gehäuses anzutasten. Neu sind drei vormontierte Momentum-12-PWM-Lüfter, eine schwarze Holzfront und anthrazitfarbene Akzente anstelle der bisherigen goldenen Elemente. Abmessungen, Innenaufbau und Platzangebot bleiben unverändert. Entsprechend verschiebt sich die Bewertung vor allem über die Leistungswerte. Wenig überraschend also, dass das Gehäuse weiterhin 46,9 × 21,5 × 44,7 Zentimeter misst und knapp 44,9 Liter fasst. Damit gehört das North auch in der Momentum Edition eher zu den vergleichsweise kompakteren Vertretern im ATX-Bereich. Der Innenraum ist zwar klar strukturiert, das täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass er auch recht eng bemessen ist. Zwar gibt Fractal an, dass für Kabelmanagement bis zu drei Zentimeter zur Verfügung stehen, in der Realität sind das allerdings eher zwei Zentimeter und an manchen Stellen sogar noch darunter. Dementsprechend sollte man bei der Verkabelung mit Planung vorgehen.
Quelle: PC Games Hardware
Sowohl North als auch Momentum Edition verfügen über die doppelt belegbaren Käfige.
Hardware-Kompatibilität
Für Datenträger stehen unter anderem zwei Kombi-Laufwerke zur Verfügung, die sich bei Bedarf aber auch einfach über Thumbscrews ausbauen lassen. Man sollte allerdings bedenken, dass die Schrauben beim ersten Entnehmen recht fest sitzen: Es sollte also auf jeden Fall auch an dieser Stelle ein Schraubendreher bereitliegen. Das Besondere an den Kombi-Plätzen ist übrigens, dass sich nicht nur entweder eine HDD oder eine SSD einbauen lässt, sondern zeitgleich beide Datenträger Platz finden. Zusätzlich existieren noch zwei dedizierte 2,5-Zoll-Montagepunkte, die sich bei Bedarf auch entfernen lassen. In Maximal-Ausstattung finden in dem Gehäuse also zwei 3,5-Zoll- und vier 2,5-Zoll-Laufwerke Platz.
Quelle: PC Games Hardware
In den beiden Käfigen lassen sich jeweils zeitgleich eine 2,5-Zoll-SSD und eine 3,5-Zoll-HDD unterbringen.
Dass sich vor allem die Laufwerkskäfige schnell entfernen lassen, dürfte für all jene relevant sein, die ein längeres Netzteil nutzen wollen. Sind die beiden Käfige ausgebaut, darf das Netzteil bis zu 25,5 Zentimeter lang sein. Bleiben die beiden Plätze vorhanden, schrumpft der Platz auf 15,5 Zentimeter. Grafikkarten dürfen bis zu 35,5 Zentimeter lang sein. Bedacht werden sollte allerdings, dass ein montierter Frontradiator den verfügbaren Platz nochmal verringert. Für CPU-Kühler steht übrigens eine maximale Bauhöhe von 17 Zentimetern zur Verfügung. Diese Maße gelten außerdem nicht nur für die Momentum Edition, sondern auch für das Fractal North selbst.
Wie schon versprochen bleibt damit vieles beim Alten. Auch eine bekannte Eigenheit des ursprünglichen Gehäuses besteht fort. Der Deckel sitzt noch immer vergleichsweise locker und lässt sich leider nicht weiter verschrauben. Beim Transport oder beim Umstellen des Systems kann sich das Panel daher verschieben. Anders verhält es sich bei den Seitenteilen: Diese sind eingeschoben, sollten aber in jedem Fall verschraubt werden. Auch hier sind schon vorab Thumbscrews verbaut. Verschaubt man die Seitenteile nicht, haben auch diese zu viel Spiel und können schnell verrutschen.

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Die GPU verharrt in beiden Fällen bei 65 Grad Celsius, die Innenraumtemperatur bleibt jedoch leicht zugunsten der Momentum Edition verschoben.
Interessant wäre da noch wie die GPU-Temperatur sich bei festgenageltem Takt verhält, da dürfte sich dann ein etwas größerer Unterschied herauskristallisieren?
Was den Staubfilter angeht, ich guck mir das Montag nochmal an und geb dir dann n Update.
Schade, dass beim Update keine weitere Öffnung oberhalb der Ram Riegel eingearbeitet wurde. Dort sind oft die Anschlüsse für Lüfter und die Kabel bekommt man dann nicht schön hinter das Mobo tray. Die sehr kleine Durchführung für den/die EPS Stecker wurde im Artikel erwähnt. Man kommt aber auch durch das entfernte Oberteil an den Bereich beim Bau.
Was mich etwas wundert ist die Aussage, dass der vordere Staubfilter geschraubt ist. Das ist bei mir nicht der Fall. Das Holzpanel ist oben eingehakt und unten geclipst. Der eigentliche Filter ist bei mir ebenfalls geclipst. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, ist das beim Momentum genauso. Der Filter lässt sich also ohne Werkzeug ausbauen und reinigen.