Fractal North Momentum Edition: Montagepraxis
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Fractal North Momentum Edition: Montagepraxis

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Fractal North Momentum Edition im Praxistest: Kabelmanagement, Netzteileinbau, Radiatormontage und Verarbeitung.

Erfreulich fällt der Blick ins Zubehör aus. Fractal hat, wie von anderen Gehäusen gewohnt, wieder ein ausführliches Handbuch beigelegt, das nicht nur die einzelnen Montageschritte beschreibt, sondern diese auch mit farbigen und klar gekennzeichneten Abbildungen unterlegt. Das dürfte die Orientierung, insbesondere beim ersten Aufbau, deutlich erleichtern. Gleichzeitig bleibt aber auch festzuhalten, dass sich das North konstruktiv auf jeden Fall nicht als klassisches Einsteigergehäuse versteht. Immerhin gibt es doch den einen oder anderen möglichen Stolperstein zu beachten, den man als Anfänger vielleicht einfach noch nicht auf dem Schirm hat.

Bei beiden Gehäusen lässt sich das Netzteil nur von hinten einschieben. Quelle: PC Games Hardware Bei beiden Gehäusen lässt sich das Netzteil nur von hinten einschieben.

Zusammenbau und Praxisprobleme

Der vergleichsweise enge Innenraum und die damit begrenzten Platzverhältnisse erfordern durchaus etwas Planung. In der Praxis zeigt sich das vor allem beim Kabelmanagement. Die offiziell angegebenen drei Zentimeter hinter dem Mainboard-Tray stehen faktisch nicht durchgängig zur Verfügung. Gerade im Bereich der CPU-Stromversorgung wird es eng. Das EPS-Kabel muss sauber vorverlegt werden, da sich die Durchführung leider als sehr knapp bemessen erwiesen hat. Wer hier erst nachträglich verkabelt, stößt also gerade bei großen Händen recht schnell an mechanische Grenzen. Es empfiehlt sich also, die Verkabelung auf dem Mainboard schon vor dem Einbau vorzunehmen. Allerdings ist das nur bei einem modularen Netzteil möglich, denn wie schon beim Vorgänger, dem ursprünglichen Fractal North, lässt sich das Netzteil nur von hinten einschieben. Das korrekte Positionieren von diesem kann übrigens etwas fummelig sein.

Auch die Montage der Laufwerkskäfige kann in engen Konfigurationen zur Geduldsprobe werden. Zwar lassen sich die Käfige grundsätzlich werkzeuglos lösen, beim ersten Entfernen sitzen die Schrauben jedoch straff. Zudem müssen Kabel sauber geführt werden, damit sie nicht mit den Käfigen kollidieren. Gerade bei maximaler Bestückung mit zwei 3,5-Zoll- und vier 2,5-Zoll-Laufwerken steigt der Verkabelungsaufwand spürbar an.

Trotz vergleichsweise kleiner Größe bieten Fractal North und auch die Momentum Edition viel Platz für SSDs und HDDs. Quelle: PC Games Hardware Trotz vergleichsweise kleiner Größe bieten Fractal North und auch die Momentum Edition viel Platz für SSDs und HDDs. Auch beim Radiatoreinbau verlangt das North Aufmerksamkeit. Die nominellen 360 Millimeter an der Front klingen großzügig, in der Praxis entscheiden jedoch Radiatordicke und Endtank-Bauhöhe über die tatsächliche Kompatibilität. Insbesondere Modelle mit breiten Endtanks oder integrierten Pumpeneinheiten können mit der oberen Gehäusekante kollidieren, wenn die Schläuche nach oben geführt werden. In diesem Fall bleibt einem dann nichts anderes übrig, als mit umgekehrter Schlauchführung zu verbauen.

Bei der Verarbeitung hinterlässt das Gehäuse insgesamt einen stabilen Eindruck. Schnittkanten sind sauber entgratet, Verwindungen treten auch unter Druck kaum auf. Das Stahlchassis wirkt steif, die Seitenteile sitzen nach Verschraubung fest in ihren Führungen. Lediglich der bereits erwähnte Deckel fällt konstruktiv etwas lockerer aus. In Summe bewegt sich die Verarbeitung auf einem guten bis sehr guten Niveau.

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  1. Seite 1 Fractal North Momentum Edition im Test: Technik
  2. Seite 2 Kühlung und I/O
  3. Seite 3 Montagepraxis
  4. Seite 4 Messwerte und Note
    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Jacky Software-Overclocker(in)
        Ach lol... mein Fehler. Ich hab das im Alltagstrubel voll verpeilt. Aber ich hab an diesem Montag nachgeschaut ^^ Du hast absolut recht. Dementsprechend wurde das ausgebessert
      • Von PCGH_Jacky Software-Overclocker(in)
        Ach lol... mein Fehler. Ich hab das im Alltagstrubel voll verpeilt. Aber ich hab an diesem Montag nachgeschaut ^^ Du hast absolut recht. Dementsprechend wurde das ausgebessert
      • Von cordonbleu BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Jacky
        Was den Staubfilter angeht, ich guck mir das Montag nochmal an und geb dir dann n Update.
        An welchem Montag wolltest du nachschauen?
      • Von DamnS3xyHardwar3 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Jacky
        Bei der GPU zeigt sich ein geringerer Abstand. Nach 30 Minuten Cyberpunk 2077 liegt die Temperatur in der Momentum Edition bei 64 Grad Celsius, im ursprünglichen North bei 65 Grad Celsius.
        ...
        Die GPU verharrt in beiden Fällen bei 65 Grad Celsius, die Innenraumtemperatur bleibt jedoch leicht zugunsten der Momentum Edition verschoben.
        Dabei finde ich den Takt noch erwähnenswert, denn auch wenn die GPU-Temperatur weitgehend gleich bleibt, erhält man dabei etwas mehr Leistung.
        Interessant wäre da noch wie die GPU-Temperatur sich bei festgenageltem Takt verhält, da dürfte sich dann ein etwas größerer Unterschied herauskristallisieren?
        Aber sehr schöner Test, danke! Ist tatsächlich ein interessantes Gehäuse.
      • Von PCGH_Jacky Software-Overclocker(in)
        Zitat von cordonbleu
        Schade, dass beim Update keine weitere Öffnung oberhalb der Ram Riegel eingearbeitet wurde.
        Allgemein hätten die Öffnungen doch was größer sein können. Das is in der Tat etwas ärgerlich. hätte vermutlich auch nich allzu sehr gekostet das umzusetzen.
        Was den Staubfilter angeht, ich guck mir das Montag nochmal an und geb dir dann n Update.
      • Von cordonbleu BIOS-Overclocker(in)
        Das North ist wirklich ein schönes erwachsenes Gehäuse. Ich habe meins jetzt seit 3 Jahren und bin sehr zufrieden damit.
        Schade, dass beim Update keine weitere Öffnung oberhalb der Ram Riegel eingearbeitet wurde. Dort sind oft die Anschlüsse für Lüfter und die Kabel bekommt man dann nicht schön hinter das Mobo tray. Die sehr kleine Durchführung für den/die EPS Stecker wurde im Artikel erwähnt. Man kommt aber auch durch das entfernte Oberteil an den Bereich beim Bau.

        Was mich etwas wundert ist die Aussage, dass der vordere Staubfilter geschraubt ist. Das ist bei mir nicht der Fall. Das Holzpanel ist oben eingehakt und unten geclipst. Der eigentliche Filter ist bei mir ebenfalls geclipst. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, ist das beim Momentum genauso. Der Filter lässt sich also ohne Werkzeug ausbauen und reinigen.
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