Fractal North Momentum Edition: Kühlung & I/O
Fractal North Momentum Edition mit Momentum-12-PWM-Lüftern: Radiatorlimits, Frontanschlüsse und Staubschutz im Detail.
Inhaltsverzeichnis
Der zentrale technische Unterschied zwischen den beiden Gehäusen liegt eigentlich in der Lüfterbestückung. Während das ursprüngliche North mit zwei 140-Millimeter-Aspect-14-Lüftern ausgeliefert wurde, setzt Fractal bei dem neuen Gehäuse dieses Mal auf drei 120-Millimeter-Momentum-12-PWM-Lüfter an der Front. Die restlichen Montageoptionen bleiben wieder identisch. Im Deckel lassen sich zwei 120- oder zwei 140-Millimeter-Lüfter verbauen, am Heck ist ein verschiebbarer 120-Millimeter-Lüfter vorgesehen. Wer die drei vormontierten Lüfter austauschen möchte, kann wahlweise auch zwei 140-Millimeter-Lüfter verbauen. Da allerdings die vormontierten Lüfter das Argument für die Momentum Edition sind, würde das nur bedingt Sinn ergeben.
Radiator-Support
Auch bei der Radiatorunterstützung ändert sich nichts. An der Front sind Modelle im 360-Millimeter-Format möglich, im Deckel bis 240 Millimeter und am Heck bis 120 Millimeter. Es gibt allerdings Einschränkungen bei der Bauhöhe und Breite. An der Front darf der Radiator maximal 55 Millimeter dick und 125 Millimeter breit sein. Im Deckel sind bis zu 35 Millimeter Dicke und 151 Millimeter Breite vorgesehen, am Heck ebenfalls 35 Millimeter Dicke bei maximal 122 Millimetern Breite. Zusätzlich ist beim 360-Millimeter-Radiator an der Front die Höhe des oberen Endtanks zu beachten. Wird der Schlauch nach oben geführt, darf dieser maximal 30 Millimeter hoch sein. Andernfalls ist eine Montage mit nach unten geführten Schläuchen erforderlich, da es im oberen Gehäusebereich zu Platzproblemen kommen kann.
I/O-Panel
An der Front setzt Fractal weiterhin auf eine überschaubare, aber durchaus zeitgemäße Anschlussausstattung. Zur Verfügung stehen zwei USB-3.2-Gen-1-Ports im Typ-A-Format sowie ein USB-3.2-Gen-2×2-Anschluss im Typ-C-Format. Letzterer ermöglicht theoretisch eine Datenrate von bis zu 20 Gbit pro Sekunde, sofern Mainboard und interne Anbindung dies unterstützen. Ergänzt wird das Panel durch zwei separate 3,5-Millimeter-Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrofon. Für Interessierte, die das Gehäuse auf den Tisch stellen wollen, sollte aber erwähnt werden, dass sich die Anschlüsse auf der Oberseite befinden. Dementsprechend eignet sich das Modell also eher für den Platz unter dem Tisch.
Quelle: PC Games Hardware
Bei den Frontanschlüssen setzt Fractal bei der Momentum Edition nicht mehr auf Goldakzente.
Beim Thema Staubschutz bleibt sich das North ebenfalls treu. An der Front sitzt ein verschraubtes Netz hinter der charakteristischen und dieses Mal schwarzen Holzverkleidung. Dieses ist fest integriert und lässt sich bei Bedarf demontieren. Auch wenn der Staubfilter bombenfest sitzt, lässt er sich leicht zum Säubern entnehmen. Am Boden kommt ein eingeschobenes Staubnetz zum Einsatz, das nach hinten herausgezogen werden kann. Diese Lösung ist bekannt von vielen anderen Gehäusen, sie ist allerdings gerade zum Wiedereinschieben ein wenig unpraktisch. In der Decke setzt Fractal auf eine einfache Mesh-Abdeckung. Diese dürfte zumindest groben Staub fernhalten. Insgesamt wirkt das Staubschutzkonzept hochwertig. Die Netze sind passgenau, wirken an keiner Stelle rissig oder flatterig.

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Die GPU verharrt in beiden Fällen bei 65 Grad Celsius, die Innenraumtemperatur bleibt jedoch leicht zugunsten der Momentum Edition verschoben.
Interessant wäre da noch wie die GPU-Temperatur sich bei festgenageltem Takt verhält, da dürfte sich dann ein etwas größerer Unterschied herauskristallisieren?
Was den Staubfilter angeht, ich guck mir das Montag nochmal an und geb dir dann n Update.
Schade, dass beim Update keine weitere Öffnung oberhalb der Ram Riegel eingearbeitet wurde. Dort sind oft die Anschlüsse für Lüfter und die Kabel bekommt man dann nicht schön hinter das Mobo tray. Die sehr kleine Durchführung für den/die EPS Stecker wurde im Artikel erwähnt. Man kommt aber auch durch das entfernte Oberteil an den Bereich beim Bau.
Was mich etwas wundert ist die Aussage, dass der vordere Staubfilter geschraubt ist. Das ist bei mir nicht der Fall. Das Holzpanel ist oben eingehakt und unten geclipst. Der eigentliche Filter ist bei mir ebenfalls geclipst. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, ist das beim Momentum genauso. Der Filter lässt sich also ohne Werkzeug ausbauen und reinigen.