Weißes Gehäuse mit Holz: Lian Li eifert dem Fractal North nach
Lian Li hat sein in Kooperation mit DAN Cases entwickeltes Micro-ATX-Gehäuse Lian Li DAN Cases A3-mATX jetzt auch in der weißen Version mit einer stilvollen Holzfront ausgestattet und eifert so dem vom Fractal North gesetzten Trend nach.
Der taiwanische Gehäusehersteller Lian Li hat sein in Kooperation mit dem deutschen Unternehmen DAN Cases GmbH von Daniel ("DAN") Hansen zusammen entwickeltes Micro-ATX-Gehäuse Lian Li DAN Cases A3-mATX jetzt außerdem auch in einer weißen Version mit einer stilvollen Holzfront ausgestattet und eifert so dem vom Fractal North gesetzten Trend nach. Zuvor war lediglich die ganz in Schwarz gehaltene Ausführung des mATX-Cases mit Holz an der Front verfügbar.
Wie bei allen anderen Ausführungen besitzt das 194 × 443 × 321,5 mm messende Gehäuse eine Volumen von 26,3 Litern und bietet auch 4-Slot-Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 410 mm sowie CPU-Kühlern mit einer Höhe von bis zu 165 mm ausreichend Platz zum Atmen. Unter dem Gehäusedeckel kann obendrein ein Wärmetauscher mit einer Länge von bis zu 360 mm platziert werden.
Der Preis für das Lian Li DAN Cases A3-mATX in Weiß mit Holzfront soll sich wie bei der schwarzen Version im Bereich um 100 Euro bewegen. Geboten werden hierfür 1× USB-C 3.1, 2× USB-A 3.0, 1× 3.5mm Klinke (Line-Out), 1× 3.5mm Klinke (Line-In) sowie 4× PCI-Erweiterungsplätze und ein Mix aus Mesh, Stahl und Holz.
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Quelle: Lian Li via Overclocking.com

Warum packt man Holz, ein natürlicher Rohsoff der warm ist und im gewissen Sinne auch leicht lebt, nur in/an die Front? Die Seitenteile und der Rest wirken, auf mich, derart unattraktiv mit ihren Formen, der Leblosigkeit und der unlebendigen Haptik ..
Warum kann man das Glas-Seitenteil, wie auch den Rest, mit wenigstens Teilholz fertigen? Warum gibt es keine Seitenteile aus Holz, je nach Kunst- und Stilrichtung mit Rundungen, Schwüngen, oder eben kantig, fractal, agressiv mit Kunstglas-Einsatz in verschiedenen Formen und Arten?
Ihr wollt Computergehäuse künstlerisch oder materialtechnisch Aufwerten? Ja also dann bitte auch richtig! Dieser ganze lieblose "auf die Front reduzierte" Ansatz ist, für mich, eine absolute Blamage an jede Art von Gedanken einer Steigerung, Aufwertung oder Umgestaltung mit Ansätzen in Kunst, Anmutung und Kontrast. Es ist nichts zu erkennen von Aufteilungsharmonien wie dem goldenen Schnitt oder wirklich coolen Sachen wie in Holz- oder Intarsien-Form wechselbaren Teilen. Warum kein Kirschbaumgehäuse mit nordischer Fichte oder Weißbuche als Kontrastparts? Warum keine Kirschbaum-Intarsien mit runden Ahornstreifen oder Okume/Sapeli-Ecken? Warum kein Meranti-Frontürrahmen mit weißer, luftdurchlässiger Einlage und zB. Messingbeschlägen?