Geforce RTX 5060: Nvidia greift mit Vorgaben aktiv in Tests ein
Anders als bislang gewohnt wird es zur Geforce RTX 5060 vorab keine unabhängigen Tests und Benchmarks geben, sondern stattdessen ausschließlich handverlesene "Previews", bei denen Nvidia die Vorgaben macht und so aktiv in die "Tests" eingreift.
Anders als bislang gewohnt wird es zum Verkaufsstart der Geforce RTX 5060, ab dem 19. Mai zu einem MSRP ("Manufacturer's Suggested Retail Price") von 299,- US-Dollar vor Steuern im Handel stehen wird, keinerlei unabhängigen Tests und Benchmarks geben. Stattdessen sind ausschließlich handverlesene "Previews", eine Art von "Hofberichterstattung", bei welcher Nvidia explizite Vorgaben macht und so unverhohlen aktiv in die Tests von Publikationen eingreift, vorgesehen.
Nachdem sich Nvidia bewusst gegen eine Vorabbereitstellung eines entsprechenden Grafiktreibers für die Geforce RTX 5060 entschieden hat, ist mittlerweile klar, dass ein solcher durchaus bereits verfügbar ist. Dessen Bereitstellung ist aber mit zahlreichen Zugeständnissen seitens der Medien und Tester verbunden, wie die "Preview" der Website GameStar Tech jetzt unmissverständlich belegt hat. So heißt es...
Nvidia hat sich dazu entschieden, den für die Tests der GPU zwingend nötigen Treiber vorab nur unter bestimmten Vorgaben und sehr wenigen Medien weltweit zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören auch wir. [...]
- GameStar Tech -
Demnach hat der US-Hersteller sowohl hinsichtlich der am Test neben der Geforce RTX 5060 teilnehmenden Grafikkarten als auch bei den Spielen und deren Grafikeinstellungen strikte Vorgaben gemacht, so GameStar Tech.
Quelle: GameStar Tech
Nur ausgewählte Medien und Publikationen, die sich auf diese Rahmenbedingungen eingelassen haben, wurden von Nvidia mit einer Grafikkarte sowie dem dazugehörigen Grafiktreiber bedacht. Von den oben genannten strikten Vorgaben durfte während des "Previews" nicht abgewichen werden. Warum Nvidia entsprechend vorgeht, ist dem nachfolgenden Video unseres GPU-Gurus Raffael Vötter zu entnehmen. Mit den Vorgaben und seiner gelenkten Hofberichterstattung möchte Nvidia ganz offensichtlich den unzureichenden Grafikspeicher kaschieren.
Da die Geforce RTX 5060 mit 8 GiByte auch nur mit eigenen älteren Grafikkarten wie der Geforce RTX 3060 und Geforce RTX 2060 verglichen werden darf, werden zudem auch gleichzeitig die Konkurrenz von AMD sowie der eigene direkte Vorgänger, die Geforce RTX 4060, ausgeblendet. Die Geforce RTX 5060 8GB steht somit für die potenzielle Kundschaft auf den ersten Blick besser dar. Was für ein Blödsinn herauskommt, wenn man Nvidias Vorgaben folgt, zeigt dieser "Benchmark".
Quelle: GameStar Tech
Auf den ersten Blick ist für weniger technikaffine potenzielle Kunden nicht ersichtlich, dass die Geforce RTX 5060 im Vergleich zur Geforce RTX 3060 nur dank der künstlich erschaffenen Bilder der Multi Frame Generation ("MFG") so deutlich zulegt. Ohne den vierfachen Multiplikator bleiben von den imposanten 232 Bildern pro Sekunde keine 60 Fps mehr übrig. Bei unabhängigen Tests wäre das natürlich herausgekommen.
Die RTX 5060 ist unserem ersten Eindruck nach eine grundsolide Grafikkarte für alle, die nach Hardware im Einsteigerbereich suchen.
- GameStar Tech -
Diesem Fazit wird sich die PCGH-Redaktion sicherlich nicht anschließen und hat schon im Vorfeld sowohl hinsichtlich der Geforce RTX 5060 Ti mit 8 GiByte als auch im Hinblick auf die Geforce RTX 5060 die Empfehlung ausgesprochen: Finger weg von 8 GiByte, wenn Sie im Jahr 2025 kompromisslos spielen möchten. Dass Nvidia die Geforce RTX 5060 so versteckt, spricht Bände. PCGH wird im Test Mitte kommender Woche klären, für welchen Anspruch die 319-Euro-Grafikkarte wirklich genügt, und wie die Alternativen aussehen.
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Quelle: GameStar Tech

Wobei AMD da auch nicht viel anders unterwegs ist.
Leistungssteigerungen der 5 letzten Generationen
(je 60er, 70er, 80er und 90er Modelle) miteinander verglichen.
Kam heraus, die RTX 50 bieten bei weitem das wenigste
Plus zu den jeweiligen Vorgängergenerationen an Leistung ,
dafür aber den größten Preisaufschlag.
könnte Lederjacke einfach GTX 5060,5 draufschreiben und die Fanboys kaufens...
Ich kann ja auch mal mit handverlesenen Games und Einstellungen einen "Test" schreiben, aus dem dann hervor geht, wie meine 9070XT eine 5080 komplett in den Schatten stellt.
Eigentlich ist es ja so, dass sie durch den Artikle schon viel früher an den Treiber gekommen sind und so mehr Zeit hatten die 5060 aufschlussreich zu testen. Einen richtigen Test sehe ich auf ihrer Seite bisher nicht. Eigentlich hätten sie diesen schon gestern Online stellen müssen, um wirklich Kapital daraus zu schlagen.
Nachdem Gamestar verkauft wurde und Jörg Langer seinen Hut genommen hat, ging es stetig Berg ab. Wobei ich das nichtmal den Redakteuren selbst, ankreide, sondern dem Management, welches eine aggressive Werbe-Monetarisierung fährt und komplett weg will von den Papierausgaben.
Als Abonnent der Papierausgabe wurde man zügig wie Jemand zweiter oder eher dritter Klasse behandelt (z.B. bei der Möglichkeit der Teilnahme an Gewinnspielen) ich habe nach genau 19 Jahren und 11 Ausgaben mein Abo beendet. (Das hatte damals noch mein Vater abgeschlossen, weil ich minderjährig war.) Also Leser fast ab der ersten Ausgabe. Die Dame am Telefon hat nichtmals versucht was mir den Verbleiben schmackhaft zu machen und die 20 Jahre zu vollenden.
Ich empfand dies als mangelnde Wertschätzung und den "fall of an empire" Moment.
Habe seit dem auch die Website von Gamestar nur noch 1-2 Mal im Jahr angeschaut statt wie vorher täglich. Wie ich im Zuge dieses Artikels jetzt erfahren habe wird man mittlerweile am Handy ja mit Werbung bei Gamestar erschlagen...
Ich glaube, der Frust saß tief, sonst hätte ich nicht so viel getippt und das am Handy um die Uhrzeit, an einem Sonntag.
Die GS kann man seit 4-5 Jahren echt komplett vergessen.
Abo ist auch gekündigt worden - bis jetzt vermisse ich da nichts.
Und ich war da auch mehr als 2 Jahrzehnte Abonnent (CD, DVD, DVD Plus).