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    Die Geforce RTX 3080 Ti ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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    [Quelle: PC Games Hardware]
    https://www.pcgameshardware.de/Geforce-RTX-3080-Ti-Grafikkarte-277501/News/RTX-3080-Ti-Top-oder-Flop-Mining-Bremse-1373352/galerie/2261953/
    [19/09/2014] Die Geforce RTX 3080 Ti ... lässt mich ziemlich kalt. Das liegt wahrscheinlich auch ein wenig an den Umständen, ich glaube, ich bin ein wenig grafikkartenverdrossen. Die aktuelle Marktlage macht es dazu eh nahezu unmöglich, eine neue GPU zu ergattern und völlig unmöglich, dies zu einem auch nur halbwegs angemessenen Preis zu bewerkstelligen. Das Erscheinen der in jämmerlichen Stückzahlen hereintröpfelnden RTX 3080 Ti frustriert mich vielleicht sogar noch ein wenig zusätzlich, denn Nvidia hat sich dazu entschlossen, die UVP auf wahnwitzige 1.199 Euro zu setzen, um offenkundig von den generell überhöhten Straßenpreisen zu profitieren. Die RTX 3080 Ti ist knapp zwei Drittel teurer als die RTX 3080, bietet dafür gerade mal 10 Prozent mehr Leistung und kümmerliche 2 GiByte zusätzlichen Speicher, verbraucht dafür erschreckende Mengen Strom und bekam in der FE-Fassung von Nvidia trotz gesalzenem Preis und tendenzieller Sauferei den unterdimensionierten Kühler der originalen RTX 3080 spendiert, passenderweise gerade jetzt, wo die Temperaturen über 30 Grad klettern – eine die Performance, Lautheit, Stablilität und Langlebigkeit der GPU unterminierende Spardoktrin bei 1.200 Euro, ernsthaft?! Also, um’s kurz zu machen: Ich bin nicht überzeugt. Tendenziell empfinde ich das Angebot der RTX 3080 Ti gar als ein wenig frech: Statt die Priorisierung auf eine Verbesserung des kaum vorhandenen Angebots der schon erschienenen, aber praktisch nicht erhältlichen GPUs zu legen, zerpflückt Nvidia diese Marktlage noch weiter. Nun müssen sich nicht nur RTX 3090 und RTX 3080 die stark begrenzt verfügbaren Chips teilen, sondern RTX 3090, RTX 3080 Ti und RTX 3080 – das mag für Nvidia lohnenswert sein, einige eventuell teildefekte Chips müssen dann nicht zwangsweise für die RTX 3080 genutzt, sondern können auf der um zwei Drittel teureren RTX 3080 Ti verbaut werden. Angesichts solcherart optimierter Margen frohlockt einem doch glatt das knarzige Kapitalistenherz. Das eigentliche Problem - wenige verfügbare Chips - löst das aber nicht. Und mal sehen, wie lange die BWLer noch jubilieren und sich gegenseitig zu rekordverdächtigen Einnahmen in der „Gaming-Sparte“ (zu der ja aber auch die zum Mining genutzten Gaming-GPUs zählen) gratulieren. Blasen platzen und wenn frustrierte Gamer auf absehbare Zeit keine Hardware für’s PC-Gaming kaufen können, dann werden irgendwann wohl auch hartgesottene PC-Nerds zu Konsoleros. (Philipp

    [19/09/2014] Die Geforce RTX 3080 Ti ... lässt mich ziemlich kalt. Das liegt wahrscheinlich auch ein wenig an den Umständen, ich glaube, ich bin ein wenig grafikkartenverdrossen. Die aktuelle Marktlage macht es dazu eh nahezu unmöglich, eine neue GPU zu ergattern und völlig unmöglich, dies zu einem auch nur halbwegs angemessenen Preis zu bewerkstelligen. Das Erscheinen der in jämmerlichen Stückzahlen hereintröpfelnden RTX 3080 Ti frustriert mich vielleicht sogar noch ein wenig zusätzlich, denn Nvidia hat sich dazu entschlossen, die UVP auf wahnwitzige 1.199 Euro zu setzen, um offenkundig von den generell überhöhten Straßenpreisen zu profitieren. Die RTX 3080 Ti ist knapp zwei Drittel teurer als die RTX 3080, bietet dafür gerade mal 10 Prozent mehr Leistung und kümmerliche 2 GiByte zusätzlichen Speicher, verbraucht dafür erschreckende Mengen Strom und bekam in der FE-Fassung von Nvidia trotz gesalzenem Preis und tendenzieller Sauferei den unterdimensionierten Kühler der originalen RTX 3080 spendiert, passenderweise gerade jetzt, wo die Temperaturen über 30 Grad klettern – eine die Performance, Lautheit, Stablilität und Langlebigkeit der GPU unterminierende Spardoktrin bei 1.200 Euro, ernsthaft?!

    Also, um’s kurz zu machen: Ich bin nicht überzeugt. Tendenziell empfinde ich das Angebot der RTX 3080 Ti gar als ein wenig frech: Statt die Priorisierung auf eine Verbesserung des kaum vorhandenen Angebots der schon erschienenen, aber praktisch nicht erhältlichen GPUs zu legen, zerpflückt Nvidia diese Marktlage noch weiter. Nun müssen sich nicht nur RTX 3090 und RTX 3080 die stark begrenzt verfügbaren Chips teilen, sondern RTX 3090, RTX 3080 Ti und RTX 3080 – das mag für Nvidia lohnenswert sein, einige eventuell teildefekte Chips müssen dann nicht zwangsweise für die RTX 3080 genutzt, sondern können auf der um zwei Drittel teureren RTX 3080 Ti verbaut werden. Angesichts solcherart optimierter Margen frohlockt einem doch glatt das knarzige Kapitalistenherz. Das eigentliche Problem - wenige verfügbare Chips - löst das aber nicht. Und mal sehen, wie lange die BWLer noch jubilieren und sich gegenseitig zu rekordverdächtigen Einnahmen in der „Gaming-Sparte“ (zu der ja aber auch die zum Mining genutzten Gaming-GPUs zählen) gratulieren. Blasen platzen und wenn frustrierte Gamer auf absehbare Zeit keine Hardware für’s PC-Gaming kaufen können, dann werden irgendwann wohl auch hartgesottene PC-Nerds zu Konsoleros. (Philipp "Wall of Rant" Reuther)

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