Google-TV von Sony mit Intel-Prozessoren und Logitech-Eingabegeräten
Internet und Fernsehen verschmelzen, jetzt sind endlich die ersten Sony-Geräte samt Google TV in Sichtweite. Im Gespräch sind bislang Intel-Prozessoren und Eingabegeräte von Logitech.
Google und Intel liefern in Form des Android-Betriebssystems und Atom-Prozessoren den Unterbau, Sony zaubert aus dieser Mixtur einen "TV-PC" und garniert wird das Ganze vermutlich durch spezielle Eingabegeräte von Logitech - so zumindest ist der momentane Stand stand bei Googles Plan, Fernseher und Internet brauchbar zu vereinen. Wo bislang zusätzliche Wohnzimmer-PCs oder Settop-Boxen diese Funktionalität lieferten, soll nach dem Willen von Google also nur noch ein Gerät zuständig sein.
Der erste Android-Vorstoß in das Wohnzimmer kommt in Form eines Sony-Fernsehers. Viel ist von der Hardware zwar noch nicht bekannt, als Prozessor soll ein Intel Atom CE 4100-SoC-System (system-on-a-chip) mit einer Taktrate von 1,2 GHz zum Einsatz kommen. Dieser kann angeblich zwei 1080p-Streams parallel verarbeiten, bietet Hardwarebeschleunigung für MPEG-4 und DivX Theater 3.0-Kompatibilität.
Als weitere Schnittstellen werden zusätzlich Festplattenplatz via SATA, ein Netzwerkanschluss, Blu-Ray-Einbindung und USB-Ports gehandelt. Neben dem Android-Unterbau, zu dessen finaler Ausprägung noch nichts genaues bekannt ist, wird der Google Chrome-Browser als gängige Internet-Schnittstelle vorhanden sein. Schon am 1. September hat der Sony-Chef den Marktstart für März 2011 angekündigt, die ganze Geschichte wird allerdings nicht unter dem Bravia-Brand, sondern als "Sony Internet-TV powered by Google" vermarktet.
Inwieweit Logitech im Boot sitzt, ist ebenfalls noch unklar. Bislang ist bekannt, dass Logitech mit der eigenen Settop-Box Revue vermutlich ebenfalls im Herbst auf den Markt kommen wird. Insider berichten ergänzend zu den Google-Aussagen, dass diese Box im Prinzip eine Nachrüst-Option für klassische Fernseher darstellt. Die Bedienung läuft über eine Tastatur oder eine Harmony-Fernbedienung, darüber hinaus wird es eine App für Android-Smartphones geben. In welcher Variante die Eingabegeräte bei der Sony-Lösung vorhanden sind, ist noch ein Geheimnis.
Quelle: Sony
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