Gaming-PC kaufen: Das sollten Sie vor dem Spiele-PC-Kauf unbedingt beachten
Sie möchten einen Gaming-PC kaufen oder selbst zusammenstellen? Dann sollten Sie sich die 10 Beispiel-Konfigurationen der PCGH-Redaktion unbedingt anschauen! Egal ob das Budget für einen Spiele-PC bei unter 1.000 Euro oder bei üppigen 4.000 Euro liegt, für jeden Geldbeutel sollte eine Konfiguration dabei sein. Wir gehen davon aus, dass wir ab Januar auch PCs mit der Geforce RTX 4070 Ti anbieten können, falls die Gerüchte bzgl. dem Launch stimmen.
Aus Hardware-Sicht endet ein spannendes Jahr. AMD und Nvidia haben eine neue Grafikkarten-Generation vorgestellt und außerdem gibt es von AMD und Intel noch neue Prozessoren. Die Gelegenheit ist also ideal, um mal über den Kauf eines neuen Gaming-PCs nachzudenken. Wir haben zehn PC-Konfigurationen in den verschiedenen Preisbereichen von 850 Euro bis 4.000 Euro erstellt. Lassen Sie sich von unserer PC-Zusammenstellung inspirieren und verwenden Sie die Tabelle als Grundlage für Ihren nächsten Gaming-PC. Übrigens: Nicht immer ist die neuste CPU-Plattform die beste Wahl. Preisbewusste Gaming-PC-Käufer fahren mit der Vorgängergeneration von AMD oder Intel oftmals besser. Durch den schwachen Euro-Kurs sind die Preise für die neuen CPUs und Mainboards stark gestiegen. Auch die teuren DDR5-Speicher und Mainboards sorgen dafür, dass sich diese Technik eher in den High-End-Gaming-PCs lohnt.
Falls Sie keine Lust haben selbst zu schrauben, können Sie alle Konfigurationen bei unserem Partner Dubaro bestellen. Dabei handelt es sich um keine Komplett-PCs von der Stange, denn jeder PCGH-Vorschlag kann über den PC-Konfigurator noch individuell konfiguriert werden. Vom Gehäuse bis zur SSD kann alles nach den eigenen Wünschen geändert werden. Wer möchte, kann sich die Einzelteile auch als Bausatz zuschicken lassen und spart so das Geld für den Zusammenbau. Windows 11 ist übrigens standardmäßig nicht enthalten, kann aber als Option dazubestellt werden.
Gaming-PC für 850 Euro bis 1.700 Euro kaufen
Wie eingangs schon erwähnt, lohnt es sich gerade im Preisbereich von unter 2.000 Euro oftmals nicht, zu den neuen Intel- und AMD-Plattformen zu wechseln. Der schwache Euro hat dazu geführt, dass die UVP für die neuen Produkte relativ hoch ausgefallen ist. Die älteren Produkte sind zudem im Laufe der Zeit immer günstiger geworden und werden deutlich unter der UVP verkauft. Aktuell sehen wir bei den Systemen unter 2.000 Euro noch die alten Plattformen im Vorteil. Dies sehen auch viele Kunden ähnlich und so gibt es aktuell auch Lieferprobleme bei vielen Mainboards. Der Ryzen 5 5500, Ryzen 5 5600, Ryzen 7 5700X sowie der Ryzen 7 5800X gehören also noch längst nicht zum alten Silicium. Bei Intel ist vor allem der Core i5-12400F ein Geheimtipp.
Bei den Grafikkarten sieht es ähnlich aus und so empfehlen wir für Gaming-PCs für unter 2.000 Euro nach wie vor die RTX 3070 Ti, RTX 3070, RTX 3060 Ti, RTX 3060 sowie RTX 3050. Zumindest laut den Gerüchten im Internet soll die Geforce RTX 4070 Ti ab Anfang Januar 2023 verfügbar sein. Hier soll die UVP aber recht hoch sein, sodass die Karte dann vermutlich eher für Spiele-PCs ab 2.000 Euro spannend sein sollte. Ab wann es eine Geforce RTX 4060 Ti zu kaufen gibt, ist noch völlig unklar.
Gaming-PC für 2.000 Euro kaufen
Soll es ein Spiele-PC für rund 2.000 Euro sein, dann sollte man aktuell noch zur Geforce RTX 3070 Ti greifen, spannend wird der Preis der RTX 4070 Ti, falls diese tatsächlich im Januar auf den Markt kommt. Im Dubaro-Konfigurator kann auch die Radeon RX 6950 XT ausgewählt werden. Allerdings muss dann auch ein Netzteil mit 850 Watt gewählt werden. Der Gesamtpreis dieser Konfiguration würde dann auf 2.224,80 Euro ansteigen. Beim Prozessor ist, was den Preis angeht, sogar noch ein Intel Core i5-13600K möglich, wie wir ihn auch im Gaming-PC für 2.500 Euro empfehlen. Unsere Wahl bei der SSD fiel auf die Samsung 970 Evo Plus mit einem Terabyte Speicherplatz, die beim Lesen bis zu 3.500 MB/s und beim Schreiben bis zu 3.300 MB/s erreicht. Noch schneller, aber auch etwas teurer sind natürlich die SSDs mit PCI-Express 4.0. In der Praxis werden die meisten Anwender aber nichts vom Performance-Zuwachs merken, da auch schon PCI-E-3.0-SSDs extrem schnell sind, den Mehrpreis sollten Sie sich also sparen. Den PC haben wir mit 32 GB DDR5-5600 Arbeitsspeicher ausgestattet. Mehr als 32 GB Arbeitsspeicher ergeben nur bei sehr speziellen Anwendungen einen Sinn.
Gaming-PC für 2.500 Euro kaufen
Mit dem neuen Intel Core i5-13600K hat der Chipgigant einen Prozessor auf den Markt gebracht, der deutlich schneller ist, als der Name vermuten lässt, daher haben wir uns im PCGH-Ratgeber-PC 2500 Edition dafür entschieden. Die 14-Kern-CPU lässt selbst den AMD Ryzen 9 7900X in Spielen deutlich hinter sich. Vergleicht man mit der Vorgängergeneration von Intel, ist der Core i5-13600K nun laut unseren Tests in Spielen deutlich schneller als der Core i9-12900K. Nur in Anwendungen nehmen sich beide CPUs nicht viel und sind nahezu gleich schnell. Schneller sind aktuell nur der Ryzen 9 7950X, der Core i7-13700K sowie der i9-13900K. Am 16.12.2022 erfolgte der Verkaufsstart der Radeon RX 7900 XT. Mit einer UVP von 999 Euro ist die Karte natürlich kein Schnäppchen, doch dank 20 GB Speicher ist man damit für die Zukunft gut gerüstet (Geforce RTX 4080 hat nur 16 GB). Dennoch ist die RTX 4080 im PCGH-Grafikkarten-Leistungsindex um 11 Prozent schneller. Der große Bruder Radeon RX 7900 XTX ist um 15 Prozent schneller und setzt sich damit vor die RTX 4080, kostet aber nochmals 150 Euro mehr. Im PC-Konfigurator von Dubaro kann die RX 7900 XTX für einen Aufpreis von 129,90 Euro ausgewählt werden.
Zur restlichen Ausstattungen gehören das Asrock-Mainboard Z790 PG Lightning sowie eine 2-TB-SSD von Kingston mit dem Namen NV1. Aus Preis-Leistungs-Sicht ist übrigens die NV2-Variante besser, da diese Leseraten von 3.100 MB/s und Schreibraten von 2.100 MB/s aufweist. Bei Dubaro ist diese allerdings aktuell nicht verfügbar. Was den Arbeitsspeicher angeht, empfehlen wir 32 GB DDR5-5600. Gleich drei Komponenten kommen von Be quiet: Der Kühler ist ein Dark Rock 4, das Netzteil ein Straight Power 11 850W und das Gehäuse ein Pure Base 500DX mit Glasfenster in Schwarz.
Gaming-PC für 3.000 Euro kaufen
PCGH hat sich Gedanken gemacht, wie die Komponenten Ende 2022 in einem Gaming-PC für 3.000 Euro aussehen sollten und so ist der PCGH-Ratgeber-PC 3000 Edition entstanden. Bei der Grafikkarte fiel dabei die Wahl auf die Geforce RTX 4080. Während die Geforce RTX 4090 laut dem PCGH-Leistungsindex einen Wert von 100 Prozent erreicht und damit die Referenz ist, kommt die deutlich günstigere Geforce RTX 4080 auf 80 Prozent. Eine Alternative ist noch die kürzlich vorgestellte Radeon RX 7900 XTX, die für etwa 1.150 Euro zu haben ist.
Bei der CPU setzen wir auf den neuen Intel-Prozessor Core i7-13700KF, der aktuell ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Beim CPU-Leistungsindex kommen wir hier in Spielen auf 97,4 Prozent und in Anwendungen auf 84 Prozent. Schneller ist da nur der Intel Core i9-13900K. Die CPU sitzt auf dem Asrock-Mainboard Z790 PG Lightning und wird von einem be quiet! Dark Rock 4 gekühlt. Bei der SSD haben wir uns für die günstige Kingston NV2 1-TB-SSD entschieden. Über den Dubaro-Konfigurator können Sie für einen Aufpreis aber beispielsweise auch eine Samsung 980 Pro auswählen. Beim Speicher setzen wir jetzt auf 32 GB DDR5-5600. Für genügend Strom sorgt das be quiet! Straight Power 11 850W. Als Gehäuse wird das Fractal Design Define 7 PCGH-Edition verwendet.
Gaming-PC für 4.000 Euro kaufen
Alle Komponenten im 4.000-Euro-Gaming-PC sehen Sie auch in dieser Testtabelle auf einen Blick. Einen richtig guten Gaming-PC mit der derzeit schnellsten Grafikkarte und dem derzeit schnellsten Prozessor bekommt man jetzt endlich für 4.000 Euro, nachdem die Preise gefallen sind. So können wir jetzt den aktuell schnellsten Intel-Prozessor Core i9-13900KS verbauen, ohne die 4.000€-Preisgrenze zu strengen. Vorher war in dieser Konfiguration noch der AMD Ryzen 7 7700X mit 8 CPU-Kernen. Die 24 CPU-Kerne sind beim i9-13900KS natürlich ein deutlicher Fortschritt. In Anwendungen hat der Ryzen 7 7700X nämlich nur 68 Prozent im PCGH-CPU-Leistungsindex erreicht, während der i9-13900KS mit 100 Prozent an der Spitze ist. In Kombination mit der Geforce RTX 4090 ist dieser Spiele-PCs nicht nur für Gamer ein Genuss.
Eine neue CPU-Generation erfordert auch ein neues Mainboard, in unserem Fall das Gigabyte Z790 Gaming X. Das Board unterstützt natürlich auch den neuen Arbeitsspeicher DDR5. Hier sollen es in unserem Fall 32 GB DDR5-5600 sein. Beim Netzteil haben wir das be quiet Straight Power 11 mit 1.000 Watt ausgewählt. Die CPU-Kühlung übernimmt eine be quiet Silent Loop 2 360mm. Mit einer Wasserkühlung machen Sie bei so einem Top-PC-System nicht viel falsch und sorgen für eine flüsterleise Kühlung. Beim Gehäuse haben wir das schlichte Fractal Design Define 7 PCGH-Edition ausgewählt, hier kann natürlich je nach Geschmack das gewünschte Gehäuse verwendet werden.

bin neu hier. Darf ich fragen wieso ? Ist das Fractal Design Define 7 Gehäuse klein und bietet nicht so viel Platz ?
Mainboard bis ATX
CPU-Kühler: max. 169mm Höhe
Grafikkarten: max. 341mm (360mm ohne Frontlüfter)
Nur so ne Vermutung
Bsp. hatte ich heute schon beim ALDI-Thread gepostet.
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