Game of War: 1 Million US-Dollar von US-Amerikaner verspielt
Das Free-2-Play-Spiel Game of War scheint auf einige Leute und deren Portemonnaie große Anziehungskraft zu haben. Auf einen US-Amerikaner wohl ganz besonders, dieser investierte ungefähr eine Million US-Dollar in das Strategiespiel. Der einzige Haken dabei ist, dass es sich nicht um sein eigenes Geld handelte.
Der im US-Bundesstaat Kalifornien lebende Kevin Lee Co hat die Firma, für die er arbeitete, um insgesamt 4,8 Millionen US-Dollar betrogen. Rund eine Million davon floss in das für Smartphones erhältliche Free-2-Play-Spiel Game of War des Entwicklers Machine Zone, um dort bessere Einheiten und Gegenstände zu kaufen. Der 45-jährige gab dies selbst an (PDF) und bekannte sich mittlerweile vor einem US-Gericht schuldig. Es droht eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren, über die im März nächsten Jahres entschieden wird.
Co war als Controller bei dem Unternehmen Holt California tätig. Dabei handelt es sich um einen Hersteller für Baumaschinen. Neben den Ausgaben von etwa einer Million US-Dollar für Game of War veruntreute er weitere Summen für plastische Chirurgie, Mitgliedschaften in Golfclubs, sowie Dauerkarten für Footballspiele der San Francisco 49ers und der Sacramento Kings. Zudem habe er sich von dem Geld teure Luxuswägen gekauft. Dies alles geschah zwischen März 2008 und März 2015.
Den Gerichtsdokumenten nach wird Co wegen drei Fällen von Geldwäsche und acht Fällen von Überweisungsbetrug angeklagt. Das Geständnis soll einen Vergleich ermöglichen, welcher aber keinen Einfluss auf das Strafmaß hat. Dies wird unabhängig davon getroffen und gehört nicht zu der Vereinbarung. Die für Game of War umgesetzte Summe stellt damit nur einen kleineren Teil des Geldes dar. Trotzdem ist es eine fast unglaubliche Summe für Echtgeldgegenstände in einem Mobile-Game, selbst für Game of War, für welches Spieler im Vergleich überdurchschnittlich viel Geld ausgeben.
In der Regel investieren Spieler wohl ungefähr 550 US-Dollar pro Jahr in Game of War. Die gekauften Gegenstände sind dabei allerdings nicht zwangsweise permanent, denn die Einheiten können erwartungsgemäß in den Schlachten umkommen. Dadurch kann in relativ kurzer Zeit eine hohe Summe einfach kaputt gemacht werden. Es ist ein wenig wie Glücksspiel, nur ohne die Chance, zu gewinnen. Das Strategiespiel wird in einem Werbespot von dem Model Kate Upton beworben. Dieser wurde sogar während der Halbzeitpause des Superbowls ausgestrahlt und somit in einem der teuersten Werbeblöcke für Werbung im Fernsehen in den Vereinigten Staaten. Auch andere Spiele des Entwicklers werden von großen Stars wie Arnold Schwarzenegger mit professionellen Effekten und Choreographien beworben.
Quelle: Ars Technica
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Wenn man die günstigeren Gamecards mal außen vor läßt, dann kostet WoW glaube 13€ im Monat. Das wären in 8 Jahren ca. 1250€. Ich bezweifel irgendwie, dass die restlichen 3-4000€ für das Spiel inkl. aller AddOns draufgehen, selbst wenn es immer die Collector's Edition ist. ^^
echte spiele? also mit mikrotransaktionen oder mini dlc
last chaos ist ein echtes spiel
und HardStyler3 hatte doch acht jahre spaß
ob man acht jahre ein spiel spielt
oder mehrere ist doch egal
Ich habe mir den Trailer angesehen und mir wurde klar: eine blonde Frau mit langen Haaren, direkt im Videostart unbekleided badend und später Brüste-wackelnd auf dem Pfred reitend? Im Hintergrund haushohe Monster und fliegende Feuerkugeln?
Ja dann, kein Wunder das es erfolgreich ist.
Auf meinen Smartphone, aber auch auf meinen PC werde ich niemals dieses Free to Play installieren.
In-App-käufe sollten sowieso in angeblichen kostenlosen Apps verboten werden.
Naja ich habe das ein oder andere F2P relativ lange gespielt ohne nur einen Cent darin zu versenken und trotzdem meinen Spaß gehabt.