Far Cry 3 im E3-Hands-On-Test: Zurück auf die Insel
Far Cry 3 war einer der großen Überraschungen auf der E3. Ubisoft kündigte das Spiel mehr oder weniger aus dem Nichts auf seiner Pressekonferenz an. Einen Tag später konnte PC Games Hardware den Titel auf der E3 probespielen und verrät Ihnen nun den ersten Eindruck.
In Far Cry 3 übernimmt der Spieler die Rolle von Jason Brody, einem Mann der sich alleine am Rand der Welt wiederfindet, gestrandet auf einer mysteriösen Tropeninsel. In diesem primitiven Paradies, wo Gesetzlosigkeit und Gewalt die einzigen Konstanten sind, entscheidet der Spieler, wie sich die Geschichte entwickelt. Angefangen von den Kämpfen, die er eingeht, bis hin zu den Feinden und Verbündeten, die er sich auf seinem Weg macht. Als Jason Brody muss sich der Spieler auf seinen Weg durch das Eiland schießen, schleichen, sprengen und hacken, während er auf eine Welt stößt, die jeglichen Sinn für Gut und Böse verloren hat.
PC Games Hardware konnte den Titel auf der E3 probespielen. Der uns gezeigte Level war auch schon auf der Ubisoft-PK zu sehen. Doch während der kurzen Spielzeoit bleiben viele Fragen offen, die man gerne beantwortet gewusst hätte. So schürt Ubisoft auch etwas die Neugierde auf den dritten Teil, der wieder mit Dunia-Engine ausgestattet ist. Doch wer ist Jason Brody? Er benutzt jedenfalls einen Fotoapparat und weiß, mit Waffen umzugehen. Doch für was ist das gut? Journalist, Fotograf, Söldner, Zivilist? Offen ist auch die Frage, wo die Tropeninsel liegt. Ziemlich abgelegen jedenfalls, was auf den Pazifik schließen lässt.
Die von Ubisoft gezeigte Demo lässt uns als Jason aus einem Versteck im Dschungel heraus beobachten, wie ein paar Gangster/Terroristen/Banditen unschuldige Dorfbewohner schikanieren, foltern und erschießen. Kurz darauf werden wir selber geschnappt. Es folgt eine ziemlich abgedrehte und richtig angsteinflößende Sequenz, in der ein Typ namens Vaas dem gefesselten Helden etwas über die Definition des Wahnsinns erzählt. Dabei stiert Vaas, selber augenscheinlich komplett verrückt, wie ein Stier vor sich hin, seine Laune wechselt urplötzlich, mal ist er sanft, dann wieder aggressiv. Hier haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet.
Vaas wirft Jason und damit auch den Spieler, der an einen Stein gefesselt wurde, über eine Klippe ins Wasser. Der kann sich nach zähem Kampf in letzter Sekunde aus den Fesseln befreien und geht hinter einem Wasserfall in Deckung. Von dort aus erledigt er eine vorbeiziehende Wache lautlos und schnappt sich dessen Ausrüstung. Er schleicht sich erneut an das Dorf an und sieht an dessen Ende einen Helikopter, den er zur Flucht nutzen will.
Ab hier erleben wir typische Far-Cry-Szenen, denn die entwickler überlassen es komplett dem Spieler, wie er vorgehen möchte, um sich zum Helikopter durchzuschlagen. Während der Pressekonferenz sahen wir, wie sich Jason mit brutalter Waffengewalt seinen Weg bahnte, dieses Mal schleichen wir auf einen Hügel, wo wir ein Scharfschützengewehr finden und nach einigen Schüssen an einem quer gespannten Seil ins Dorf gleiten. Toll gemacht, hier hat der Spieler wirklich eine Menge Freiheiten in der Vorgehensweise.
Nach einer wilden Ballerei hechtet Jason in den Helikopter und zwingt den Piloten, abzuheben. Der Vogel wird jedoch von einer Rakete getroffen und trudelt in den Dschungel. Das letzte was wir sehen ist, wie sich Jason bemüht, aus dem Wrack zu entkommen während sich plötzlich der Verrückte Vaas vor ihm aufbaut und erneut beginnt, ihm seine Definition von Wahnsinn zu erklären...
Grafisch ist Far Cry 3 keine Offenbarung, aber Grundsolide. Ubisoft hat die Dunia-Engine aus dem zweiten Teil offenbar überarbeitet. Die macht einen allgemein positiven Eindruck und sieht hübsch aus, kann aber nicht mit Battlefield 3 mithalten. Dennoch war Vass sehr hübsch in Szene gesetzt, soweit wir das beurteilen können.
Hands-on-Fazit: Die Präsentation hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Zwar war der das gezeigte Kurz, aber gut. Ubisoft scheint aus den Fehlern in Far Cry 2 zu lernen. Das war nämlich eigentlich auch ein gutes Spiel, doch die vielen langen Laufwege mit den endlosen Gegnerhorden trübten den Spielspaß. Wenn Ubisoft Montreal nicht die gleichen Fehler macht wie im zweiten Teil - lange Laufwege sind auf einer mittelgroßen Tropeninsel eher unwahrscheinlich -, dann kann der Spieler sich gewiss auf einen guten Abenteuerurlaub freuen. Die Tickets sind für 2012 gebucht, die Anreise erfolgt via PC, PS3 oder Xbox 360.
Mehr zu Far Cry 3 von Ubisoft Montreal erfahren Sie auf der Themenseite zum Tropeninsel-Shooter.
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Schaut gut aus, allerdings müssen die noch am Life/Weapon DMG Balance feilen. Die Gegner fallen um wie Schießbudenfiguren (und schießen teilweise nichtmal zurück, wenn sie dahergelaufe kommen) und der Spieler überlebt Schüsse von allen Richtungen minutenlang. In Battlefield z.B. wäre man schon nach 3 Schüssen knapp am verenden. Also da muss echt noch was dran gemacht werden, weil ansonsten wirds wieder nur ein durchrushen und stupides Ballern. Andernfalls könnte man sich auch mal überlegen, lautlos Gegner zu töten (wie hier im Video gezeigt).
Der Rest gefällt mir sehr gut
Und an die Gewaltnörgler. Hauptsach Saw usw. im TV gucken. Wenn aber Gewalt in anderen Unterhaltungsmedien vorhanden ist, wird gleich groß gemeckert. Solche Leute sollen sich zum Teufel scheren. Durch solche jammereien bekommen doch die Spieler immer wieder die selbe Story vorgesetzt weil alles andere zu viel Gewalt ist.
Das Video sieht richtig geil aus. Das comichafte der Figuren sagt mir aber auch nicht so zu.
Die Grafik gefällt mir aber.
Mir hat Teil 1 und 2 auch super gefallen. Wobei ich Farcry 2 nie fertig gespielt hab. Wegen den langen fahrten und den ständig neu auftauchenden Gegnern. Das Setting war
Vielleicht sollt ich es wiedermal anspielen.
Beim ersten Teil war die Geschichte bis zu den Monstern am besten. War froh das ich solche Ungeheuer im 2. Teil nicht fand.
Der Endboss regt mich schon jetzt mit seinen Definitionen auf.
Ich finde das könnte ein toller Titel werden vor allem nach Far Cry 2, das hatte ja überhaupt nichts mit dem 1er zu tun.
Nun in diesem Teil könnten die Entwickler diesen Defizit aufholen und am 1er
Optisch war dieses Spiel damals mit nichts vergleichbar. Fand ich zumindest, weswegen sie ruhig an Teil 1 anschließen sollen und vielleicht wieder eine Grenze der grafischen Darstellung knacken.
Ich will nicht sagen, dass Far Cry 2 ein schlechtes Spiel ist, es hat mich grafisch nicht so sehr überrascht und auch Story mäßig war dieser Teil eher langweilig. Es hat ja nicht nur schlechte Seiten. Ich fand den Mp nicht schlecht und die Waffen gefielen mir auch. Ich hab Far Cry 2 allerdings nur an der PS3 gespielt.
WAS? PS3? ja richtig ich finde am TV ist und bleibt die Konsole das Beste.
Mir gefällt das bis jetzt nicht so sehr, aber vielleicht wird es ja noch.
Far Cry 2 fand ich auch sehr hüpsch.