Dark Souls 3 PC: Technik-Vorschau zum bevorstehenden Release
Dark Souls 3 wird morgen in Japan und etwas später am 12. April weltweit erscheinen. Die Presse darf ihre Berichte bereits zu dieser Stunde veröffentlichen. PC Games Hardware hat sich Dark Souls 3 mit der Bloodborne-Engine angesehen und kann erste Eindrücke zur Technik liefern. Benchmarks müssen aufgrund der Abgabewoche noch warten.
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Nachdem das Entwicklerstudio From Software sein letztes Spiel in Form von Bloodborne exklusiv für die Playstation 4 veröffentlicht hat, folgt mit Dark Souls 3 jetzt wieder eine Cross-Plattform-Produktion, die auch für den PC über Steam erscheint. Als Grafikunterbau dient eine selbstentwickelte Engine, die bereits bei Bloodborne zum Einsatz kam und einige Verbesserungen gegenüber den ersten Dark-Souls-Teilen mit sich bringt.
Dark Souls 3 Technikvorschau: Die Grafik
Vorweg erst einmal die positiven Verbesserungen: Die Texturen wirken dank Normal Mapping plastischer, also weniger flach. Die Beleuchtung sieht deutlich hübscher aus und erzeugt auch die eine oder andere hübsche Reflexion - vor allem auf metallischen Rüstungen sieht das ansehnlich aus. Die Darstellung von Rüstungsteilen scheint ohnehin stärker überarbeitet worden zu sein, wirken sie nun deutlich realistischer. Die Havok-Physik lässt jetzt die Kleidung beim Rennen und beispielsweise Flaggen im Wind wehen. Nicht zu vergessen die befeindeten Monster, die From Software wieder Dark-Souls-typisch wirklich authentisch herausgearbeitet hat.
Nun aber zu den schlechteren Nachrichten: Die Grafik wird insgesamt doch angestaubt. Die meisten Lichtquellen sind "vorgebacken", werfen also keine Schatten auf Objekte. Der eigene Charakter wirkt vor allem in Räumen, als würde er über dem Boden schweben. Als Kantenglättung wird lediglich der Post-Processing-Filter FXAA angeboten. Zudem merkt man der Steuerung die Portierung von den Konsolen an. Obwohl gar kein Controller angeschlossen ist, wird die Steuerung gerne auf einen solchen umgestellt. Im Menü kann man dann nicht mehr vernünftig navigieren und im Spielfluss sorgt das für den einen oder anderen genervten Moment. Zu guter Letzt ist die PC-Version von Dark Souls 3 auf 60 Fps limitiert.
Dark Souls 3 Technikvorschau: Systemanforderungen, Einstellungsmenü
Das Ganze hat letztendlich aber auch den Vorteil, dass selbst schwache PCs gut mit Dark Souls 3 klarkommen. Empfohlen werden von From Software ein Core i7 aus Intels Sandy-Bridge-Generation beziehungsweise ein FX-8350 auf Zambezi-Basis. Als Grafikkarte genügt nach geänderten Systemanforderungen eine Geforce 970. Minimal reichen Dark Souls 3 ein älterer Zweikerner mit SMT sowie eine Mittelklasse-Grafikkarte aus vergangenen Tagen aus. Als Arbeitsspeicher werden 8 GiByte zwingend vorausgesetzt, jedoch nicht überschritten.
| Dark Souls 3 (2016) | Dark Souls 2 SotFS (2015) | Dark Souls 2 (2014) | |
|---|---|---|---|
| Empfohlen | |||
| Betriebssystem | Windows 7, 8.1, 10 (je 64 Bit) | Windows 7, 8.1 (je 64 Bit) | Windows 7, 8.x |
| Prozessor | Core i7-2600, FX-8350 | Core i7-2600, FX-8150 | Core i3-2100, A8-3870K |
| Arbeitsspeicher | 8 GiByte | 8 GiByte | 4 GiByte |
| GPU | GTX 970, Radeon unbekannt | GTX 750, HD 7850 | GTX 750, HD 6870 |
| DirectX | DX11 | DX11 | DX9.0c |
| Speicher | 20 Gigabyte | 23 Gigabyte | 15 Gigabyte |
| Minimal | |||
| Betriebssystem | Windows 7, 8.1, 10 (je 64 Bit) | Windows 7, 8.1 (je 64 Bit) | Windows Vista, 7, 8.x |
| Prozessor | Core i5 2500, FX-6300 | Core i3-2100, A8-3870K | Core 2 Duo E8500, Phenom 2 X2 555 |
| Arbeitsspeicher | 8 GiByte | 4 GiByte | 2 GiByte |
| GPU | GTX 750 Ti, HD 6870 | GTX 465, HD 6870 | 9600 GT, HD 5870 |
| DirectX | DX11 | DX11 | DX9.0c |
| Speicher | 20 Gigabyte | 23 Gigabyte | 13 Gigabyte |
Das Einstellungsmenü ist wie schon bei den Vorgängern ziemlich spartanisch gestaltet. Für die Texturen, Schatten, Beleuchtung, Effekte, Reflexionen, Wasseroberflächen und Shader lassen sich die Qualitätsstufen einstellen. Ansonsten wird FXAA als Kantenglättung und SSAO als Umgebungsverdeckung geboten. Die Post-Processing-Filter für die Tiefenschärfe und Bewegungsunschärfe lassen sich deaktivieren.
Dark Souls 3 Technikvorschau: Erste Beobachtungen
Im Rahmen der Abgabewoche haben wir Dark Souls 3 für ein paar Stunden anspielen können. Ein Core i7-5820K mit sechs Kernen und 12 Threads bei 4,2 GHz wird zu 20 bis 30 Prozent ausgelastet, wobei die Hauptlast in Kombination mit einer Radeon R9 290X auf dem ersten Thread liegt. Nvidia dürfte den Treiber-Load wieder auf die hinteren verlegen. Trotzdem schafft es Dark Souls 3 alle zwölf Threads zu nutzen (siehe Screenshot aus dem Task-Manager), sodass schon bei Vierkernern ein niedriger Takt ausreichen sollte, um ein CPU-Limit zu vermeiden.
Quelle: PC Games Hardware
Dark Souls 3 CPU Auslastung
In 2.560 × 1.440 Pixeln und maximalen Grafikoptionen inklusive Post-Processing-Filter erreicht die Kombination aus Core i7-5820K und Radeon R9 290X rund 55 Fps, wobei die Frametimes ruhig verlaufen. Vom Arbeitsspeicher genehmigt sich Dark Souls 3 knapp 3 GiByte, ebenso reichen 3 GiByte Grafikspeicher für die genannten Grafikeinstellungen.
Quelle: PC Games Hardware
Frametimes Fps
Dark Souls 3 Technikvorschau: Vorläufiges Fazit
Spätestens seit der Bekanntgabe der Systemanforderungen und der Veröffentlichung vom ersten Gameplay-Material war klar, dass Dark Souls 3 kein Grafikkracher wird. Dieser Eindruck hat sich mit der Finalisierung bestätigt, sollte hartgesottene Dark-Souls-Fans aber nicht so sehr stören. Denen bleibt From Software mit einem erneut knackigen Schwierigkeitsgrad und seinem Fokus auf die gegnerischen Monster nämlich treu. Die Technik läuft rund, auch wenn uns der Frame-Lock stört. In etwa drei Stunden Spielzeit sind uns keine nennenswerten Fehler aufgefallen, Abstürze gab es keine.

Aber die Probleme mit den Animationen blieben meine ich,und da muss man abwarten wie das bei DS3 sein wird.
Zum Thema: DS3 wird sicherlich kein Optik-Kracher, aber ich bin mir sicher, dass wir noch ein bisschen nachhelfen können
Gruß,
Phil