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  • Kommende Woche kommt die Corona-App in Deutschland

    Kommende Woche kommt Corona-App in Deutschland (1) Quelle: Telekom

    von Claus Ludewig - Laut Gesundheitsminister Jens Spahn kommt in der nächsten Woche die offizielle Corona-App. Mit der Nutzung der Tracking-App soll ermittelt werden können, mit wem COVID-19-Infizierte Kontakt hatten.

    Um die Infektionskette mit dem SARS-Cov-2-Virus besser nachvollziehen zu können, soll eine Tracing-App die Lösung sein. Bislang wehren sich Datenschützer dagegen, doch bald wird es auch hierzulande soweit sein. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erklärt, dass die Corona-App im Laufe der nächsten Woche vorgestellt wird. Die Nutzung der Applikation für mobile Endgeräte ist aber freiwillig.

    Nutzung der Tracing-App ist freiwillig

    Die App sollte eigentlich bereits im April fertig sein, doch die "hohen Anforderungen" hätten zum Zeitverzug geführt. Vor allem Datenschutz und Energieeffizienz sind die Kernthemen, wieso die Applikation erst so spät erscheint. So muss die Software auch dann messen, wenn man gerade Musik hört oder Ähnliches mit seinem Mobiltelefon macht. Allerdings darf die App auch nicht zu viel Akkuleistung verbrauchen, da sie sonst eventuell wieder vom Smartphone entfernt werden könnte.

    Die Tracing-App dient vorrangig dazu, zu erfassen, ob man sich in der Nähe einer positiv auf COVID-19 getesteten Person aufgehalten hat. Falls dass der Fall ist, werden die anderen Nutzer darüber informiert. Sämtliche Daten sollen anonymisiert und dezentral verarbeitet werden. Mit einer Werbekampagne will die Bundesregierung dafür sorgen, dass möglichst viele Bundesbürger sich die App herunterladen.

    So funktioniert die Corona-Tracing-App

    Die Corona-Warn-App nutzt Bluetooth und erfasst die Kontakte mit anderen Smartphones, die diese App installiert haben und nutzen. Alle Kontakte werden ausschließlich lokal auf dem jeweiligen Telefon gespeichert. Infizierte können über die App andere Nutzer informieren, mit denen sie in den letzten Tagen Kontakt hatten. Hierzu wird der jeweilige virtuelle Handshake - bei dem sich beide Smartphones via Bluetooth gesehen haben - mit Datum und Uhrzeit dokumentiert. Diese Informationen sind für die Nutzer der App einsehbar. Zudem gibt es eine einsehbare Risiko-Bewertung. In Österreich hat das Rote Kreuz bereits seit Längerem eine App namens Stopp Corona, die ähnlich arbeitet, allerdings nicht anonymisiert.

    Neben der Information von möglicherweise Infizierten können über die Corona-Warn-App auch Testergebnisse übertragen werden. Hierbei kann ein QR-Code gescannt werden, welchen man vom Arzt oder dem Labor erhält, um sein Ergebnis des Corona-Tests einsehen zu können. Der gesamte Code kann bei Github eingesehen werden. In Deutschland müssen etwa aktuell Mitarbeiter des regionalen Gesundheitsamtes manuell die Telefonnummern der Kontaktpersonen von Infizierten ermitteln und rufen dann diese Kontakte an. So wird manuell versucht, die Infektionswege von SARS-Cov-2 nachzuvollziehen. Hierzu wird jede Menge Personal benötigt.

    Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

    Ebenfalls lesenswert: Apple iOS 13.5 Update: COVID-19-Tracking-Möglichkeit ist fertig

    Fakten zur neuen Corona-Tracing-App der Bundesregierung:

    • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erklärt, dass die Corona-App im Laufe der nächsten Woche vorgestellt wird. Die Nutzung der Applikation für mobile Endgeräte ist aber freiwillig und soll dabei helfen, Infektionsketten nachvollziehen zu können.
    • Die Corona-Warn-App nutzt Bluetooth und erfasst die Kontakte mit anderen Smartphones, die diese App installiert haben und nutzen. Alle Kontakte werden ausschließlich lokal auf dem jeweiligen Telefon gespeichert. Infizierte können über die App andere Nutzer informieren, mit denen sie in den letzten Tagen Kontakt hatten.
    • In anderen Ländern - etwa in Österreich - gibt es bereits eine Corona-Tracing-App.

    Quellen: Tagesschau (1), Tagesschau (2), Github, RKI

    [PLUS] Ethische & ökologische Aspekte der Hardware-Herstellung [PLUS] Ethische & ökologische Aspekte der Hardware-Herstellung PCGH Plus: Computer brauchen für die Produktion Metalle, Seltene Erden und massig Energie. Aber wie schädlich ist die Hardware-Herstellung für Mensch und Umwelt? Wer muss am Ende die Zeche zahlen? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2020.
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      • Von recall Registrierte Benutzer
        Hier liest zwar keiner mehr, aber falls doch... hier ein sehr interessantes youtube-video.
        Einfach mal - auch gerade dann wenn man kritisch ist und nicht mag - sich die Mühe machen und die Zeit nehmen und bis zum Ende objektiv durchschauen. Ich weiß, man wird zugemüllt, aber es ist
        wirklich ein interessanter "Denkanstoss": - Corona118 - Fruehstuecksfernsehen aus Holland I Schulleiter anzeigen I Mirror AllesAusserMainstream - YouTube

        Fallls noch wer "wach" ist, freue ich mich auf Nachricht.

        Nachtrag am 30.10.2020: Aufgrund der Zensur-Orgien hier ein Link zum o.g. Video auf einer anderen Plattform.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Auch wenn die Wahrheit unterdrückt wird, bleibt sie wahr.
      • Von recall Registrierte Benutzer
        Schon richtig, dass Verkehrstote (noch) nicht auf eine ansteckende Krankheit zurückzuführen sind. Bitte bring das RKI jetzt nicht noch auf die Idee.
        Bei der Grippe sieht das zwar anders aus. Aber die Toten dürfen Deiner Meinung nach wegen der Impfsituation (für mich unverständlicherweise) auch nicht zum Vergleich herangezogen werden.
        Wenn dann noch rigoros der Blick auf die Gesamtzahl der möglichen Personen, die es treffen könnte (Einwohnerzahl) nicht gesetzt werden soll, nenne ich das mal eine sehr enggefasste Perspektive!
        Soll jetzt doch weiter eine unaussagekräftige, absolute Zahl für sich alleine stehen bleiben? Dann verstehe ich nicht, wofür die Zustimmung war.
        Welche Bezugsgröße wäre denn angenehmer?
        Und wer bestimmt, wie man Verhältnisse und Relationen setzen sollte?

        Zum "berühmten Whataboutism" gestehe ich, dass ich diesen Begriff noch nicht kannte und mir Erklärungen dazu durchgelesen habe.
        Berühmt erscheint mir der Begriff daher nicht, dafür aber unangemessen.
        Nackte Zahlen offizieller Stellen sind kein Whataboutism und Anglizismen machen die genannten Zahlen nicht besser oder angenehmer.
        Vermeintliche Ablenkungstaktik, Ausweichmanöver, Themenwechsel und was auch immer "Whataboutism" unterstellen mag, hin oder her: In Bezug zur Einwohnerzahl von 83.149.300 sind 8755 angebliche Covid 19 Todesfälle 0,010529 Prozent.

        Herrausstechend ist für mich, dass mit der Zitatfunktion das Wichtigste unterschlagen wurde. Hatte ich doch extra geschrieben: "Ganz wichtig ist die Relation zur Einwohnerzahl von vermutlich 83.149.300." Ein Schelm wer böses dabei denkt. Ist das Weglassen von Wesentlichem auch eine Art "Whataboutism"?

        Ich mag auch mal zitieren: "...es geht um Corona und seine Folgen und nicht um Gesamt-verstorbene, wo nicht mal aufgeschlüsselt ist, an was, wie, warum, wann ect diese verstorben sind".
        Ja wie jetzt? Die Angabe der Gesamtverstorbenen soll keine Rolle bei der Auswertung spielen, ob eine Todesursache Maßnahmen zur Bekämpfung nach sich ziehen soll?
        Na wenn für Dich die Anzahl der Gesamtverstorbenen und andere Bezugsgrößen hier zur Beurteilung gar nichts verloren haben, nochmal gefragt, welche denn dann?
        Selbstverständlich werden in den Statistiken die Todesursachen uvm. aufgeschlüsselt. Das ist doch gerade die Grundlage, auf der zu treffende Maßnahmen basieren müssten.
      • Von Godslayer666 Registrierte Benutzer
        Nur noch ein Kommentar meinerseits, dann bin ich auch raus hier.
        Zitat von recall
        Aussagekräftiger wird es jedoch, wenn man Vergleiche anstellt. Und bei einer Zahl ist es doch wesentlich, dass man sie in ein Verhältnis setzt.
        Stimme ich dir soweit zu, aber:
        Zitat von recall
        Zum Beispiel relativiert sich die Zahl sehr schnell, wenn man sie in Bezug zu den im Jahr 2018 insgesamt 954 874 verstorbenen Menschen in Deutschland setzt.
        Oder zu den im selben Jahr bei Verkehrsunfällen Getöteten 3275.
        Dieses Beispiel ist perfekt dafür wie man Verhältnisse und Relationen eben nicht setzen sollte.

        Deine 2018 insgesamt Verstorbenen ist der berühmte Whataboutism in reinstform, es geht um Corona und seine Folgen und nicht um Gesamt-verstorbene, wo nicht mal aufgeschlüsselt ist, an was, wie, warum, wann ect diese verstorben sind.
        Verkehrsunfälle haben in dem Zusammenhang auch gar nichts verloren. Verkehrsunfälle sind nicht ansteckend.
      • Von recall Registrierte Benutzer
        Zu 1: Natürlich kann man die Zahl von 8755 angeblichen Covid 19 Todesfällen nur für sich alleine betrachten. Ob mit oder an Covid 19 gestorben geht ohnehin nicht daraus hervor.

        Man kann sich zum Beispiel auch immer nur einen Intel Prozessor ansehen, ohne jemals einen Blick auf AMD oder andere mögliche Wettbewerber zu werfen.

        Aussagekräftiger wird es jedoch, wenn man Vergleiche anstellt. Und bei einer Zahl ist es doch wesentlich, dass man sie in ein Verhältnis setzt.

        Zum Beispiel relativiert sich die Zahl sehr schnell, wenn man sie in Bezug zu den im Jahr 2018 insgesamt 954 874 verstorbenen Menschen in Deutschland setzt.
        Oder zu den im selben Jahr bei Verkehrsunfällen Getöteten 3275.

        Ganz wichtig ist die Relation zur Einwohnerzahl von vermutlich 83.149.300.

        Einfach mal "selbst den Spaß" machen und das Verhältnis hierzu in Prozenten ausrechnen. Dann entwickelt sich ein gewisses Gefühl für die Größenordnung.

        Natürlich ist wichtig zu sehen, welche Rolle eine vermeintliche Todesursache spielt, um gegebenenfalls richtig bemessene Maßnahmen ergreifen zu können. Falls dies denn erforderlich ist.

        Zu 2: Der letzte Absatz führt die Aktion vom St. Franziskus-Hospital in Münster auf, bei der jeder, der sich gegen Influenza impfen ließ, einen Gutschein für Cafeteria Pommes erhielt.
        Na Guten Appetit!

        Übrigens habe ich noch nirgendwo gelesen oder gehört, dass eine Grippe harmlos wäre. Ganz im Gegenteil!

        Allerdings ist die Wirkung von Grippeimpfungen sehr umstritten.

        Über mögliche Nebenwirkungen von Impfungen wird auch zurecht viel diskutiert und mir fällt jedesmal der Contergan-Arzneimittelskandal zu dem großen Thema Risiken und Nebenwirkungen ein. Schon sehr traurig!

        Zum Beispiel heißt es (sogar auf Wikipedia), dass im ärztlichen Aufklärungsgespräch nicht behauptet werden dürfe, „dass die Impfung die Erkrankung sehr effektiv und sehr sicher verhindert.“ Bezogen auf die Grippeimpfung wäre eine solche Aussage falsch.

        Erwähnenswert ist auch, dass die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut in Berlin (STIKO) die Impfempfehlungen für einen besonders beschriebenen Personenkreis ausspricht.
        Und nicht einfach pauschal für alle Personen im Land.
      • Von Godslayer666 Registrierte Benutzer
        Ich verstehe nicht warum man 1. immer irgendwas vergleichen muss und 2. warum Corona immer mit der Grippe verglichen wird. Für die Grippe gibt es einen Impfstoff, für Corona nach wie vor nicht und deswegen sind die Maßnahmen - die gefahren wurden und noch werden - wichtig um dieses Virus - OHNE Impfstoff - so gut wie es geht einzudämmen.

        Aus Spaß habe ich mal den Artikel von äerzteblatt.de heraus gesucht: Grippewelle war tödlichste in 30 Jahren
        Gerade der letzte Absatz sollte jedem den eigenen Spiegel aufzeigen, der in letzter Zeit meinte: Impfen? Iiiich? Nääääää! - oder auch diejenigen die meinen Corona wäre doch genauso harmlos wie ne Grippe.
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