Core Ultra 7 270K Plus: Delidded für 449 Euro oder normal für 300 Euro?

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Core Ultra 7 270K Plus: Delidded für 449 Euro oder normal für 300 Euro?
Quelle: Thermal Grizzly

Der Intel Core Ultra 7 270K Plus wird von Thermal Grizzly jetzt auch in einer Delidded-Variante angeboten. Die im Schnitt 17 Grad Celsius an Temperaturgewinn lässt sich das Unternehmen mit einem Aufschlag von 150 Euro vergüten.

Der Core Ultra 7 270K Plus mausert sich seit seinem Release vor über einem Monat zu einer beliebten Wahl unter den verfügbaren Prozessoren: Im PCGH-Preisvergleich landet das größere Modell aus dem Arrow-Lake-Refresh auf dem dritten Rang unter den Top-10-CPUs.

Mit einem Preis von knapp 300 Euro ist der Core Ultra 7 270K Plus in dieser Bestenliste auch der günstigste Prozessor der aktuellen Generationen von Intel und AMD; einzig Vorserienmodelle wie der Ryzen 7 7800X3D sind günstiger (und einen Tick beliebter).

Die überzeugende Performance, die wir auch in unserem Test festgestellt haben, führt nun auch bei Thermal Grizzly dazu, dass der Core Ultra 7 270K Plus in die Liste der Delidded-Angebote aufgenommen wird.

  • Dabei handelt es sich um eine CPU-Variante, bei der der integrierte Wärmeverteiler (IHS) des Prozessor professionell entfernt ("geköpft") wird.
  • Durch diesen Vorgang lassen sich Direct-Die-Kühler auf den Chip anbringen, die die Wärme direkt ableiten und so eine signifikantere Senkung der Temperaturen ermöglichen.

Thermal-Grizzly-CEO Roman Hartung, der auch als der Hardware-YouTuber "der8auer" bekannt ist, verspricht im zugehörigen Video hierdurch eine Verbesserung von durchschnittlich 17 Grad Celsius.

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Wie auch bei vorherigen TG-Produkten in diesem Segment gelten zwei wichtige Hinweise. Normalerweise erlischt durch das Köpfen einer CPU die Herstellergarantie - im Falle des Core Ultra 7 270K Plus TG Delidded bietet Thermal Grizzly selbst eine Garantie an, die neben der gesetzlich festgelegten Gewährleistung zum Tragen kommt.

Den professionellen Delidding-Prozess lässt sich Thermal Grizzly indes mit einem Preisaufschlag in Höhe von gut 150 Euro vergüten: Während ein "normaler" Core Ultra 7 270K Plus wie eingangs erwähnt aktuell für rund 300 Euro über die Ladentheke wandert, kostet die Delidded-Variante im TG-Shop 449 Euro. Dafür sichert das Unternehmen auch einen prinzipiell sorgenfreien Ablauf zu:

Nach der Vorbereitung wird die CPU einem Funktionstest unterzogen. Die dabei gemessene Temperatur wird per Screenshot dokumentiert und auf einem USB-Stick gespeichert, der der CPU beiliegt. Ebenfalls auf dem USB-Stick enthalten ist ein unter dem Mikroskop aufgenommenes Foto des geköpften Prozessors.


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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        10 Euro für das Köpfen könnten hinkommen, Thermal Grizzly kauft ja nicht für jede CPU ein neues Werkzeug zu Endkundenpreisen. Je nachdem, wie gut die Methoden sind, die man mittlerweile für die Reinigung gefunden hat, könnten 10 Euro Stundenaufwand also ganz knapp für die physischen Arbeiten reichen. Für das Köpfen an sich sollte es auf alle Fälle reichen; mit etwas Erfahrung ist das eher 1 Minute denn 5 Minuten Aufwand zum Öffnen der CPU. (Danach müssen aber noch die Lotreste runter.)

        Die anschließende Untersuchung, Prüfung und Dokumentation des ganzen wird länger dauern. Zwar keine 140 Euro, aber einen großen Anteil am Preis wird die Garantie ausmachen. Das haben wir schon beim WireView gesehen. Wir sprechen hier schließlich von Produkten, die sich gezielt an Leute richten, die extra Geld für Betrieb außerhalb respektive am Rande der Spezifikationen ausgeben, die also ein erhöhtes Ausfallrisiko haben. Um beim Auto-Beispiel zu bleiben: Das wäre so, wie wenn der frisierte Polo mit einer lebenslang gültigen, nur einmal zu bezahlenden Vollkasko daherkommt. Die wäre auch teurer als die Tuning-Maßnahmen selbst.

        Also sagen wir mal: 10 Euro köpfen, 30 Euro Aufbereitung (inkl. Verpackung), 30 Euro Testing (jeweils deutsche Stundenlöhne inkl. AG-Anteile) und 70 Euro Versicherung. 10 Euro Marge, Teile, Kleinkram.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        10 Euro für das Köpfen könnten hinkommen, Thermal Grizzly kauft ja nicht für jede CPU ein neues Werkzeug zu Endkundenpreisen. Je nachdem, wie gut die Methoden sind, die man mittlerweile für die Reinigung gefunden hat, könnten 10 Euro Stundenaufwand also ganz knapp für die physischen Arbeiten reichen. Für das Köpfen an sich sollte es auf alle Fälle reichen; mit etwas Erfahrung ist das eher 1 Minute denn 5 Minuten Aufwand zum Öffnen der CPU. (Danach müssen aber noch die Lotreste runter.)

        Die anschließende Untersuchung, Prüfung und Dokumentation des ganzen wird länger dauern. Zwar keine 140 Euro, aber einen großen Anteil am Preis wird die Garantie ausmachen. Das haben wir schon beim WireView gesehen. Wir sprechen hier schließlich von Produkten, die sich gezielt an Leute richten, die extra Geld für Betrieb außerhalb respektive am Rande der Spezifikationen ausgeben, die also ein erhöhtes Ausfallrisiko haben. Um beim Auto-Beispiel zu bleiben: Das wäre so, wie wenn der frisierte Polo mit einer lebenslang gültigen, nur einmal zu bezahlenden Vollkasko daherkommt. Die wäre auch teurer als die Tuning-Maßnahmen selbst.

        Also sagen wir mal: 10 Euro köpfen, 30 Euro Aufbereitung (inkl. Verpackung), 30 Euro Testing (jeweils deutsche Stundenlöhne inkl. AG-Anteile) und 70 Euro Versicherung. 10 Euro Marge, Teile, Kleinkram.
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Joshu4undZirael
        Ach, 100 € Aufpreis hätten es auch getan. 😉
        Naja für das Werkzeug werden bei TG ja auch gerne 30-50€ fällig. Somit liegt der Aufschlag bei "nur" 100€. Das ist halt wirklich was für Liebhaber, wie ein frisierter VW Polo.

        Oder man rechnet anders, 10€ fürs Köpfen und 140€ für das Foto inkl. USB Stick.
      • Von Ellina BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von latiose88
        Ich habe erkannt daß es eine Sackgasse ist. Villeicht wäre der geköpfte 265k mit 5,4 GHz p Kerne und 5 GHz auf den e Kernen eine Option gewesen weil das noch kühlbar ist. Aber wenn die e Kerne dann noch immer verhungern weil denen der l3 cache ausgeht,dann bringt mir das halt nix. Da kann ich auch 6 GHz rein stecken und es würde mir nix bringen.
        Mal davon abgesehen unterliegst du der silizium lotterie. Du kannst nicht sagen der ist besser als H. Dass geht nicht jede hat ne stück silizium drauf.
        Was hier anders is is dass es garantiert ist und wer was mit Wasser macht ist es ne valide option. Aber das entscheidet jeder selber und das angebot is an sich ja nicht verkehrt.
        Wenn es in dein Konzept nicht passt dann lass es. Du klebst egal mit welcher CPU an Thermischen limits dass ist seit einigen jahren mit CPUs so. Und wird sich auch nicht ändern.

        Nicht für jeden ne option aber für die die es sich A nicht zu trauen das köpfen aber B direct die machen wollen ne soliede lösung. Und dass ohne dass ne garantie verloren geht.
      • Von Joshu4undZirael PC-Selbstbauer(in)
        Sehe ich wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]. Jeder muss halt selber wissen, ob es ihm das wert ist und was er braucht.
        Da ich weder groß übertakte, kein Zwang verspüre Overclockingrecorde zu knacken oder den letzten Grad an Kühlung brauche, ist es mir den Aufpreis nicht wert. Aber das ist meine persönliche Meinung dazu.
        Ach, 100 € Aufpreis hätten es auch getan. 😉
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Also wäre es wenn ich das machen würde von maximale Last von 104 Grad auf rund 84 Grad auf den wärmsten Kern kann man so sagen. Taktwunder wird es zwar nicht geben nur halt mehr Luft zu atmen. Und wenn ich bedenke das es beim 285k Wattlimit sind also würden es bei gleichen Takt rund von 250 Watt auf rund 205 Watt gedrückt. Damit würde es bei gleichen Takt so viel sein oder 215 Watt bei endlich ausgefahren Takt. Keine Drosselung mehr. Damit würde es also rund 30 Watt Luft für mehr Takt geben. Sobald man dann die e Kerne auf 5 GHz gesetzt hat,sind die 250 Watt wieder erreicht. Temperatur ist dann wieder gleich und klebt an die 100 Grad dran. Naja Villeicht geht ja dann mit spannungs Senkung noch auf 240 Watt um nicht an die Grenze zu kleben. Aber man muss aufpassen das man nicht zu stark die Spannung senkt ,sonst gibt es clock Stretching also ist die Luft nur gering. Vorausgesetzt es gibt einen angepassten Luftkühler der bestimmt Richtung 200 € gehen könnte. Sparen wird man also nix. Der Aufwand ist sehr hoch. Und man sollte viel Geld haben um das zu packen. Bis ich das also rein kriege ,ist man mit gleichmaßigen Kernen wohl besser bedient. Mir wird Köpfen abgeraten. Warum wegen Luftkühlung. Die Tatsache das ich mit den e Kernen unzufrieden bin macht es leider nicht besser. Aber naja ich habe es schon aktzeptiert. Ich finde das der Aufwand bei mir noch mal höher wäre.

        Bessere Luftkühlung,ein z Board plus Köpfen der CPU und wenn mehr Lüfter ,noch mehr gegen steuern bei Temperaturen und hoffen das mehr Leistung als mit dem 285k dabei Rum kommt . Das der 285k schlechter als der 265k ist liegt am Watt limit. Höhere Watt Zahl würde den Aufwand noch weiter in die Höhe treiben. Bei 300 Watt müsste ich in einer teuren Wasserkühlung infestieren. Ich habe keine Erfahrung mit Wasserkühlung und ich denke mal mit 300 Watt ist Schluss bei Luftkühlung.
        Ich bin also an dem Punkt wo der Aufwand für ein paar Prozent zu hoch ist. Und den optimierten 9950x oder sowas erreiche ich halt mit dem 265k einfach nicht. Und mehr Kerne scheinen auch nicht der Bringer zu sein. Vorallem noch mehr e Kerne die sich die Watt und so teilen.
        Ich habe erkannt daß es eine Sackgasse ist. Villeicht wäre der geköpfte 265k mit 5,4 GHz p Kerne und 5 GHz auf den e Kernen eine Option gewesen weil das noch kühlbar ist. Aber wenn die e Kerne dann noch immer verhungern weil denen der l3 cache ausgeht,dann bringt mir das halt nix. Da kann ich auch 6 GHz rein stecken und es würde mir nix bringen.

        Ist wie ein schneller arbeitet der auf den laufenden Band nach neuer Arbeit wartet. Hat null Wirkung.
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