Thermaltake Engine 27: Beim kinetischen CPU-Kühler wird Teil des Kühlkörpers zum Lüfter
Das Startup Coolchip Technologies hat einen Vertriebspartner für seine "Kinetic Coolers" gefunden. Thermaltake vertreibt das erste, 27 mm flache Low-Profile-Modell unter dem Namen Engine 27. Dabei wird ein Teil des Kühlkörpers selbst zum Lüfter, was die Wärmeabfuhr stark verbessern soll. Größere CPU-Kühler sollen später folgen.
Lange war es um die kinetischen Kühler des Startups Coolchip still geworden. Ein erster Prototyp wurde auf der CES Anfang 2015 noch zusammen mit Cooler Master präsentiert. Mitte dieses Jahres kündigte das Unternehmen schließlich Neuigkeiten an, die nun Realität sind: Thermaltake übernimmt die Serienproduktion und den Vertrieb der kinetischen CPU-Kühler. Das erste Modell hört auf den Namen Engine 27 und hat eine entsprechende Produktseite spendiert bekommen. Eine offizielle Pressemitteilung steht noch aus, sodass es zurzeit keine Informationen zum Preis und dem Auslieferungstermin gibt.
Das Besondere: Bei den Coolchip-Lösungen wird ein Teil des Kühlkörpers selbst zum Lüfter. Die Basis bildet eine vernickelte Kupferplatte, welche die Wärme primär an den äußeren Ring aus Aluminiumlamellen abgibt. Mittig sitzt ein aus Aluminium gefertigter Radial-"Lüfter", der über ein Lager mit der Bodenplatte verbunden wird und die Luft zwischen die Lamellen drückt. Damit der Lüfter selbst zur Wärmeabfuhr beitragen kann, setzt der Hersteller auf Konvektion. Dazu sind im Lüfter und in der Bodenplatte Rillen eingelassen, die jeweils ineinandergreifen, ohne sich zu berühren. In den kleinen Lücken entstehen warme Luftpolster, durch die die Abwärme auch an den rotierenden Aluminiumteil abgegeben werden soll.
Namensgebend für die Engine 27 ist die Bauhöhe von 27 mm. Der CPU-Kühler mit einem Durchmesser von 91,5 mm ist als Low-Profile-Modell vor allem für kleine Systeme interessant. Der "Lüfter" wird per PWM-Signal auf 1.500 bis 2.500 U/min geregelt. Spezifiziert wird die Lösung für eine TDP in Höhe von 70 Watt, wobei das Erstlingswerk ausschließlich mit Montagematerial für Intels 115x-Sockel daherkommt.
Auf seiner Produktseite zeigt Coolchip bereits einen "High Performance Cooler", der 55 mm hoch ist und einen Durchmesser von 139,35 mm hat. Dementsprechend steht deutlich mehr Kühlfläche zur Verfügung, auf die die Abwärme mittels drei Heatpipes (auf zwei Seiten mündend) verteilt wird. Coolchip hat bereits versprochen, dass Thermaltake weitere kinetische CPU-Kühler veröffentlichen wird. Der HPC könnte einer davon sein.

Entweder es bringt was oder nicht, schlechter kanns damit aber gar nicht werden.
Die Frage lautet: Was bringt dieser Kühl-Rotor? Und zwar die reine Differenzwirkung.
Würde man ihn durch ein billiges Plastikteil ersetzen, und die Kühlleistung wäre ähnlich, wäre das Konzept tot.
Wenn ich mir überlege, wie krass ein Kühler versagt, wenn die Kontaktfläche nur leicht uneben ist, oder zu viel WLP dazwischen...
und dann hier Wärmeübertrag über Luftpolster? Na ich bin mal gespannt.
...
Durch dieses Stilmittel soll scherzhaft ... über fachspezifische Themen oft sind.
Das ist eine Allegorie. Da von Geburt an Blinde keinerlei Bezug zu Farben haben können weicht ihre Vorstellung davon sehr stark von dem ab was Sehende für Farben halten.
Durch dieses Stilmittel soll scherzhaft zum Ausdruck gebracht werden wie abwegig Aussagen von Laien über fachspezifische Themen oft sind.