CPUs: Intel zeigt Direkt-Wasserkühlung für bis zu 1.000 Watt

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CPUs: Intel zeigt Direkt-Wasserkühlung für bis zu 1.000 Watt
Quelle: ServeTheHome

Im Rahmen der Intel Foundry Direct Connect 2025 zeigte das US-Unternehmen aus Santa Clara seine Lösungen für das sogenannte "In-Package Liquid Cooling", das CPUs mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 1.000 Watt unter Wasser setzen soll.

Im Rahmen der Intel Foundry Direct Connect 2025, welche am 29. April 2025 in San José abgehalten wurde, zeigte das Unternehmen aus Santa Clara seine Lösungen für das sogenannte "In-Package Liquid Cooling", welches Prozessoren mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 1.000 Watt unter Wasser setzen und so dementsprechend effizient kühlen soll. Ein spannender Ansatz.

Intel zeigte verschiedene Modelle seiner "In Package Liquid Cooling Test Packages", welche sowohl für die Sockel mit LGA ("Land Grid Array") in Desktop-PCs, Workstation und Servern als auch mit BGA ("Ball Grid Array") im mobilen Bereich erprobt werden.

In-Package Liquid-Cooling (1) Quelle: ServeTheHome In-Package Liquid-Cooling (6) Quelle: ServeTheHome

Intel demontierte dabei erste Prototypen für Core Ultra und Sever-Prozessoren der Xeon-Familie und erprobt damit eine neue Möglichkeit, die wachsende Wärmeabgabe seiner "leistungshungrigsten" Chips besser abführen zu können. Um dies bestmöglich zu gewährleisten, sitzt ein besonders kompakter Kühlblock direkt auf dem Chip und ersetzt den herkömmlichen Heatspreader. Dieser leitet die Kühlflüssigkeit über optimierte Mikrokanäle gezielt an die Hotspots des Prozessors. So sollen Herstellerangaben zufolge bis zu 1.000 Watt abgeführt werden.

In-Package Liquid-Cooling (4) Quelle: ServeTheHome In-Package Liquid-Cooling (5) Quelle: ServeTheHome

Für eine bessere Wärmeabgabe der Chips und Chiplets ("Tiles") setzt Intel hierbei auf eine Schicht aus Flüssigmetall zwischen den Dies und dem Kühlkörper, dessen winzigen Mikrokanäle aus Kupfer speziell auf die Matrizen des jeweiligen Milroprozessors und dessen Tiles zugeschnitten werden sollen.

In-Package Liquid-Cooling (2) Quelle: ServeTheHome In-Package Liquid-Cooling (3) Quelle: ServeTheHome

Im Vergleich zu herkömmlichen Flüssigkeitskühlungen verspricht Intel eine 15 bis 20 Prozent bessere Kühlleistung und eine gezieltere Kühlung der Hotspots. Der Einsatz ist primär in den professionellen Bereichen HPC ("High-Performance Computing"), Server und KI-Workstation angedacht, wenngleich Intel noch keine Angaben zur Markreife und einer möglichen Markteinführung der Lösungen gemacht hat.

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Neo1972 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von kofferman
        Nö ! ; Dann spar doch gleich lieber für einen CYBERDYNE T-800
        Wird der nicht "Blei gekühlt"?😂
      • Von Neo1972 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von kofferman
        Nö ! ; Dann spar doch gleich lieber für einen CYBERDYNE T-800
        Wird der nicht "Blei gekühlt"?😂
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        der kommende 15900 KS ist safe ^^ ;-P
      • Von Bl4ckR4v3n Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Bei den gezeigten Feinheiten und fest im Package integriertem Kühler ist Aluminium ein untergeordnetes Problem. Elektrochemische Korrosion zwischen Bauteilen an verschiedenen Enden eines Kreislaufes kann man in den Griff bekommen, viel schwieriger wird es sämtliche anderen Verschmutzungsmöglichkeiten in sämtlichen Bauteilen auszuschließen. Von Staub beim Zusammenbau und Fertigungsrückständen über oberflächliche Korrosion von Kupfer und Messing bis hin zu fehlerhaften Beschichtungen, umkippenden Zusätzen oder sich lösenden Leitungs-Chemikalien: Absolut alles, was bislang ein Ärgernis in jeder hunderten Wasserkühlung, könnte hier zum kommerziellen Totalausfall jeder zehnten CPU werden, wenn man nicht von der verwendeten Flüssigkeit bis zur Systemassemblierung neue Wege geht. Und "jede Zehnte" ist viel, wenn man einige 100.000 verbaut.

        Ich für meinen Teil halte mal die Augen nach Mainboard-Gelegenheiten offen. Irgendwas sagt mir, dass es in ein paar Jahren sehr günstige "eingeschränkt funktionsfähig"-Schnäppchen für alle gibt, die sich trauen, einen Heatspreader zu entfernen und darunter sauber zu machen.^^
        Sowas kriegt man problemlos in den Griff. Es gibt in der Industrie genug Anwendungen bei denen kleinste Verschmutzungen "katastrophale" Auswirkungen haben und man diese mit relativ einfachen Mitteln weitestgehend verhindert.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von latiose88
        stimmt,soweit ich gesehen habe,ist fast ein 70 € Wasserkühler fast so gut wie ein 90€ Luftkühler.
        Naja, braucht dafür mehr Platz und der "wartungsfreie" Wasserkühler macht vermutlich nach ein paar Jahren die Grätsche. Das gilt eher in größeren Maßstäben, wenn die Wärme auch weiter als nur vom Kühlkörper und aus dem Gehäuse raus wegtransportiert werden muss. Also hauptsächlich in Rechenzentren.
      • Von kofferman Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Klausikowski
        Ich fang dann mal an auf ein kleines, tragbares Fusionskraftwerk zu sparen
        Nö ! ; Dann spar doch gleich lieber für einen CYBERDYNE T-800
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