Intel: Angeblich manipulierte Benchmarks sorgen nach 14 Jahren für Ärger
Die Vergangenheit scheint den Halbleitergiganten Intel einzuholen. Intel soll nach dem Vorwurf einer Sammelklage in den USA zufolge Benchmarks manipuliert haben. Betroffen seien der Webmark 2001 und der Sysmark aus den Jahren 2000 bis 2002. Auch der PC-Hersteller HP soll in die Machenschaften involviert sein. Dieser bestreitet jedoch die Vorwürfe.
Das CPU-Geschäft lief in den letzten 15 Jahren nicht immer ganz fair ab. Speziell Intel musste sich zahlreichen Vorwürfen entgegensehen, seine dominierende Marktstellung gegenüber der Konkurrenz von AMD unlauter ausgenutzt zu haben. Im Mai 2009 wurde gegen Intel eine Kartellstrafe in Höhe von 1,06 Milliarden Euro verhängt. Die EU-Kommission sah es als erwiesen an, dass Intel seine dominierende Marktstellung missbrauchte, um Konkurrenten vom Markt zu drängen, und so den Verbrauchern geschadet habe. Nun kommt scheinbar abermals ein Sachverhalt an den Tag, der bald 14 Jahre zurückliegt. Der Vorwurf: Intel habe CPU-Benchmarks so manipuliert, dass der damals aktuelle Intel Pentium 4 besser abschnitt, als der Athlon (Thunderbird) von AMD.
Betroffen seien der Webmark 2001 und der Sysmark. Ersterer wurde von Intel selbst entwickelt. Intel habe den Benchmark dem Verband Bapco bereitgestellt und verlangt die Benchmark-Ergebnisse zu veröffentlichen. Selbstredend, dass hier der Pentium-4-Prozessor gute Ergebnisse erzielen konnte. Der Sysmark sei hingegen direkt so manipuliert worden, dass der Pentium 4 besser abschnitt. Nun sieht sich Intel einer Sammelklage in den USA entgegen, die durchaus teuer werden kann. Als Entschädigung bietet Intel eine Rückerstattung an. Wer zwischen dem 20. November 2000 und dem 30. Juni 2002 einen Pentium 4 Prozessor gekauft hat, kann in den USA auf 15 US-Dollar Rückerstattung hoffen. Wer das Angebot annehmen möchte, muss dies bis zum 14. April 2015 tun. Etwaige Rechtsansprüche verfallen dann jedoch.
Im PCGHX-Forum wird über den Sachverhalt bereits heiß diskutiert. Was halten Sie davon? Alte Kamelle oder doch ernsthafter Vorfall? Nutzen Sie die Kommentarfunktion unter dem Artikel!
Quelle: WCCFtech
Ob jetzt AMD benutzt wird oder der Computerbase Redakteure zu Hause ne Nvidia benutzen...Hat sich doch nichts verändert im Vergleich zu heute.
Aber dennoch,für den hinterhältigen Betrug.....immer feste druff
Deshalb ist die Meldung nicht weiter schockierend eigentlich.
Gibt AMD "geförderte" Benchmarks, Nvidia-geförderte usw.
Es gibt Benchmarktreiber
und es gibt von Nvidia/AMD/Intel usw exklusive Benchmakrs also In-House programmierte die gerne auch bei diversen Reviews getestet werden. Nvidias Chameleon-Benchmark der die Shader Power misst usw usf...
AMD als CPU Hersteller promoted die eigenen Grafikkarten mit Benches auf intel CPU
really??? das ist noch viel ärmer
Hier gehts nicht um "boah wie arm" sondern um Wettbewerb. Und der wird von Intel (wenn das war ist) manipuliert. Da gibt's ein Gesetz für bzw. gegen.
seh da kein Problem
AMD als CPU Hersteller promoted die eigenen Grafikkarten mit Benches auf intel CPU
really??? das ist noch viel ärmer
Den Wiki-Artikel dazu kenn ich, daher war deine Aussage:
Dominanz bzw. Marktbeherrschung eines konkurrierenden Mitbewerbers (ob nun mit unlautere Mittel oder nicht) ist schon ein gewisser Hemmschuh, nur zugegebenermaßen hat AMD dieses "Problem" leider in 2 Richtungen CPU und GPU. Natürlich wäre es zu begrüßen das sich AMD wieder richtig gesund stoßen würde und den lahmen vollgefressenen trägen "Marktführern" mal wieder zeigt wo der Hammer hängt. Nur im Moment ist das halt wie du schon sagst ein "...doch noch gut mithalten können..."