2.600 CPU-Benchmarks gestrichen: Intel soll Ergebnisse mit gezielten Optimierungen manipuliert haben
Die Non-Profit-Organisation SPEC ("Standard Performance Evaluation Corporation") hat mehr als 2.600 CPU-Benchmarks von Intel gestrichen, da diese durch unlautere Optimierungen am Compiler gezielt manipuliert worden sein sollen.
Die Non-Profit-Organisation SPEC ("Standard Performance Evaluation Corporation"), die Benchmarks zur Leistungsbewertung von Hardware und Software entwickelt, hat jetzt mehr als 2.600 CPU-Benchmarks von Intel gestrichen, da diese mit unlauteren Optimierungen gezielt "geschönt" und so manipuliert worden sein sollen. Wie die Websites Phoronix und ServeTheHome berichten, werden Benchmarks, basierend auf diesem Compiler außerdem mit einem Vermerk versehen.
Quelle: SPEC.org
Der entsprechende Warnhinweis ist ab sofort in den von der Organisation für ungültig erklärten Benchmark-Ergebnissen, welche als "historische Referenz" in der Datenbank verbleiben sollen, zu finden. Grund für die Streichung der mehr als 2.600 Benchmarks ist die Auffassung der SPEC, dass seitens Intel eine scheinbar gezielte unzulässig Optimierung für eine bestimmte Arbeitslast vorgenommen wurde.
SPEC hat entschieden, dass der für dieses Ergebnis verwendete Compiler eine Kompilierung durchgeführt hat, welche insbesondere die Leistung der Benchmarks 523.xalancbmk_r / 623.xalancbmk_s verbessert, indem er von vornherein die Kenntnisse des SPEC-Codes und -Datensatzes verwendet hat, um eine Transformation durchzuführen (...)
- SPEC ("Standard Performance Evaluation Corporation") -
Die SPEC wird in Zukunft keine Ergebnisse mehr veröffentlichen, welche die genannten Optimierungen am Compiler enthalten. Wie Phoronix erfahren haben möchte, soll die Intel oneAPI in den Versionen 2022.0 bis 2023.0 von dieser "verbotenen Optimierung" des Compilers betroffen sein.
9 Prozent Mehrleistung durch unlautere Optimierung
Nach aktuellem Stand der Dinge sollen die mehr als 2.600 durch die SPEC gestrichenen Benchmark-Ergebnisse, die zu einem Großteil von Computersystemen mit Intels Xeon-Prozessoren der 4. Generation ("Sapphire Rapids") stammen, durch die unlauteren Optimierungen einen Geschwindigkeitszuwachs von rund 9 Prozent bei SPECint erfahren haben, so Phoronix und SeveTheHome weiter.
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Quellen: SPEC, Phoronix, ServeTheHome, Tom's Hardware

SPEC behauptet die Optimierung nutzte nur bei ihrem Benchmark und war deswegen nicht erlaubt. Intel sagt was dazu? Ach es hat nicht mal jemand nach ner Stellungnahme gefragt?
Es ist auch schade, dass da niemand Intel dazu befragt. Mich würde interessieren, was sie dazu sagen würden.
SPEC behauptet die Optimierung nutzte nur bei ihrem Benchmark und war deswegen nicht erlaubt. Intel sagt was dazu? Ach es hat nicht mal jemand nach ner Stellungnahme gefragt?
Intel und auch Amd wissen das !
Also deine Aussage heißt im Umkehrschluss, dass Unternehmen machen dürfen, was sie wollen - egal, wie moralisch bedenklich das ist? Ist ja freie Marktwirtschaft. Also VW mit dem Abgasskandal (wurde ja hier als Beispiel schon genannt) ist dann ja auch ok?
Ein Unternehmen, welches einfach gute Produkte anbietet, muss nicht manipulieren oder moralisch fragwürdig agieren. So einfach ist das.
Im Modell der Freien Marktwirtschaft wird allein durch den Markt bestimmt, was produziert und konsumiert wird, in welcher Menge und zu welchem Preis.
Intel und auch Amd wissen das !
Ein Produkt zu Optimieren oder Optimal dastehen zulassen wird die Mehrheit positiv sehen .
Also bessere Leistungen, Werbung usw.......
Und noch eins , Amd ist nicht beleidigt und fühlt sich schlecht dargestellt , nur deren Käufer die keine Kritik an ihrer Kaufentscheidung verkraften können .
Das ein Hersteller egal ob Intel oder Amd seine Produkte bei Benches im bestmöglichen Licht darstehen lassen möchte ist nichts verwerfliches.
Seit wann funktioniert Marktwirtschaft so ?!
Sorry aber entweder bist Du nicht "alt" oder Du hast was übersehen.