Cebit 2011: AMD zeigt Llano im Vergleich zu Sandy Bridge plus Die-Shot und neue Namen

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Auf der Cebit 2011 zeigte AMD PC Games Hardware ein Notebook-System mit der kommenden Llano-Plattform. Dieses schlägt einen ähnlich teuren Sandy-Bridge-Aufbau in den meisten Workload-Fällen und ist hierbei zudem sparsamer.

Auf der Cebit 2011 zeigte AMD neben einem Tablet mit Docking-Station ein lauffähiges Demo-System mit einer 1,8 GHz flotten Llano-APU und vier Kernen; der Chiphersteller bestätigte zudem erneut eine GPU-Performance auf Höhe einer Radeon HD 5500/5600. Als Gegenspieler kam ein Sandy Bridge des Typs Core i7-2630QM @ 2,0 GHz zum Einsatz, samt HD 3000 Grafikeinheit. Beide CPUs liefen ohne Turbo auf einer SSD samt Windows 7. Im direkten Vergleich kann die Llano-APU bei der reinen CPU-Performance nicht mit dem Sandy Bridge mithalten - was AMD auch freimütig zugibt -, dafür ist die Leistung über mehrere Anwendungsfelder hinweg besser: So startete AMD mit dem Ozone3D Furmark, in 1.024 x 768 erreichte die APU 15 AVG-Fps - Sandy Bridge aber nur 9 Fps. Mit 4x MSAA halbierte sich die APU-Leistung, die HD 3000 brach auf weniger als ein Bild pro Sekunde ein. War zusätzlich Displacement Mapping aktiv, ging die APU noch ein bisschen weiter in die Knie; Sandy Bridge erwies sich als Totalausfall und renderte erst gar keinen Felldonut. Ähnlich sieht es bei der anisotropen Filterung aus, bei welcher Intel in Sachen Winkelabhängigkeit klar den kürzeren zieht.

Im integrierten Benchmark von Final Fantasy 14 konnte die APU die klar flüssigeren Bildraten erreichen, auch in Sachen 1080p-Darstellung ("Big Buck Bunny") lief die APU dank den UVD3 subjektiv flüssiger - bei geringere Leistungsaufnahme. Der Peak-Wert bei Sandy Bridge ging auf über 70 Watt, das APU-System knackte die 60 Watt nicht. Zum Abschluss lies AMD die Anwendungen in Schleife per Script durchwechseln, die APU wechselte alle 10 Sekunden, Sandy Bridge benötigte Minuten. Die APU heißt im Übrigen Llano und nicht Liano oder L1ano.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Arneb
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von "Ralf345"
        THG hat es ...
        Sorry, Cebit meets Urlaub
      • Von Gast20141127
        Da ich eh gerade mit der Zusammenstellung eines HTPC liebäuge, wäre das schon sehr interessant.
        Die Grafikleistung ist doch für etwas "Casual Gaming" mehr als ausreichend, und für Metro & Co steht ohnehin der Desktop im Arbeitszimmer.
        Jetzt brauchts nur noch Kinect für Win 7 mit den passenden Games, und das Thema Konsole hat sich für mich endgültig erledigt

        Macht weiter so AMD!
        jetzt muss nur noch der Bully einschlagen. (vielleicht doch auch für mein AM3? ....bittääääää, leider siehts aber da gar nicht gut aus.)
      • Von Ralf345 Freizeitschrauber(in)
        THG hat es mit der journalistischen Gründlichkeit genauer genommen und die korrekten Werte angegeben: CeBIT 2011: AMD Demos Llano Behind Closed Doors : AMD Demos Mobile Llano

        Sehr unsaubere Arbeit von der PCGH. So entstehen wirre Gerüchte und verschiedene Angaben zweier Seiten. Glücklicherweise konnte es vorher schon entlarvt werten mit den eigenen Bildern, nur ist das eher selten der Fall. Ansonsten würde jetzt niemand wissen wer Recht hat, PCGH oder THG. Scheint ja auch nicht so wichtig zu sein, sonst wärs schon längst berichtigt wurden.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Löschzwerg
        Schon nicht ganz uninteressant, aber es wird trotzdem schwierig für AMD. AMD müsste eigentlich mit CUDA ähnliche Features auftrumpfen um die Grafikeinheit auch für andere Aufgaben, als nur Grafikdarstellung, zu nutzen.
        So bleibt der Sandybridge zum Arbeiten und Konvertieren immer noch die Nummer eins und für Spieler ist die AMD Lösung auch wieder zu langsam.

        Schon mal nur im entferntesten mit GPU-Computing beschäftigt? Ich glaube nicht, sonst würdest du Ati Stream und OpenCL kennen. Beides Alternativen zu CUDA, wobei OpenCL von beiden Herstellern unterstützt wird. Man sollte sich wirklich erst informieren bevor man solche Behauptungen vom Stapel lässt.
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