Benchmarks: Wurden CPUs zuletzt wirklich langsamer?
Eine Auswertung von Passmark legte zuletzt den Verdacht nahe, dass CPUs zuletzt schwächer geworden sind. Die Gründe für diese Statistik sind allerdings vielschichtig.
Vor wenigen Tagen sorgte eine Nachricht von Passmark für Aufsehen. Das australische Unternehmen dürften die meisten User vor allem wegen ihrer riesigen Benchmark-Datenbank kennen. Nachdem die Durchschnittsperformance der weltweit getesteten Prozessoren seit Beginn der Datenaufzeichnung im Jahr 2004 in jedem einzelnen Jahr gestiegen war, sank dieser Wert Anfang 2025 zum allerersten Mal. Schon 2024 war das Wachstum deutlich geringer ausgefallen als in den Jahren zuvor. Der Trend lässt sich sowohl bei Desktop-PCs als auch bei Laptops erkennen. Aber bedeutet das wirklich, dass CPUs zuletzt langsamer geworden sind? Die Antwort lautet mit großer Wahrscheinlichkeit Nein.
Einerseits handelt es sich erstmal nur um ein Zwischenergebnis, das im Vergleich zu ganzen, abgeschlossenen Jahren steht. Je kürzer der Zeitraum bei so einer Messung, desto größer auch die Chance einer unregelmäßigen Abweichung. Zudem weisen weitere Daten von Passmark auf eine statistische Verfälschung hin. Sowohl bei den aktuellen CPU-Kernen als auch beim Arbeitsspeicher und den Display-Auflösungen zeigt der Trend nach unten. 2- und 4-Kerner werden mehr, größere Kern-Anzahlen verlieren. Der Anteil von Systemen mit 4 und 8 GB RAM wächst, der von Systemen mit 16 und 32 GB schrumpft.
Besonders die Auflösungen, wo alles bis zu 1680x1050 wächst, deuten ganz klar auf eine Sondersituation hin. Neue Produkte mit so geringen Auflösungen werden nämlich faktisch gar nicht mehr hergestellt. Es muss sich also um eine überproportionale Zunahme an Alt-Systemen handeln, die erst Anfang 2025 in die Datenbank aufgenommen wurden. Ein Grund dafür könnte etwa der Wechsel von Windows 10 zu Windows 11 sein. Die Idee ist hier, dass User den Wechsel vollziehen und danach Benchmarks durchführen. Auf diese Weise könnte die Statistik verzerrt werden. Über das Jahr hinweg könnte sich das wieder angleichen. Bis zum Ende der Unterstützung von Windows 10 könnte es aber auch noch häufiger solche Verfälschungen geben.
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Quelle: PassMark

In dem Fall muss ich das auf 7-29% korrigieren
(3700X VS 5700X Anwendungsindex: 107% ; 3600 VS 5600X Spieleindex: 129%)
Somt gabs z.B. zwischen Ryzen 3000 und 5000 keinen Leistungszuwachs im 300€-Segment: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] 7-29% mehr Leistung pro Kern, 25% weniger Kerne.
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Passmark ist mal für mich bedeutsam gewesen. Lange nicht mehr.