AMD Ryzen AI 5 330: Mini-APU setzt auf nur einen Zen-5-Core

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AMD Ryzen AI 5 330: Mini-APU setzt auf nur einen Zen-5-Core
Quelle: AMD

AMD erweitert seine mobile APU-Serie Ryzen AI 300 um ein weiteres Modell und rundet diese nach unten hin mit dem kleinen Ryzen AI 5 330 ab, welcher einen Zen-5-Core mit drei Zen-5c-Cores zu einem Quad-Core mit 8 Threads kombiniert.

AMD erweitert seine mobile APU-Serie Ryzen AI 300, die sich bisher aus "Strix Point" und "Krackan Point" zusammensetzt, um ein weiteres Modell und rundet diese nach unten hin mit dem kleinen Ryzen AI 5 330 ab, welcher auf "Krackan Point 2" basiert und einen Zen-5-Core ("Nirvana") mit drei Zen-5c-Cores ("Prometheus") zu einem Quad-Core mit 8 Threads kombiniert. Die integrierte Grafikeinheit ("IGP") setzt wiederum wie gewohnt auf RDNA 3.5 ("GFX11.5"), besitzt jedoch nur 2 CUs beziehungsweise 128 Streaming-Prozessoren ("FP32-Shadereinheiten").

Die ersten Hinweise zu der neuen Zen-5(c)-APU lieferte HXL (@9550pro) via X, welcher die entsprechenden Einträge in der Datenbank von Geekbench ausfindig machen konnte. Zuerst hatte jedoch @BenchLeaks auf den AMD Ryzen AI 5 330 hingewiesen, welcher demnach neben 4C/8T und 2 CUs über 8 MiByte L3-Cache verfügen soll. AMD adressiert die APU als KI-Einsteigerlösung für Notebooks.

Ryzen AI 5 330 Quelle: Geekbench In das mittlerweile ziemlich umfangreiche Portfolio der Serie Ryzen AI 300 fügt sich der neue Ryzen AI 5 330 mit den folgenden Spezifikationen ein und wird zukünftig die Einstiegslösung für günstiege Notebooks mit aktueller Technologie darstellen.

  Codename CPU-Architektur GPU-Architektur L3-Cache TDP
Ryzen AI Max+ 395 Strix Halo 16 × Zen 5 RDNA 3.5
2.560 Shader
40 CUs
64 MiByte 45 - 120 Watt
Ryzen AI Max 390 Strix Halo 12 × Zen 5 RDNA 3.5
2.048 Shader
32 CUs
64 MiByte 45 - 120 Watt
Ryzen AI Max 385 Strix Halo 8 × Zen5 RDNA 3.5
2.048 Shader
32 CUs
32 MiByte 45 - 120 Watt
           
Ryzen AI 9 HX 375 Strix Point 4 × Zen 5
8 × Zen 5c
RDNA 3.5
1.024 Shader
16 CUs
24 MiByte 15 - 54 Watt
Ryzen AI 9 HX 370 Strix Point 4 × Zen 5
8 × Zen 5c
RDNA 3.5
1.024 Shader
16 CUs
24 MiByte 15 - 54 Watt
Ryzen AI 9 365 Strix Point 4 × Zen 5
6 × Zen 5c
RDNA 3.5
768 Shader
12 CUs
24 MiByte 15 - 54 Watt
           
Ryzen AI 7 350 Krackan Point 4 × Zen 5
4 × Zen 5c
RDNA 3.5
512 Shader
8 CUs
16 MiByte 15 - 54 Watt
Ryzen AI 5 340 Krackan Point 3 × Zen 5
3 × Zen 5c
RDNA 3.5
256 Shader
4 CUs
16 MiByte 15 - 54 Watt
           
Ryzen AI 5 330 Krackan Point 2 1 × Zen 5
3 × Zen 5c
RDNA 3.5
128 Shader
2 CUs
8 MiByte 15 - 54 Watt

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Quelle: Geekbench via HXL via VideoCardz

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von Khalinor666
        Reicht der für einen HTPC?
        Also 4k, HDR und 5.1 (wobei das vermutlich eher der Soundchip des Mainboards übernimmt).
        Ich habe einen Miniserver mit Win 11 Pro und einem Intel N100 mit 4 E-Cores.
        Also ja, dieser wesentlich potentere Ryzen reicht im Normalfall für Kleinkram völlig, solange notwendige Codecs etc. an Board sind.
        Für Spezialfälle müsste man das genauer definieren, was er können soll.
        Am Ende spielt es auch eine Frage, wieviel Geld man ausgeben möchte, wie klein es werden soll, wie hoch der Verbrauch sein soll, und ob es sogar ohne Lüfter auskommen soll, udn ob man ggf. leichte Verzögerungen in Kauf nimmt und auf zahlreiche Parallelverarbeitungen verhindern kann.
        Ich habe zur kleinen SSD noch zahlreiche teilweise uralte Festplatten drin, udn wenn man dann mehrere Daten gleichzeitig entpackt, verschiebt, udn auch noch im Browserfenster tätig ist, das mögen die Intel E-Cores gar nicht.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von Khalinor666
        Reicht der für einen HTPC?
        Also 4k, HDR und 5.1 (wobei das vermutlich eher der Soundchip des Mainboards übernimmt).
        Ich habe einen Miniserver mit Win 11 Pro und einem Intel N100 mit 4 E-Cores.
        Also ja, dieser wesentlich potentere Ryzen reicht im Normalfall für Kleinkram völlig, solange notwendige Codecs etc. an Board sind.
        Für Spezialfälle müsste man das genauer definieren, was er können soll.
        Am Ende spielt es auch eine Frage, wieviel Geld man ausgeben möchte, wie klein es werden soll, wie hoch der Verbrauch sein soll, und ob es sogar ohne Lüfter auskommen soll, udn ob man ggf. leichte Verzögerungen in Kauf nimmt und auf zahlreiche Parallelverarbeitungen verhindern kann.
        Ich habe zur kleinen SSD noch zahlreiche teilweise uralte Festplatten drin, udn wenn man dann mehrere Daten gleichzeitig entpackt, verschiebt, udn auch noch im Browserfenster tätig ist, das mögen die Intel E-Cores gar nicht.
      • Von Khalinor666 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von nTc21
        Sollte die Frage ironisch sein, kannst du auch eine alte Kartoffel nehmen.
        Ne, eher nicht.
        Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern (Ende 90er, Anfang 2000er), als in Spielen der Sound anfing zu stottern weil die CPU zu schwach war.
      • Von nTc21 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Khalinor666
        Reicht der für einen HTPC?
        Also 4k, HDR und 5.1 (wobei das vermutlich eher der Soundchip des Mainboards übernimmt).
        Sollte die Frage ironisch sein, kannst du auch eine alte Kartoffel nehmen.
      • Von Khalinor666 PC-Selbstbauer(in)
        Reicht der für einen HTPC?
        Also 4k, HDR und 5.1 (wobei das vermutlich eher der Soundchip des Mainboards übernimmt).
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