AFDS12, Tag 3: Kaveri wird erster HSA-kompatibler AMD-Chip
AMD setzt große Hoffnungen in seine HSA, die Heterogeneous System Architecture. Auf dem Fusion Developer Summit wurden nun im kleinen Kreis der erste Chip mit den wesentlichen HSA-Merkmalen bestätigt: Kaveri ist der Codename der dritten APU-Generation, welche im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll.
AMD-CVP Manju Hegde erläuterte im Rahmen einer kleinen Diskussionsrunde die Strategie mit der AMD der HSA-Initiative zum Erfolg verhelfen will. Entwicklerwerkzeuge spielen dabei eine wesentliche Rolle - und auf ebendiese angesprochen, bestätigte AMDs Corporate Vice President Heterogeneous Applications and Developer Solutions, dass Kaveri die erste "near HSA platform" werden und über die wichtigsten HSA-Merkmale für einzelne Anwendungen wird. Zuvor waren künftige HSA-Merkmale wie einheitlicher Speicher-Adressraum und die Kaveri-APU zwar jeweils für 2013, nicht aber explizit kombiniert angekündigt worden. Hegde, früher bei Nvidia tätig und Gründer der Physx-Entwickler Ageia, fügte allerdings einschränkend hinzu, dass erst die auf Kaveri folgende Plattform im Jahr 2014 die für ein Multi-Tasking-Betriebssystem nötigen Fähigkeiten wie Context Switching und GPU Pre-Emption unterstützen wird.
Mit einem gemeinsamen Adressraum können CPU- und GPU-Rechenkerne in Kaveri auf dieselben Speicherbereiche zugreifen ohne dass zunächst umständlich Bereich hin- und herkopiert werden müssen. Die unter anderem hierdurch eingesparte Performance kann zusätzliche Algorithmen sinnvoll nutzbar machen und der APU so ein breiteres Anwendungsspektrum erschließen. Kaveri wird als dritte APU-Generation von AMD erstmals DX11.1-fähige GCN-Grafikkerne mit den weiter verbesserten Steamroller-CPU-Kernen kombinieren. Von den erweiterten Möglichkeiten durch den gemeinsamen Adressraum versprechen sich viele Entwickler mehr für den Anwender nutzbare Leistungssteigerungen als durch die um circa ein Drittel auf rund ein TFLOPS gesteigerte Rechenleistung des Chips allein.
Gestern kündigte AMD bereits die Gründung der HSA-Foundation mit namhaften Partnern wie ARM, Imagination Technologies, MediaTek und Texas Instruments an.
. Danach, 2015 ca, werde ich eh auf APU´s setzen. Bis dahin dürfte auch die Leistung ebendieser für mich ausreichend sein.
das gleiche wird bei mir auch folgen , ich habe die APU´s etwas unterschätzt bis ich jetzt mal einen " live " gesehen habe ...
man man , auf der grafikleistung ziehen die ja ganz schön was weg ... ok war der 3870K - und es war keine karte im rechner , hab zweimal reinschauen müssen ....
da bin erstmal gespannt was noch alles kommt
Ich kaufe mir erst eine APU, wenn die Softwarelandschaft es auch her gibt und auch genug Nutzen zieht, um das bessere Perf/Money Verhältnis zu haben.
Schade, dass AMD zukünftig nicht mehr auf die CPU-only Schiene setzt, aber das tut ja Intel genaugenommen auch nicht, ist ja bei den
Nun ja ganz so ist es ja nun auch nicht, denn Steamroller kommt ja ebenso auch als Nachfolger von Pilledriver. Steamroller 8-10 Kerner könnte vielleicht dann eine Ablöse meines Phenom II X6 werden, wahrscheinlich dann mein letzter "nativer" AMD Prozessor
Jetzt tun sie das was sie in ihren "Oberwasserzeiten" (K7-K8-K9) versäumt haben.
Ran an den Speck
Schade, dass AMD zukünftig nicht mehr auf die CPU-only Schiene setzt, aber das tut ja Intel genaugenommen auch nicht, ist ja bei den meisten ein Grafikkern bei aber AMD hat in der Richtung mehr Potential. Aber bis endlich Anwendungen durch den GPU-Part zukünftig atktiv beschleunigt werden (CPU/GPU Unified Architektur
Fraglich ob AMD weiterhin auf den Server Workstationmarkt setzt.