Geizhals-Auswertung: Deutliche Notebook-Rabatte und hohe Konsolen-Nachfrage
Eine neue Geizhals-Auswertung zur Black Week 2024 zeigt deutliche Preisbewegungen bei zentralen Techniksegmenten. Vor allem Notebooks waren stark rabattiert. Für 2025 ergeben sich daraus klare Tendenzen.
Die Black Week (unter anderem bei Amazon) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Orientierungspunkt für Preisvergleiche entwickelt. Händler setzen gezielt Impulse, während sich das Kaufverhalten zunehmend an längeren Beobachtungsphasen orientiert. Eine aktuelle Auswertung von Geizhals zur Black Week des Vorjahres zeigt, welche Kategorien besonders stark im Fokus standen und welche Preisbewegungen für die aktuelle Rabattwoche relevant sein könnten.
Quelle: Geizhals
Die Geizhals-Daten zeigen, welche Kategorien während der Black Week 2024 besonders stark nachgefragt worden sein sollen.
Besonders hervorgehoben wird das Notebook-Segment. Die Preise der gefragtesten Modelle sollen im Vergleich zum Vormonat deutlich gesunken sein, und zwar im Schnitt um rund 13 Prozent. Parallel dazu soll die Nachfrage schlicht stark angezogen haben. Die Zahl der Preisabfragen wird mit einem Zuwachs von mehr als 200 Prozent angegeben, was auf ein ausgeprägtes Interesse an aktualisierten oder dringend benötigten Geräten hindeuten könnte. Notebooks würden damit erneut zu den Bereichen gehören, in denen Nutzer offenbar bewusst den Zeitpunkt der Black Week abwarteten.
Quelle: Geizhals
Die Geizhals-Daten zeigen, welche Kategorien während der Black Week 2024 besonders stark nachgefragt worden sein sollen.
Auch Fernseher und Monitore sollen spürbar günstiger geworden sein. Für Fernseher wird ein mittlerer Rückgang von knapp zwölf Prozent genannt, Monitore sollen etwas darunter gelegen haben. Smartphones und Lego-Sets hätten sich ebenfalls klar unter ihrem vorherigen Preisniveau bewegt und sich damit als zusätzliche Kategorien etabliert, die im November eine erhöhte Aufmerksamkeit erhielten. Die Auswahl deutet darauf hin, dass sowohl Technikprodukte als auch Geschenkartikel frühzeitig und systematisch verglichen wurden, allerdings mit unterschiedlich ausgeprägter Preisdynamik.
Noch deutlicher sollen die Trend-Kategorien ausgefallen sein. Hier hätten Konsolen das Bild dominiert, angeführt von der Nintendo Switch mit einem Nachfrageplus von über 550 Prozent und der Playstation 5 mit Zuwächsen von fast 400 Prozent. Dies könnte darauf hindeuten, dass einige gezielt auf die Black Week warteten, um eine Konsolenanschaffung umzusetzen. Spiele seien ebenfalls vergünstigt gewesen, der Fokus habe sich jedoch klar auf die Hardware selbst gerichtet.
Parallel dazu sollen auch Reinigungsroboter, Hörspiele und Lego-Sets stark gestiegen sein. Die Kombination aus Freizeit- und Familienprodukten legt nahe, dass ein Teil der Nutzer bereits im November mit der Weihnachtsplanung begonnen hatte, und zwar bewusst mit Blick auf die jeweiligen Preiskurven.
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