[PLUS] So klappt es mit dem Benchmark-Weltrekord: Tuning-Tipps für den 3DMark
PCGH Plus: Winterzeit ist Benchmark-Zeit: Purzeln die Temperaturen, steigen die Highscores. Die Saison ist eröffnet - hier sind Pfeile für Ihren Köcher! Der Artikel stammt aus PCGH 03/2024.
3DMark: Jagd auf die Top 10!
Auf dieser Seite
- 1 Übertakten
- 2 Kühlen
- 3 Eine Bencher-Karriere
- 4 Auswirkung weiterer Hardware
- 5 UEFI und Windows
- 6 Bench-Windows
- 7 Der Weg zu Ihrem Bench-Windows
- 8 Windows für Benchmarks optimiert
- 9 Modifizierte Windows-Installationen
- 10 Tipps zur Organisation von Multiboot-Systemen
- 11 Benchen mit 3DMark
- 12 Summa summarum
Macht der stolze Grafikkartenbesitzer sich auf, im Hardware-Forum seines Vertrauens die Leistung seines guten Stücks dem Vergleich mit anderen Exemplaren desselben Modells auszusetzen, erlebt er eine Überraschung, oft keine angenehme. Denn immer glänzt irgendjemandes Gerät mit höheren Fps bei geringerer Spannung oder weniger Temperatur und Verbrauch. Erster Gedanke dann: "Ist meine Karte schlecht?", zweiter: "Mach' ich was falsch?" und dritter: "Stimmt, was der schreibt?"
Mögliche Antworten? Erstens: Chipglück und -pech existieren, sind aber selten gravierend. Die überwiegende Mehrheit von Prozessoren derselben Klasse performt quasi identisch. Zweitens: Vermutlich nicht - vielleicht können Sie aber ein paar Dinge verbessern. Drittens: Spielt keine Rolle. Sie wissen nicht, unter welchen Bedingungen die oft kontextfrei in den Raum geworfenen Leistungsangaben zustande gekommen sind, und manch privater Berichterstatter wird mit rosarot gefärbten Brillengläsern auf seine Hardware blicken. Aussagekräftige Fps-Vergleiche bedürfen der Nennung aller relevanten Einstellungen, von der Monitorauflösung bis zu den Grafiksettings in Spieletiteln und Treiber.
Die darüber hinaus notwendige systematische und standardisierte Testprozedur, wie etwa PCGH sie in ihren Benchmark-Szenen absolviert, kann oder will nicht jeder durchführen. Das ist auch verständlich. Das Dilemma schlechter Vergleichbarkeit möchten spezialisierte Grafikkarten-Benchmarks lösen, die kostenlos oder per Lizenzmodell zum Download angeboten werden. Sie messen die Grafikkartenleistung in einem synthetisch erzeugten, immer gleichen Testablauf. Community-Projekte wie memtest_vulkan oder der MrH OpenCL Benchmark konzentrieren sich auf Teilbereiche wie den Speicher, die Rechenwerke für Geometrie und Texturen oder bikubische Kalkulationen und erzeugen keine sichtbaren 3D-Bilder während ihrer Ausführung. Im Gegensatz dazu haben die Klassiker mit automatisch ablaufenden grafischen Render-Szenen wie Heaven, Superposition oder das relativ junge EZbench den Anspruch, die Grafikkarte als Ganzes zu belasten und den Anwender während der mehrminütigen Ausführung auch noch zu unterhalten.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Grundlagen: Übertakten
- Grundlagen: Kühlen
- Eine mögliche Bencher-Karriere
- Auswirkung weiterer Hardware
- UEFI und Windows
- Der Weg zu Ihrem Bench-Windows
- Windows für Benchmarks optimiert
- Modifizierte Windows-Installationen
- Tipps zur Organisation von Multiboot-Systemen
- Benchen mit 3DMark
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