Motorola Razr 60 Ultra günstig wie nie: Wie lange hält der extrem gute Preis noch?
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Der Preis, den zwei Händler derzeit für das Motorola Razr60 Ultra aufrufen, fällt so stark aus der Reihe, dass er nach unserer Einschätzung nicht lange gelten dürfte. Wer sich für das faltbare Smartphone interessiert, sollte sich beeilen.
Das Motorola Razr 60 Ultra zählt sicherlich zu den interessantesten faltbaren Smartphones im besonders kompakten Clamshell-Format auf dem Markt, und das gilt insbesondere zu dem Preis, zu welchem wir das Mobiltelefon derzeit bei den Anbietern Cyberport und Computeruniverse entdeckt haben. Beide Shops bieten das zusammenklappbare Smartphone nämlich derzeit für 573,28 Euro in der dunkelgrünen Farbvariante Scarab (engl. für "Skarabäus") an - günstiger als je zuvor ein Händler zuvor im PCGH-Preisvergleich.
Alle anderen Farbvarianten mindestens ca. 146 Euro teurer
Wie gut dieses Angebot ist, lässt sich bereits anhand der Preise für die anderen Farbvarianten erahnen: Diese liegen im PCGH-Preisvergleich nämlich zwischen 719 und über 900 Euro bei technisch identischen Resteigenschaften. Stark ist der Preis angesichts der technischen Überlegenheit aber zum Beispiel auch im Vergleich zum Motorola Razr 60 (ohne "Ultra"), welches zu Preisen ab 490 Euro im Preisvergleich gelistet ist.
In vielen Aspekten deutlich besser als das Razr 60
Das Razr 60 Ultra bietet zum neuen Tiefstpreis aber viele deutliche Vorteile, unter anderem eine höhere Akkulaufzeit. Diese ist vor allem auf eine höhere Energieeffizienz zurückzuführen, da die Akkukapazität mit 4.700 statt 4.500 mAh nur etwas gesteigert wurde. Dazu kommen ein besserer Prozessor (Snapdragon 8 Elite statt Mediatek Dimensity 7400X) und eine klar erhöhte Foto- und Videoqualität.
Auch bei den Displays ist die Sache klar: Beim Razr 60 ist der Hauptbildschirm 6,9 Zoll groß und bietet 2.640 × 1.080 Pixel, 120 Hz und bis zu 3.000 Nits, beim Razr 60 Ultra gibt es 7 Zoll, 2.992 × 1.224 Pixel, 165 Hz und maximal 4.500 Nits. Auch das Außendisplay ist größer (4 vs. 3,6 Zoll), hochauflösender (1.272 × 1.080 vs. 1.066 × 1.056), schneller (165 Hz vs. 90 Hz) und heller (3.000 vs. 1.700 Nits).
Dazu kommen weitere Vorteile wie eine höhere Ladeleistung (68 vs. 30 Watt), bessere Konnektivität (Wifi 7 vs. Wifi 6E) und eine Speicherausstattung, die während der aktuellen Speicherkrise allein schon den auf rund 80 Euro zusammengeschrumpften Preisunterschied rechtfertigen könnte: Während beim Motorola Razr 60 nämlich 8 GiByte RAM und 256 GB Speicher verbaut sind, bietet das Razr 60 Ultra mit 16 GiByte RAM und 512 GB schlicht die doppelte Speicherkapazität.
Perfekt ist das Razr 60 Ultra natürlich nicht, so garantiert Motorola nur 4 Jahre lang Sicherheitsupdates und das Gerät kann die Abwärme bei Dauerlast weniger gut abführen als manch andere Modelle. Auch die Kameraqualität ist zwar höher als beim Razr 60 oder mindestens auf dem Niveau des Samsung Galaxy Z Flip 7 (FE), aber nicht auf Flaggschiffniveau.
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