Alan Wake PC im Test: Technik-Hands-on mit PCGH-exklusiven Screenshots [Test des Tages]
Die PC-Version von Alan Wake erweist sich im Hands-on-Test nicht als simpler 360-Port, sondern man merkt dem Titel an, dass sich Remedy Gedanken um seine Fans macht: Der Psychological Action Thriller sieht selbst in der Vorabversion sehr gut aus, läuft rund und bietet all die Einstellungsmöglichkeiten, die wir bei einem PC-Spiel erwarten.
Nächste Woche erscheint fast zwei Jahre nach dem Xbox-360-exklusiven Release die PC-Version von Alan Wake - zumindest auf Steam, auf Amazon.de & Co erscheint das Spiel in toller Zusatzausstattung am 2. März. Entwickler Remedy Entertainment (unter anderem bekannt durch Max Payne 2) besuchte uns zusammen mit Publisher Nordic Games und brachte eine Vorabversion mit, an die wir Hand anlegen durften. Das grundlegende Spielprinzip inklusive Checkpoint-Speichersystem bleibt unangetastet, dafür liegen der Boxed- wie den Download-Ausführungen die beiden DLCs The Signal und The Writer bei.
Wie bereits bekannt, gestattet Alan Wake PC die Belegung aller (Maus)tasten, verfügt über eine Funktion, das HUD abzuschalten sowie das Field of View einzustellen und gibt sich auch ansonsten keine Steuerungsblößen: Die Spielfigur reagiert direkt und präzise, weder Auto-Aiming noch ein schwammiges Zielverhalten verfälschen die Eingabe (dafür gibt's Bewegungsunschärfe). Unsere Vorabversion bringt es auf etwas über 7,5 GiByte und lässt bisher noch die hochauflösenden Texturen vermissen - diese folgen laut Remedy mit dem nächsten Update. Dennoch sind die Pixeltapeten der uns vorliegenden PC-Version weitgehend ansehnlich - der typische "Konsolenmatsch" hält sich in Grenzen und ist vorwiegend an abgelegenen Orten zu sehen.
Wie Sie unserem exklusiven Interview mit Remedys CTO Markus Mäki entnehmen können, basiert Alan Wake auf DirectX 9. Daher läuft das Spiel auch unter Windows XP und bietet trotz des Deferred Renderers Multisampling-Kantenglättung, was keine Selbstverständlichkeit ist. Dank des zusätzlich integrierten FXAAs in zwei Ausführungen sowie Alpha to Coverage (A2C) für transparente Texturen wie die Vegetation oder Haare erweist sich Alan Wake als "glattes" Spielerlebnis, wenngleich das Fast Approximate Antialiasing wie üblich für eine leichte Unschärfe sorgt. So sieht das Geäst der zahlreichen Bäume aus, wenn Sie näher herangehen - A2C erzeugt für weiche Kanten und verhindert unschönes Flimmern:
Weiterhin hat sich Remedy der Schatten angenommen: Diese sind sichtlich höher aufgelöst als auf der Konsole und flackern an den (weichen) Rändern nur wenig - kein Vergleich mit den blockigen Konsolen-Pendants; da fallen auch der teils geringe Polycount und die etwas hüftsteifen Animationen nicht so sehr ins Gewicht.
Das Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist die Beleuchtung des Spiels, welche durch zusätzliche God Rays und eine saubere Umgebungsverdeckung aufgewertet wird. Insbesondere in Kombination mit dem fast allgegenwärtigen Nebel oder beeindruckenden Partikeln in Folge des Abfeuerns der Signalpistole läuft Alan Wake zur Höchstform auf - kurzum attestieren wir der PC-Vorabversion eine gelungene Umsetzung, die weit mehr ist als ein simpler Port: Eben das, was Spieler von Remedy erwartet haben. Weitere Eindrücke aus Alan Wake PC werden wir Ihnen morgen servieren.
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Die 2.560 x 1.440 Pixel großen Screenshots in der Galerie zeigen die aktuelle PC-Version ohne die noch folgenden höher aufgelösten Texturen.

Ich erinnere mich noch zu Mafia Zeiten. Als sich das 500.000 mal verkaufte war das genauso ein Meilenstein. Das ist mit heutigen Verkaufszahlen nichtmehr wirklich zu vergleichen, schon allein wenn man die Produktionskosten vergleicht, wie viel Marketing heutzutage mehr dabei ist usw. Aber nen Flop war Alan Wake trotzdem nicht, es blieb einfach hinter den Erwartungen zurück.
Bezüglich Dreamfall: Das Spiel war klasse, nur die Kampfeinlagen eben nicht, die haben den Spielfluss enorm gestört.
Fahrenheit hab ich selbst mal nachgeschlagen:
FAHRENHEIT Indigo Prophecy | Quantic Dream
Es waren 700.000 Einheiten auf allen Plattformen.
Das ist gerade mal halb so viel wie Alan Wake und ein Drittel von Heavy Rain. In dem Zusammenhang werte ich daher beide als Erfolg.