Ryzen 4000: ES mit 4,6 GHz Boost?
Laut einem Bericht sind die ersten Engineering Samples von Ryzen 4000 im Umlauf, die einen Boost von 4,6 GHz aufweisen. Das lässt manchen auf 5 GHz im finalen Produkt hoffen.
Ein Engineering Sample von Ryzen 4000 (Typ Vermeer) ist mit einem Takt von 4,6 GHz aufgetaucht. Vermeer wird die nächste Desktop-Generation, die Matisse beerben wird - also die Modelle für AM4 ohne integrierte Grafikeinheit. Natürlich ist jetzt die große Frage, wie das einzuschätzen ist. Engineering Samples haben meist nicht den finalen Trakt. Bei neueren Ryzen-Generationen hatte AMD aber generell recht hohe Taktraten bei den Engineering Samples angelegt.
Zum Vergleich: Der Ryzen 3950X hatte einen ES-Takt von 4,2 GHz Boost. Das fertige Produkt ist mit 3,5 GHz Basis- und 4,7 GHz Boost-Takt unterwegs. Daraus wird nun die Hoffnung geboren, dass die Ryzen-4000-Modelle die 5-GHz-Marke kippen lassen. Das Marketing bei AMD dürfte sich freuen, weil man dann direkt in der Intel-Liga unterwegs ist. Ob so hohe Taktraten dann sinnvoll sind oder nicht, ist wieder ein anderes Thema.
Ausgegraben hat das Modell igorslab.de; laut "verschiedener Quellen" seien diese Modelle bereits als A0-Stepping im Umlauf, die noch mal im Takt zulegen sollen. Dazu gibt's auch ein paar OPNs, die Rückschlüsse auf die Taktraten erlauben sollen. Und demnach sind die Modelle in der Konfiguration 8/16 bis zu 4,0/4,6 GHz schnell und die Modelle 16/32 bis zu 3,7/4,6 GHz. Da ist es nicht ganz auszuschließen, dass bei einem Serien-6 oder 8-Kerner doch noch die 5 GHz Boost knapp fallen.
Die vierte Ryzen-Generation mit optimierter Zen-2-Technik soll im September starten, sagt ein Bericht des für gewöhnlich gut informierten Branchendienstes Digitimes. Die Prozessoren mit dem Codenamen Vermeer werden eine Evolution von Matisse sein, die vor allem optimiert ist. Zum einen wäre da der Prozesswechsel von 7 nm auf 7 nm Plus. Zum anderen wären da die Optimierungen an Zen 2, die dann als Zen 3 einfließen und sogar etwas mehr als die typischen 10 Prozent mehr Leistung bringen sollen. Zwischenzeitlich geisterten mal 17 Prozent mehr IPC (Pro-Takt-Leistung) durch die Medien. Die größte Änderung wird wohl am CCX-Design vorgenommen, für mehr Leistung und höhere Ökonomie in der Fertigung. Es heißt, dass die CCX dann bis zu 8 statt 4 Kerne haben, was das Design vereinfacht und im neuen Arrangement besseren Zugriff auf den ganzen (unified) L3-Cache der CPU gewährt. Pro Kern wäre bei gleichbleibenden Caches dann 512 KiB L2- und 32 MiB L3-Cache drin, weil ein CCD im Mainstream aus einem CCX bestehen könnte. Auf dem letzten Financial Day hatte AMD bereits bestätigt, dass Zen 3 2020 kommt.

Achja ich habe mal aus neugier nachgeschaut wie es bei Intel aussieht.
Der Xeon w-3175x hat 2x 512 bit Gleitkomma Einheit und Integer Einheiten 97.Der Threadripper 3970x hat 92 davon und 2x 256 bit Gleitkomma Einheiten.
Wenn das was ihr sagt richtig wäre,dann müsste weil ja Intel mehr hat,die Leistung förmlich explodieren.Allerdings tut es das ja eben nicht.Es hat zwar jemanden für mich mich falschen Format getestet gehabt,aber wenn ich das richtig rausgerechnet hatte,indem ich die diferenz was ich erhalten hatte mit dem falschen Format zu meinem richtigen.So bin ich dann am ende auf ein geringes Plus gekommen.Also keine starke Leistungssteigerung.
So wie ihr das mir schmackhaft weismachen wollte,ist ja ebenfalls nicht eingetreten.Und das bei 4 ghz.Dieser hat mit als auch ohne HT getestet gehabt.
Und 5 Sekunden zum THreadripper 3970x ohne SMT sowie 4 Kerne abgeschaltet,ist für mich halt nicht viel.
Das habe ich eigentlich aus neugier gemacht gehabt,was passieren würde wenn smt abgeschaltet wird und dann noch ein simuliertes PC Spiel.
Das ich dann nebenbei auch noch einen 28 Kerner simuliert hatte,war wirklich gut,so konnte ich das sehr gut Vergleichen.Der Leistungsverlust beträgt wie könnte man es ahnen genau bei 5 Sekunden.Die 4 Kerne haben also nicht viel wirkung.Ich bin somit irgendwie entäuscht .Dachte das die Verbesserten Einheiten bzw das mehr was reizen würde.Das ist ja für mich nicht der Fall.Würde es wirklich was ausmachen dann wäre die Leistungssteigerung ja viel größer und somit auch der Abstand.Auch wenn die CPU wo dieser Anbietet ein ES ist und somit keine EInschräkung in dem sinne bietet,selbst dann sind mir aus der sicht die 1800 € einfach zu viel des guten.Er ist somit ja auch gebraucht.Da bkomme ich für den Preis ja 2x Ryzen 9 3950x für das Geld und wäre dann deutlich schneller unterwegs für die ganzen Gesammtkosten gerechent des ganzen Pc versteht sich.
Funktional sind die Ausführungseinheiten von Bulldozer jedenfalls durch die Scheduler gebündelt, es gibt also zwei ALU- und eine FPU-Untereinheit. Aber eine Definition über die Scheduler kann man nicht aus 386er Reminiszenzen ableiten, denn einen Verwaltungseinheit für mehrere Pipelines gibt es nur bei superskalaren Architekturen und somit erst ab dem Pentium. Würde man "Kern" darüber definieren, wären alle x86-CPUs bis einschließlich dem 486er als "Nullkerner". Und Bulldozer ein 12-Kerner, wenn man nicht gleich noch eine Nichtzähl-Sonderregel für die FPU-Scheduler hinzufügt.
Ich persönlich konzentriere mich auf das Frontend und das weißt Bulldozer klar als Viermoduler aus, denn selbst Steamroller hat pro Modul nur ein Fetch. Von "Kernen" ohne Zusatz spreche in dem Zusammenhang möglichst gar nicht, da der Aufbau eben grundlegend von dem anderer Kerne abweicht.
Wenn ein Modul 2 Kerne enthalten soll, dann müsste der Integer-Cluster ein Kern sein. Was ist dann die FPU und der Rest? Auch mit einer zweiten FPU wird das Ding für mich nicht zu einem 2-Kerner. Für mich sieht das wie ein Quad-Core aus und kein Octa-Core.
Ein Zen-Core hat auch 4 ALUs. Ist das jetzt auch ein 2-Kerner?
Den: Intel i486 – Wikipedia .
Siehst du den 487er?