AMD Radeon RX 6000 bekommt AV1-Unterstützung

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AMD Radeon RX 6000 bekommt AV1-Unterstützung (1)
Quelle: AMD

Ein Linux-Treiber macht klar, dass die AMD Radeon RX 6000 AV1-Unterstützung bekommt. Video Core Next 3.0 ist in Navi 21 (Sienna Cichlid) und Navi 22 (Navy Flounder) zu finden und damit wird der Standard von allen drei großen Anbietern im CPU- und GPU-Bereich voll unterstützt.

Um RDNA 2 dreht sich im Moment die Gerüchteküche, insbesondere was die Leistung angeht. Derweil scheint schon einmal sichergestellt, dass AMD AV1-Encoding über die Hardware unterstützt. Das geht zumindest aus Linux-Treibern hervor. AV1 wird über Video Core Next 3.0 in Navi 21 (Sienna Cichlid) und Navi 22 (Navy Flounder) vorhanden sein.

AV1 ist damit auf bestem Wege zum neuen Quasi-Standard. Intel führt AV1 mit Tiger Lake und Xe-LP ein und auch Ampere von Nvidia wird komplett AV1 unterstützen. Auch softwareseitig zieht die Branche nach und Microsoft arbeitet an der Verbesserung der Unterstützung in Windows 10. In der Unterhaltungselektronik ist die Adaptionsrate derzeit etwas langsamer, aber sie hat zumindest auch begonnen und einige Topgeräte unterstützen bereits AV1.

AV1 verspricht 50 Prozent mehr Effizienz bei der Bitrate gegenüber H.264 und ist vor allem ein offener Standard, für den - anders als bei H.265 - keine Lizenzkosten anfallen. Gegenüber VP9 und HEVC soll AV1 immerhin noch 30 Prozent effizienter arbeiten.

Anbieter wie Netflix haben den Wechselprozess bereits angestoßen, wo man zusammen mit Intel an SVT-AV1 arbeitet. Das Team beim Streamingdienst bescheinigt dem Codec vor allem im Vergleich zur Referenz-Implementierung der Alliance for Open Media (Aomedia) eine "exzellente objektive Leistung". Unterm Strich geht es vor allem darum, die Dateigrößen bei gleichbleibender Qualität erheblich zu reduzieren, denn die belasten die Datenleitungen und brauchen Serverplatz. Das geht bei CPU-Encodierung aber mit her Last einher, wo die Hardwarelösungen von AMD, Nvidia und Intel dann künftig die Arbeit übernehmen.

Quelle: Freedesktop #1, #2 via Reddit, @_rogame

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ganjafield
        Bin ja mal gespannt ob wir dann überall Videos und Streams ohne fette Artefakte sehen können. Sollte ja dann problemlos möglich sein, wenn sich das mal durchgesetzt hat. Außer die Dienste nutzen den Codec nur im die Daten zu reduzieren und nicht um die Quali zu verbessern.
        Träum weiter. UHD Blu Rays sind mit 80-120MBit dabei, Netflix überträgt 4K mit lediglich 8 Mbit. Selbst wenn sie 30% effektiver wären, so würde es immernoch nur 11,5 MBit auf h.265 entsprechen. Eine normale Blu Ray ist mit etwa 50Mbit in h.264 unterwegs, nichtmal dafür reicht es.

        Aber gut, es ist immerhin ein Fortschritt.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ganjafield
        Bin ja mal gespannt ob wir dann überall Videos und Streams ohne fette Artefakte sehen können. Sollte ja dann problemlos möglich sein, wenn sich das mal durchgesetzt hat. Außer die Dienste nutzen den Codec nur im die Daten zu reduzieren und nicht um die Quali zu verbessern.
        Träum weiter. UHD Blu Rays sind mit 80-120MBit dabei, Netflix überträgt 4K mit lediglich 8 Mbit. Selbst wenn sie 30% effektiver wären, so würde es immernoch nur 11,5 MBit auf h.265 entsprechen. Eine normale Blu Ray ist mit etwa 50Mbit in h.264 unterwegs, nichtmal dafür reicht es.

        Aber gut, es ist immerhin ein Fortschritt.
      • Von Gubert Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Ganjafield
        Bin ja mal gespannt ob wir dann überall Videos und Streams ohne fette Artefakte sehen können. Sollte ja dann problemlos möglich sein, wenn sich das mal durchgesetzt hat. Außer die Dienste nutzen den Codec nur im die Daten zu reduzieren und nicht um die Quali zu verbessern.
        Finde die Qualität bei Youtube in FullHD oder streams auf twitch immer furchtbar anzusehen mit einem WQHD Monitor. Vor allem bei viel Bewegung ist Vieles nur noch matsche auf dem Bildschirm.
        Davon träumst du vielleicht. Glaubste doch selbst nicht dran. Das kostet Speicherplatz und Bandbreite. Sprich einen haufen Geld.
        Die Qualität wird bestimmt nicht besser werden.
        Die aktuellen Bitraten sind absolut lächerlich.
        Netflix 4k ist vllt. auf dem Stand einer FullHD Bluray ja, das wars dann aber auch.
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Bin ja mal gespannt ob wir dann überall Videos und Streams ohne fette Artefakte sehen können. Sollte ja dann problemlos möglich sein, wenn sich das mal durchgesetzt hat. Außer die Dienste nutzen den Codec nur im die Daten zu reduzieren und nicht um die Quali zu verbessern.
        Finde die Qualität bei Youtube in FullHD oder streams auf twitch immer furchtbar anzusehen mit einem WQHD Monitor. Vor allem bei viel Bewegung ist Vieles nur noch matsche auf dem Bildschirm.
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