AMD Volcanic Islands: Verwirrendes Namensschema bei OEM-Grafikkarten - Vorsicht ist geboten
AMD hat sein Volcanic Islands-Portfolio für den OEM-Markt vorgestellt. Dessen Bezeichnungen allerdings sind verwirrend. Oft unterschieden sich die Pixelbeschleuniger augenscheinlich nicht von gleichnamigen Karten für den Endkunden Markt - haben aber teilweise andere Spezifikationen. Außerdem ordnet AMD mehrere OEM-Karten ins R9-Segment ein, obwohl deren Endkunden-Pendant ein R7-Signet trägt.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Grafikkarten für den OEM-Markt andere Spezifikationen aufweisen als deren für Endkunden bestimmtes Pendant. Diese Mal geht AMD mit seinen Pixelbeschleunigern der Volcanic Islands-Reihe jedoch einen besonders verwirrenden Weg. So tragen die Karten bei weitgehend identischer Bezeichnung nicht mehr den OEM-Zusatz im Titel, obwohl die OEM-Ausgaben teilweise andere Spezifikationen vorweisen als das entsprechende Endkundenmodell. Hinzu kommt, dass AMD mehrere OEM-Karten als Radeon R9 vermarktet, die man im Handel als Modell der R7-Reihe findet. Die Radeon R7 260X vertreibt AMD in OEM-Rechnern kurioserweise als Radeon R9 260. Leistungstechnisch müsste man die OEM-Radeon R9 255 ebenfalls als R7 klassifizieren. Sie kommt einer Radeon HD 7750 nahe und hat kein aktuelles Endkundengegenstück. Beide Karten hatten wir bereits Anfang der Woche vorgestellt.
Wer einen Komplett-PC mit einer Radeon R9 290X oder einer R9 290 erwirbt, hat dagegen nichts zu befürchten. Beide Karten sind mit den offiziell im Handel erhältlichen Modellen identisch. Die Radeons R9 270 und 270X fallen in der OEM-Version jedoch langsamer aus und büßen einen großen Anteil des bei Retail-Versionen vorhandenen Speichertaktes ein. Auch die R7 250 GDDR5 verzichtet auf einen Teil des Speichertaktes, ob das bei der R7 250 DDR3 für OEM-Kunden ebenfalls zutrifft, wurde nicht kommuniziert.
Die Radeon R7 240 GDDR5 und die Radeon R7 240 DDR3 dürften in OEM-Rechnern dagegen nur wenig langsamer sein als in selbst zusammengestellten PCs. Darunter siedeln sich die OEM-exklusiven Radeons R5 240 GDDR5 und R5 240 DDR3 an, denen das Gegenstück im Handel fehlt. Die Radeon R5 235X, die Radeon R5 235 und die Radeon R5 220 basieren noch auf VLIW5-Technik. Während die beiden Erstgenannten schneller beziehungsweise ähnlich schnell wie eine Radeon HD 7470 in der DDR3-Version ausfallen sollten, erreicht die R5 220 vermutlich das Leistungsniveau einer Radeon HD 7450 DDR3.

Also sie tun sich keinen Gefallen mit solchen Aktionen.
Für die typischen Fertig-PC Käufer, ist es aber ziemlich egal ob man da mit R9 oder R7 wirbt. Die kennen den Unterschied eh nicht.
Nur im direkten Vergleich dürften sie dann den falschen Schluss ziehen, aber die wenigsten dieser Käufer stellt überhaupt vergleiche an.
Und ich dachte immer die mogelbezeichnungen der Notebooks-Chips sind verwirrend, aber dies übertrifft dies sogar noch ein Stück
Diese Tricks bezeichne ich eigentlich, als bewusste Täuschungsversuche, und sollte verboten werden
Aber solange Sie kein einheitliches Namensschema verwenden MÜSSEN, dürfen sie ungestraft weitermachen
Wie ist es mit einer Tabelle mit den technischen Spezifikationen (OEM und Retail im Vergleich)?
Die hätte es bestimmt gegeben, wenn unsere Stamm-Mannschaft nicht bis 2.1. Urlaub hat.
Einer aus dem Bekanntenkreis meinte doch ernsthaft BF3 läuft auf dem Fertig-PC mit i7 und 7750 in hohen Auflösungen und Details flüssig.