PCGH 03/2022 (#257): RTX 3080 12 GiB im Härtetest, RX 6500 XT unter der Lupe, neuer CPU-Index 2022, Tuning und Praxistests zu Alder Lake, Kaufberatungen zu neuen Gaming-PCs u. v. m. - auf DVD "Dishonored: Der Tod des Outsiders"
Die PCGH-Ausgabe 03/22 (#257) liefert unter anderem: Tests zur neuen Nvidia RTX 3080 mit 12 GiB und der Low-End-Karte RX 6500 XT von AMD, die neuen CPU-Benchmarks 2022 samt Kaufberatung, Alder-Lake-Prozessoren-Tuning und Mainboards im Check, News rund um Displays, Tessellation-Erklärung, Kaufberatung zu neuen PC-Konfigurationen und viele weitere Themen.
PCGH Print: Die Highlights der Ausgabe im Überblick
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Hier die wichtigsten Artikel im Überblick - den vollständigen Heftinhalt finden Sie weiter unten.
- Härtetest: Geforce RTX 3080 12 GiB - Warum die 12-GiB-Version die einzig wahre RTX 3080 ist
- Test und Praxis: Günstige Boards und Tuning für Alder Lake
- Test und Praxis: Was kann die Low-End-Grafikkarte RX 6500 XT von AMD?
- Praxis: Overclocking-Wunder und Preisbrecher Core i5-12400 im Test mit Tuning
- Praxis: Neuer CPU-Index sowie Benchmarks und Kaufberatung zu Prozessoren
- Kaufberatung: Gaming-PC richtig zusammenstellen
- Wissen: Neue Gaming-Displays
- Wissen: Low-Quality-Gaming 2022
- Wissen: Grafikeffekte - Tessellation
- Außerdem im Test: Sechs neue Eingabegeräte
Das neue Heft ist ab dem 28. Januar digital und ab dem 02. Februar im Kiosk verfügbar und beinhaltet die von PCGH gewohnte Mischung aus fundierten Produkttests, Praxisartikeln mit Tipps sowie lehrreiche Info-Artikel - hier ist für jeden PC-Interessierten etwas dabei. Gerngesehenes Feedback kann in unserem Sammelthread zur Ausgabe 03/22 abgegeben werden. Die wichtigsten Themen der 257. PCGH-Ausgabe:
12 GiB statt 10 GiB VRAM - Wie schlägt sich die bessere Geforce RTX 3080?
Endlich gibt es die RTX 3080 mit adäquatem Speicherausbau. PCGH verrät im Test, warum die 12-GiByte-Variante die wahre RTX 3080 ist. Was genau damit geht, klären wir im Test - Extrem-Benchmarks inklusive.
Klein, aber gar nicht mal so fein? Test und Evaluierung zur Radeon RX 6500 XT
AMD baut RDNA 2 nach unten aus. Was leistet die Full-HD-Karte? Und inwiefern behindern 4 GiByte Speicher den Gaming-Alltag? Wir prüfen in besonders populären und neuen Spielen, was Sie mit bewusst reduzierten Details von der RX 6500 XT erwarten können.
Neuer CPU-Index 2022 mit Benchmarks und Kaufberatung
Wir stellen Ihnen unsere neuen CPU-Benchmarks vor und haben darauf eine aktuelle Prozessor-Kaufberatung gebaut. Es ist PCGH-Tradition, jährlich den Benchmarks-Parcours auf Vordermann zu bringen. Wir garnieren das wieder mit einer aktuellen Kaufberatung auf Basis der Ergebnisse.
Tuning-Praxis mit Intels Alder Lake
Wir übertakten und tunen den Intel Core 12900K, 12700K, 12600K und sogar 12400. Was bringt der Spaß? Wir prüfen die Tuning-Eigenschaften von vier Alder-Lake-Prozessoren. Spannend: Der günstigste von ihnen ist ein Non-K-Prozessor, der sich um über 30 Prozent übertakten lässt!
PC-Konfigurationen für jeden Geldbeutel
Der Hardware-Markt brennt. Die stark schwankenden Preise liegen vor allem bei Grafikkarten jenseits von Gut und Böse. Wir stellen aktuelle und valide Kaufoptionen für verschiedene Preisbereiche vor und geben Tipps für neue Rechner.
Alder-Lake-Boards abseits von Z690: H670, B660 und H610
Abseits von Z690 hält Intel für Alder Lake auch andere Plattformen bereit. Wir unterrichten Sie über alles, was Sie wissen müssen.
Acht Alder-Lake-Z690-Platinen im Test
Intels Z690 ist nicht nur der erste I/O-Hub für Alder-Lake-Mainboards, sondern auch Basis für die am besten ausgestatteten und teuersten Platinen am Markt. Aber was, wenn man gar nicht so viel ausgeben kann oder möchte?
- Asrock Z690 Extreme
- Asus ROG Maximus Z690 Hero
- Asus TUF Gaming Z690-Plus WiFi D4
- Biostar Z690 Valkyrie
- Gigabyte Z690 Aorus Master
- Gigabyte Z690 Gaming X DDR4
- MSI MAG Z690 Tomahawk WiFi DDR4
- MSI MEG Z690 Unify
Wissensartikel: Neue Displays 2022 und Grafikeffekt Tessellation
Wir fassen die Neuigkeiten zum Thema Monitore der CES 2022 zusammen und stellen im siebten Teil unserer Grafikeffekte-Reihe alles um Tessellation vor und entflechten die interessante Polygonvermehrungsmethode.
Sechs neue Eingabegeräte - Neu oder nur verbessert?
Das alte Modell mit neuer Sensor- oder Schaltertechnik, eine schnurlose Variante oder gedämmte Tastenschalter: Bei neuen Eingabegeräten für Spieler betreiben die Hersteller oft nur Modellpflege. Drei Mäuse und Tastaturen im Check:
- Asus ROG Spatha X (Maus)
- Corsair M65 RGB Ultra Wireless (Maus)
- Glorious PC Gaming Race Model O-/D- Wireless (Maus)
- EVGA Z12 (Tastatur)
- Razer Huntsman V2 (Tastatur)
- Razer Huntsman V2 Tenkeyless (Tastatur)
Heftinhalt der PCGH 03/2022
Quelle: PC Games Hardware
Das neue Heft #257 ist ab dem 28. Januar digital und ab dem 02. Februar im Kiosk verfügbar und beinhaltet die von PCGH gewohnte Mischung aus fundierten Produkttests, Praxisartikeln mit Tipps sowie lehrreiche Info-Artikel - hier ist für jeden PC-Interessierten etwas dabei.
Vollversion: Dishonored: Der Tod des Outsiders
Der Tod des Outsiders war eigentlich als DLC für den zweiten Teil der famosen Dishonored-Reihe geplant, erschien schlussendlich aber als Standalone-Add-on - Sie müssen die beiden Vorgänger also nicht besitzen. Nichtsdestotrotz lohnt es sich natürlich, da die Story einige Monate nach den Ereignissen des zweiten Teils spielt und sich darauf bezieht. Sie schlüpfen in die Rolle der Billie Lurk alias Meagan Foster und trachten - wie es der Name bereits verrät - dem mysteriösen Outsider nach dem Leben. Dazu schleichen, klettern und teleportieren Sie sich erneut durch verwinkelte, toll designte Schauplätze und versuchen, möglichst ungesehen vorzugehen. Der offene Kampf sollte immer das letzte Mittel sein; cleveres Vorgehen wird belohnt, schließlich wollen Billies übernatürliche Fähigkeiten und Gadgets gekonnt eingesetzt werden.
Installation
Bei unserer Vollversion zu Dishonored: Der Tod des Outsiders handelt es sich um einen Gratis-Code auf Gamesplanet.com. Dazu geben Sie den Code auf unserer Codekarte unter www.pcgh.de/codes ein. Den Code, den Sie dort erhalten, geben Sie dann auf https://de.gamesplanet.com als Rabatt-Code ein, nachdem Sie das Spiel dort in Ihren Warenkorb gelegt haben. Dadurch ändert sich der Preis auf 0 Euro und Sie erhalten nach dem "Kauf" einen Steam-Code für das Spiel.
Fakten zum Spiel
- Genre: Action-Adventure
- Publisher: Bethesda
- Veröffentlichung: 15. September 2017
Systemvoraussetzungen
Mindestens: Windows 7/8/10 64 Bit, Intel i5-2400 / AMD FX-8320, 8 GiB RAM, Geforce GTX 660 / Radeon HD 7970, 32 GB freier Festplattenspeicher (Herstellerangaben)
Empfohlen: Windows 10 64 Bit, Intel i7-4770 / AMD FX-8350, 16 GiB RAM, Geforce GTX 1060 6GB / Radeon RX 480 8GB, 32 GB freier Festplattenspeicher (Herstellerangaben)
Quelle: PC Games Hardware
Der Tod des Outsiders war eigentlich als DLC für den zweiten Teil der famosen Dishonored-Reihe geplant, erschien schlussendlich aber als Standalone-Add-on.
PCGH Print/Digital: Einfach bestellen oder herunterladen!
Die aktuelle PCGH-Ausgabe kann bequem als Heft bestellt oder digital über Apps oder den Webshop heruntergeladen werden:
- Jetzt kaufen: Die PCGH #257 03/2022 erscheint am 02. Februar in gedruckter Form und am 28. Januar als digitaler Early Access. Die Ausgabe können Sie auch bequem im Aboshop bestellen, entweder als gedruckte Version oder auch als Epaper.
- Kiosk finden: Kein Händler in der Nähe, der PC Games Hardware führt? Dann ab auf die Website von Mykiosk.com! Dort sind sehr viele der Händler verfügbar: Einfach Adresse oder Postleitzahl angeben, dann nach "PCGH" suchen und schon zeigt das Portal Händler in Ihrer Nähe.
- PCGH als App (iOS, Android oder Kindle Fire): In der kostenlosen App können Sie Einzelhefte mit Videos, Galerien und mehr herunterladen, ein Abo abschließen und Leseproben ansehen.
- PCGH im Browser lesen: Im Webshop lassen sich nach vorheriger Registrierung Einzelausgaben und künftig auch ausgewählte Artikel oder Dossiers per Paypal kaufen.
- Im United Kiosk findet sich ebenfalls die neue PC Games Hardware als PDF. Am einfachsten finden Sie PC Games Hardware über die Suchfunktion - dort kann auch gleich ein Abonnement abgeschlossen werden.
- Onlinekiosk: Einzelausgaben und Jahresabo als PDF
- iKiosk von Springer: Das PCGH-PDF können Sie digital auf der Website oder über die iKiosk-App von Springer bestellen. Die iKiosk-App gibt's für iOS bei iTunes und als Android-App bei Google Play.
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Für Anwendungen, die das Power Limit überreizen wollen, gilt dagegen das von mir gesagte: Ein dramatischer Verbrauchsanstieg geht mit einem geringfügigen Leistungsplus einher, solange die CPU nicht überhitzt. Letztlich liegt mit PL1 = unlimited eben der maximale All-Core-Turbo von 4,9 GHz an, während mit PL1 = 241 W manchmal niedrigere Werte zu beobachten sind. Ein größerer Leistungsschlucker als Prime 95 mit 4,7 GHz ist mir aber nicht bekannt; in den meisten Anwendungen wird das Plus also kleiner als 200 MHz sein und in einigen Fällen eben auch 0 MHz betragen, was sich dann auch in entsprechend in kleinerem oder keinem Mehrverbrauch zeigt. Für die einheitlich +200 MHz in Prime95 kann ich je nach Board-Hersteller eine Erhöhung der Package Power um 40 W bis über 90 W nennen. Da hängt es von der gleichzeitig praktizierten Vcore-Anhebung ab, wann die CPU erneut ins Takt- statt ins Power-Limit läuft und ihren Verbrauch nicht weiter steigern kann.
Das ganze natürlich unter dem Vorbehalt einer ausreichenden Kühlung. Bei Boards, wo die 4,9 GHz in Prime95 erst jenseits von 300-320 W erreicht werden würden, kann ich keinen genauen Wert angeben, weil dort das Temperatur-Limit noch vor dem Takt-Limit zuschlägt. Negativ-Rekordhalter ist Biostar mit 330 W bei Eintritt des Throttelings nach 2 Sekunden. Die CPU arbeitet bis dahin aber mit den gleichen Taktraten wie auf einem Gigabyte, bei dem dank niedriger Vcore nicht mehr als 280 W möglich sind, die auch für 10 Minuten und länger gehalten werden.
Betrachten wir folgendes Szenario: Wir starten eine Anwendung, die *alle* Kerne stark beansprucht. Diese Anwendung habe eine Laufzeit von mehreren Minuten oder gar Stunden. Vorrausgesetzt die Anwendung beansprucht die Kerne wirklich voll, dann wird die MTP einen Riegel vorschieben, den Stromverbrauch auf 241W begrenzen und die P-Kerne laufen dann (im Mittel) bei x GHz, die E-Kerne bei y-GHz mit einer gewissen Kernspannung V_core.
(wichtig ist hier die Anwendung: Wenn wir etwas starten wie 7-Zip, was fast nur Integer-Operationen ausführt, treffen wir das MTP-Limit sowieso nicht).
Jetzt erhöhen wir die MTP auf bspw. 300W und starten die Anwendung neu. In dem Fall wird der Durchschnittstakt um vielleicht 50MHz steigen, was bei 5GHz einem 1%-Zuwachs entspricht, also so gut wie nicht messbar ist. Allerdings steigt der Stromverbrauch in Relation dazu recht stark, vielleicht um 10% und damit auch die Temperaturen. Im Endeffekt wird die Anwendung mit sehr schlechter Effizienz laufen, aber wie beschrieben, nicht messbar schneller.
Für deutlich höhere Leistung müsste man wohl manuell übertakten, wobei dann die MTP sowieso ignoriert wird (soweit ich weiss!) und wir außerhalb der Spezifikation operieren.
Des Weiteren vermisse ich bei euren Tuning Artikeln (erneut) wichtige Infos zu Stellschrauben, die beim OC zu beachten sind. Wie z.B. der SA Spannungsbereich bei ADL aussieht wird nur unzureichend in einem Nebensatz beschrieben.
Solch wichtige Details mussten auch bei euren Tuning Artikeln zu Zen aus Nebensätzen über mehrere verschiedene Artikel/ Hefte verstreut extrahiert werden.
Ich verstehe nicht ganz, an wen ihr euch damit richtet. Es werden zwar enorm detailiert Werte erfasst mit Hilfe derer man einen Überblick über das Tuning Potential erhält und ebenfalls werden einzelne Optionen erklärt, aber dennoch reichen diese Infos nicht um euer Tuning nachzustellen.
Mein Vorschlag ist (denn z.T. macht ihr das auch so), die nötigen Paramenter in einer Tabelle festzuhalten. Bios Standardeinstellung*, AMD/Intel Vorgabe**, HWinfo Messwert, sinnvoller Einstellbereich eurer Erfahrung nach.
* Modell und Biosversion nicht vergessen
**Optimalerweise ergänzt durch offzielle Aussagen bezüglich OC
Edit: Als generelles Feedback, nicht direkt auf diese Ausgabe bezogen, fällt mir in den letzten Monaten als Abonnent der DVD Version auf, dass diese leider mehr an Relevanz verliert. Denn häufig erscheinen die Videos davon auf frei Youtube. Das finde ich einerseits gut, weil ich die DVD nicht rauskramen muss, andererseits frage ich mich, warum ich dafür überhaupt bezahle.
Ich kann mir vorstellen, dass das bei euch intern ein Dauerthema ist, ich finde die Lösung auf Kosten der Abonnenten nicht optimal. Denn so reduziert ihr den Mehrwert der DVD auf das beiliegende Spiel, was aber meist auch für wenig Geld als Key erworben werden kann.
Wie Stephan in der 03/22 gezeigt hat, währen innerhalb dieser Grenze eigentlich 5,0 GHz all core (Prime 95) beziehungsweise 5,1 GHz Cinebench möglich, wenn man auch die Multiplikatoren anpasst. Das machen die Mainboard-Hersteller aber nicht, nur Power Limits und in der Regel auch Kernspannungen fallen hoch aus. In der Praxis boosten sämtliche Platinen daher nur bis 4,9 GHz auf den P-Cores, 3,7 GHz auf den E-Cores, was ausgehend von 4,7/3,7 @241 W keine spürbaren Unterschiede bringt. Erst recht nicht in Spielen.
Das die Kollegen gar keinen Unterscheid messsen konnten, erstaunt mich aber. Als Mainboard-Redakteur habe ich die CPU-Eigenschaften nicht weiter ausgelotet und weder Cinebench noch Tests @ >241 W sind Teil des Parcours, aber eigentlich ist Cinebench sehr empfindlich für derartige Änderungen. Möglicherweise hat man da unzreichend gekühlt und war allgemein am Temeperaturlimit oder aber man hat es durch das Werks-OC zufällig genau so weit überschritten, dass netto die gleiche Leistung bei rauskam. (In der Praxis sind die Werks-OC-Platinen bei unzureichender Kühlung oft langsamer, da die CPU bei schnellem Temperaturanstieg unter 4,7/3,7 throttelt.)