CPU-Test 2026: Benchmark-Rangliste - Leistungsindex für Prozessoren mit Ryzen 9 9950X3D2
CPU-Rang- und Benchmark-Bestenliste: Wie schnell sind Intel- oder AMD-CPUs gegenübergestellt? Diese Frage stellen sich viele und suchen nach entsprechenden Vergleichswerten. PCGH bietet die Antwort in Form des regelmäßig aktualisierten Leistungsindex, einer Performance-Bestenliste für CPUs.
In diesem Artikel
Die Wahl des Prozessors entscheidet über Leistung und Effizienz eines Computers. Doch was ist die beste CPU fürs Gaming? Welche CPU sollten Sie für den Sockel 1200, AM4/AM5 oder 1700/1851 verbauen? Welche CPU hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und welche CPU passt am besten zu einer RTX 4080 oder RX 9070 XT? In unserer Benchmark-Bestenliste fassen wir das wichtigste Kaufkriterium zusammen: die Leistung. Dabei berücksichtigen wir nicht nur Spiele, sondern auch Anwendungen. Den Index geben wir dabei einmal gesamt und dann noch einmal unterteilt in Spiele und Anwendungen an. So können Sie sich die Liste heraussuchen, die am besten zu Ihren Anforderungen passt. Alle Werte sind normiert; das bedeutet, dass alle Benchmarks zu gleichen Teilen gewertet werden.
CPU-Tests 2026: Das ist neu
Alle Jahre wieder erfinden sich nicht nur PC-Spiele, die 3D-Grafik und Hardware neu, sondern auch unser Anspruch an unsere Benchmarks. Treue Leser wissen, dass wir in der Ausgabe 03/24 umfangreiche Optimierungen und Veränderungen am Test-Parkour für Prozessoren vorgenommen haben. Viele dieser Erkenntnisse bleiben erhalten, wir konzentrieren uns auch dieses Mal hauptsächlich auf die Spieleleistung, heben jedoch den Anspruch durch neue Benchmarks und veränderte Testbedingungen an.
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Die verwendete Soft- und Hardware
Die komplette Liste der verwendeten Spiele und Programme finden Sie im eigens dafür angelegten Artikel. Dieser wird aktuell überarbeitet. Herausgekommen ist eine spannende Analyse aktueller Prozessoren, welche die Leistung im Jahr 2025 widerspiegelt. Berücksichtigt wurde dabei vorwiegend die Mehrkern-Auslastung.
Die Testmethodik
An der bewährten Testmethodik haben wir nichts verändert: Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI der Test-Mainboards konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Bei einem Intel Core i9-10900K sind das beispielsweise 250 Watt (TDP), während der Boost ohnehin für 56 Sekunden 250 Watt anlegen konnte. Durch das Aufheizen zwingen wir jede CPU, in ihren Dauerlastmodus zu gehen. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich. Die Taktfrequenz des installierten Arbeitsspeichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiB (DDR4 und DDR5) und die Timings (XMP) geben wir vor.
Wir nutzen immer die neueste Version von Windows 11 inklusive aller (Sicherheits-)Updates, jedoch ohne TPM 2.0. Jeder Benchmark besteht aus drei Durchläufen, die jeweils 20 Sekunden lang dauern. Nach wie vor wird die geringstmögliche 16:9-Auflösung für die Benchmarks verwendet; teilweise reduzieren wir die Auflösung mithilfe einer Skalierung noch weiter nach unten, um die GPU-Last zu minimieren. Als einziges Tool zum Aufzeichnen und Auswerten der durchschnittlich erreichten Leistung (Average-Fps) und der Frametimes (Perzentile P1/P0.2 (Millisekunden in Fps)) nutzen wir CapframeX (CX) in der jeweils aktuellen Version. CX ermöglicht eine Ausreißer-Erkennung, welche wir mit maximal fünf Prozent auf die 1-Prozent-Frametimes anwenden, was die Präzision der Ergebnisse erhöht.

LG