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Games World
      • Von NexusEXE Freizeitschrauber(in)
        Es berichten immer mehr seiten darüber, es scheint eine vertrauungswürdige quelle zu sein....
      • Von Cook2211 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran
        Mir ist schon klar, wo die Vorteile eines schärferen Displays liegen

        Aha. Wenn dir die also die Vorteile bewusst sind und du nicht weißt, wie Apple z.B. das Thema Beleuchtung umsetzt, dann kann ich deine pro forma Kritik an dem Retina Display irgendwie nicht nachvollziehen
        Du hättest gerne 200dpi. Wenn Apple oder andere Hersteller 300dpi liefern und das technisch vernünftig umsetzen, ist das doch auch ok.

        Zitat von ruyven_macaran
        In beiden Fällen gilt aber: Die Pixeldichte über das zu steigern, was die Augen beim typischen Betrachtungsabstand auflösen können, bringt wenig bis gar nichts - außer Nachteile.
        Wenn die Darstellung schärfer ist, dann ist sie schärfer. Was das Auge rein "technisch" auflösen kann spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle, die subjektive Wahrnehmung zählt.

        Zitat
        Ein Tablet (oder Buch) betrachte ich zumindest eher auf 50 cm Entfernung. Da wären 300 "Retina" dpi imho Verschwendung.
        50cm? Eher 30.
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ruyven_macaran
        Man darf ja auch im Gegenzug nicht vergessen: Hochauflösende Displays sind oftmals weniger lichtstark, Internetseiten sind für so hohe Auflösungen nicht optimiert und Spielegrafik muss man auch erstmal auf dem Niveau gerendert bekommen. Wenn man nur interpoliert siehts unterm Strich schlechter aus - und im Vergleich zu den Menüs merkt dass dann auch jeder und meckert. Und meckern mag Apple nicht.


        Du darfst bei der Interpolation nicht von den üblichen Monitoren am PC ausgehen - da sieht es in der Regel schlecht aus, wie wir wohl alle aus leidvoller Erfahrung wissen. Da ist die Auflösung auch eher grob im Vergleich.
        Wenn ich mein Tablet in die niedrige Auflösung schalte, die es anbietet, wird auch interpoliert - das sieht man aber nicht, es sieht vollkommen nativ aus. Von daher ist es schon mal kein Problem.
        Und wie Cook halte ich mein Tablet meist wie ein Buch - ist zwar mit 390g nur wenig leichter als mein dickstes Taschenbuch (Stephen Kings The Stand ), aber es geht -, Notebookgewohnheiten sind da einfach nicht vergleichbar.
        Und bei einem Android-Tablet mit aktueller Auflösung und um die 10" sieht man immer noch die Pixel - genau wie beim Ipad. Von daher macht eine höhere Auflösung schon Sinn - das ist dann auch näher an der Auflösung besserer Printmedien. Und die als PDF oder sonstwas auf i- oder Android-Pad sehen im Moment noch relativ krümelig aus.

        Nachtrag:
        Man kann die Argumente hin und her schieben.
        Mit 1280x800 auf 7" habe ich zumindest eine gewisse Vorstellung von hoher Auflösung.
        10" haben ungefähr die doppelte Fläche - das mit hoher Auflösung wäre eine feine Sache - mit 300 dpi noch besser.
        Meine Augen sagen ganz klar JA! - Her damit!
        Ob jetzt Apple mit Retina oder Android mit was weiß ich - zumindest werden bei Android auch schon höhere Auflösungen angedroht. Wunderbar.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Mir ist schon klar, wo die Vorteile eines schärferen Displays liegen - und das ist übrigens kein Unterschied zum PC. Auf Tablets und besonders Smartphones ist es eben nur heute schon üblich, von einem "rausgezoomten" Modus auszugehen, damit z.B. die (nicht angepasste) Webseite überhaupt angezeigt werden kann. Durch die höhere Auflösung kann man das angezeigte dann halt auch tatsächlich lesen. Am PC ist der ""Zoom"" inexistent, d.h. gleich bei 1:1 - man kann es immer lesen, aber man sieht nur sehr wenig zeitgleich, wenn man die Auflösung nicht hoch genug ansetzt.

        In beiden Fällen gilt aber: Die Pixeldichte über das zu steigern, was die Augen beim typischen Betrachtungsabstand auflösen können, bringt wenig bis gar nichts - außer Nachteile. Und je größer das Display ist, desto größer ist typischerweise der Betrachtungszustand und desto weniger ist der Nutzer geneigt, diesen auch nur kurzfristig zu verringern.
        - Auf ein Smartphone guckt man vielleicht in 20-30 cm Abstand und wenn man was nicht erkennen kann, nimmt man es auch mal auf 10-15 cm ran ("hardware-Zoom" sozusagen) - da machen die 326 dpi vom iPhone Sinn.
        - Ein Tablet (oder Buch) betrachte ich zumindest eher auf 50 cm Entfernung. Da wären 300 "Retina" dpi imho Verschwendung. Gut wären vermutlich um die 200 dpi (150-200 dpi sind ein praktikabler Wert für Ausdrucke in normalgroßer Schrift - die man eben ähnlich nutzt). Die 132 dpi real existierender iPads lassen somit klar Raum für Verbesserung, aber die 264 dpi von Gerücht-iPad2 und Gerücht-iPad3 sind imho overkill.
        - Bei einem Laptop (der auch als solcher genutzt wird - Desktop-Replacement und Videogucken sind andere Szenarien) kommt im Wesentlichen nur noch der Abstand von Tastatur zum Display dazu (man hält es halt nicht in der Hand, aber die muss trotzdem noch hinreichen -> 60-70 cm, 110-140 dpi gelten als gute Pixeldichte.
        - Bei einem Destkop-PC, den ich eben nicht zum Vergleich herangezogen habe, schwanken die Abstände natürlich stärker, je nach Schreibtischlayout. Ich persönlich nutze 90-100 cm und finde meine 94 dpi dafür schon unnötig fein, 100 dpi waren unangenehm klein. Gut wären vermutlich die 87 dpi eine 26"ers - aber die sind ja quasi ausgestorben.


        P.S.:
        Kritisiert wurde an der iPad2 Auflösung übrigens vor allem, dass sie nicht für die kleine HD-Auflösung ausreicht. Das wäre mit einer nur unwesentlich höheren Auflösung -1280x960- locker drin gewesen. Ich persönlich würde gerne mal ein 1920x1440 12" Tablet sehen (=200dpi).
      • Von Cook2211 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran
        ~200 dpi ist ja für so ein Gerät auch kein schlechter Wert. Nur die min. 300 dpi, über die Apple "Retina" definiert hat (und die das iPad3 auch den kühnsten Gerüchten zu Folge nicht erreichen wird ... ), erscheinen doch etwas hoch für ein Tablet. Zumal einen hier die Displaygröße auch nicht zwingt, mal für was kleines ganz nah ranzugehen.
        Man darf ja auch im Gegenzug nicht vergessen: Hochauflösende Displays sind oftmals weniger lichtstark, Internetseiten sind für so hohe Auflösungen nicht optimiert und Spielegrafik muss man auch erstmal auf dem Niveau gerendert bekommen. Wenn man nur interpoliert siehts unterm Strich schlechter aus - und im Vergleich zu den Menüs merkt dass dann auch jeder und meckert. Und meckern mag Apple nicht.
        Beim PC werden so hohe Auflösungen bei großen Screens genutzt um "mehr Platz" zu schaffen, so dass man beispielsweise mehrere Anwendungen nebeneinander anzeigen lassen kann. Bei den Smartphones/Tablets wird da aber ein anderer Ansatz verfolgt. Es geht sich gar nicht darum mehr Platz zu schaffen sondern nur darum, dass alles was man dem Screen zu füttern gibt messerscharf angezeigt wird. Auch das wird deutlich bei einem direkten Vergleich zwischen iPhone 4/4S zu älteren Modellen ohne Retina Display. Internetseiten brauchen beispielsweise überhaupt nicht für so hohe dpi optimiert zu sein, denn Safari nutzt die Auflösung dazu, selbst kleinste Details sauber herauszuarbeiten. Dadurch sind teilweise selbst winzig kleine Schriften ohne Zoom scharf und lesbar.

        Auch der Homescreen wird sich vermutlich nicht großartig ändern, nur wird alles wesentlich schärfer dargestellt, was mich zum nächsten Punkt bringt. Ähnlich wie bei den Smartphones läuft vieles bei den Tablets App-basiert (PCGHX lässt grüßen). Und diese Apps nutzen Systemschriften d.h. in Apps profitiert man sowieso von dieser hohen Auflösung.

        Bei Games ist das ein ähnlicher Punkt. Durch Upscasling (wenn Apple es vernünftig umsetzt) kann selbst bei Games die für 1024x768 ausgelegt sind die Bildschärfe verbessert werden, so dass sie uU besser aussehen als auf den "alten" Displays, also ist auch das weniger dramatisch als man denken mag. Hierbei hilft natürlich das Verhältnis von 1:2, denn dadurch gehen beim Scaling keine Bildinformationen verloren. Auch hier kann man nicht zwangsläufig vom PC bzw. PC-Monitoren ausgehen. Ich denke aber, dass selbst neue, angepasste Games nicht in dieser extrem hohen Auflösung gerendert werden, denn dafür ist die Hardware dann doch zu schwach.

        Alles in allem ist ein hochauflösendes Display absolut wünschenswert und bringt einen recht großen Nutzen.

        Zitat
        Denn das nutzt man eben doch eher mit dem Betrachtungsabstandes eines Laptops (oftmals als gut angegeben: um die 150), nicht mit dem eines Handys.
        Das ist bei jedem anders sein. Ich halte das iPad in geringerem Abstand (wie ein Buch) als wenn ich vor dem PC sitze.

        Es ist jedenfalls paradox, dass das iPad 2 zurecht gerne wegen der "geringen" Display-Auflösung von 1024x768 kritisiert wird und jetzt, wo (vermutlich) ein iPad mit wesentlich höherer Auflösung kommt gesagt wird, dass ja niemand eine solch hohe Auflösung bei einem Tablet braucht.
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868857
iPad 3
Vierfache Auflösung
Seit langer Zeit gibt es Gerüchte, laut denen das Apple iPad 3 ein hochauflösendes Retina-Display verwenden wird, das die vierfache Auflösung der bisherigen iPads besitzt. Nun gibt es anscheinend einen mikroskopisch genauen Beweis für diese Spekulationen über den neuen iPad-Bildschirm.
http://www.pcgameshardware.de/iPad-3-Tablet-236796/News/Vierfache-Aufloesung-868857/
18.02.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/02/ipad_2_ipad_3_pixels.jpg
ipad 3,apple
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