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  • Gefahr für das iPad 3? Proview verklagt Apple auch in den USA [Update]

    Apple streitet nicht nur wegen Patenten und Geschmackmustern mit Konkurrenten, derzeit sorgt ein Disput rund um den Produktnamen "iPad" für Wirbel. Eine chinesische Firma behauptet, die Namensrechte am Tablet-PC gehören nicht Apple, und verlangt einen Milliardenbetrag. Ist das iPad 3 in Gefahr?

    Update 16:43: Die verwirrende Rechtslage sorgt nicht nur bei Juristen für Kopfschmerzen. Apple droht nun, Proview im Zweifel mit einer Verleumdungsklage zu überziehen. Welche Geldmittel Proview für einen Rechtsstreit hat, ist unklar. Der ehemalige Bildschirmhersteller Proview, dessen Mutterfirma Berichten zufolge vor der Pleite steht, wird versuchen, im Gegenzug Schadensersatz zu fordern. Angesichts des Marktwertes, den das iPad mittlerweile hat, ist verständlich, warum der damalige Verkauf der Marke zu einem Preis von rund 42.000 Euro ein schlechtes Geschäft war - und warum Proview nun versucht, Apple zu schröpfen. Ist das mit der Start des iPad 3 in Gefahr? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.

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    In China wird mittlerweile auch das iPad von Apple verkauft. In der Stadt Shijiazhuang sind die Tablet-PCs von Apple aber kurzfristig aus manchen Regalen verschwunden, weil die öffentliche Hand den Verkauf untersagte. Vorausgegangen ist eine Beschwerde der Firma Proview, die laut eigenen Angaben das Namensrecht an der Bezeichnung "iPad" hält. Neben der Patentanmeldung stützt sich die Behauptung auf ein Produkt, welches allerdings schon länger nicht mehr auf dem lokalen Markt verfügbar ist. Das Verbot konnte allerdings nur kurzfristig aufrecht erhalten werden, da Apple massiv intervenierte. Eine Niederlassung von Proview hat an eine Apple-Schattenfirma zwar die Namensrechte verkauft, doch Proview China beruft sich auf eine Auslegung, nach der mit dem Verkauf der chinesische Markt nicht abgedeckt gewesen sei.

    Proview weitet den Rechtsstreit jetzt auf Amerika aus, an einem Kreisgericht in Kalifornien wurde Klage gegen Apple eingereicht. Der ehemalige Inhaber der Namensrechte wirft Apple Betrug vor und verlangt Schadensersatz. Darüber hinaus soll die frühere Vereinbarung aufgehoben werden, damit Apple den Namen iPad nicht mehr nutzen kann. Darüber hinaus hofft man bei Proview auf Schadensersatz in Höhe von 2 Milliarden Dollar - vermutlich der Hauptbeweggrund für die ganze Angelegenheit.

    Quelle: cnet

    In der Galerie finden Sie zusätzlich die vermutlich größten Apple-Erfolge von 1976 bis heute.

    Apple I - Der Startschuss für alle folgenden Apple-Erfolge. Der Bausatz wurde von Jobs und Wozniak in der heimischen Garage entwickelt und ab 1976 für 666,66 Dollar verkauft. Dieses Bild basiert auf dem Bild <a href=Apple I Computer.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Ed Uthman.">
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    Apple streitet nicht nur wegen Patenten und Geschmackmustern mit Konkurrenten, derzeit sorgt ein Disput rund um den Produktnamen "iPad" für Wirbel. Eine chinesische Firma behauptet, die Namensrechte am Tablet-PC gehören nicht Apple, und verlangt einen Milliardenbetrag. Ist das iPad 3 in Gefahr?
    http://www.pcgameshardware.de/iPad-3-Tablet-236796/News/Tablet-PC-869725/
    25.02.2012
    http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/01/Apple_I_Computer.jpg
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