Geforce GTX 670: Vier übertaktete Herstellerkarten im Testlabor plus Benchmark-Test mit Battlefield 3 - Jetzt mit Spycam-Video!

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Nvidias Geforce GTX 670 legt einen Bilderbuchstart hin: Direkt zum Launch bringen alle Partner Eigendesigns auf den Markt, die verschiedener und attraktiver kaum sein könnten. PC Games Hardware fühlt den ersten vier Custom-Karten von Asus, Gainward, Palit und Zotac auf den Kühler.

Nvidias Geforce GTX 670 erweist sich im PCGH-Test schon im Referenzdesign als sehr schnell und energieeffizient. Die Nvidia-Partner begnügen sich aber nicht mit der Vorlage und haben bereits zahlreiche Eigendesigns am Start. PC Games Hardware hat bereits GTX-670-Grafikkarten von Asus, Gainward, Palit und Zotac im Testlabor, welche alle im kommenden Print-Heft 07/2012 miteinander und gegen AMDs Radeon-Aufstellung verglichen werden. An dieser Stelle präsentieren wir die anwesenden Karten, deren Leistung in Battlefield 3 und wagen eine Prognose der Lautheit. Vorweg: Alle Probanden sind werkseitig übertaktet und verfügen über 2 GiByte GDDR5-Speicher. 21 Grafikkarten finden sich insgesamt im PCGH-Preisvergleich, 8 davon sind direkt zum Launch lieferbar, der günstigste Preis liegt bei rund 380 Euro.

Asus Geforce GTX 670 Direct Cu II TOP
Direct Cu II ist auch bei Asus' Geforce GTX 670 Programm. Für die sparsame Nvidia-Karte setzen die Taiwaner auf ein Dual-Slot-Design inklusive Metall-Rückplatte, während die hauseigene GTX 680 DCII auf Triple-Breite setzt. Die GTX 670 Direct Cu II TOP verfügt über 1.058 MHz Basistakt (+16 %) und Referenzspeicher (3.004 MHz). In unseren ersten Benchmarks "boostet" sich die Karte selbstständig auf satte 1.202 bis 1.254 MHz, weshalb sie weit oben mitspielt. Beim Spielen drehen die beiden Axiallüfter auf bis zu 2.000 U/min auf, was auf eine gemäßigte Lautheit hinausläuft.

Gainward Geforce GTX 670 Phantom
Sowohl Palit als auch Gainward nutzen einen Nachbau der kurzen Nvidia-Referenzplatine, setzen aber ihre eigenen Kühldesigns darauf. Die Übertaktung ist zaghaft, im BIOS sind 1.006/3.054 MHz (+10/2 %) hinterlegt. Die GTX 670 Phantom verfügt über den Phantom-Kühler in einer gegenüber der GTX 680 Phantom (PCGH-Test) gestutzten Form. Typisch für dieses Design ist die Einbaubreite von 2,5 Slots sowie die Platzierung der Lüfter unter dem Kühlgrill. Die weiteren Bauteile um Speicher und VRMs werden von einer Metallplatte bedeckt, welche im Luftstrom liegt. Im Spieletest drehen die Lüfter auf bis zu 2.300 U/min auf, womit die subjektiv größte Lautheit im Testfeld einhergeht. Hier der Link zum Preisvergleich.

Palit Geforce GTX 670 Jetstream
Jetstream, die Zweite: Während Palit dieselbe Platine wie Gainward einsetzt und ebenfalls 1.006/3.054 MHz (+10/2 %) ins BIOS bannt, ist der Kühler ein anderer: Der Hersteller hat das gelungene Jetstream-Design (PCGH-Test der GTX 680 Jetstream) etwas gestutzt, sodass nur noch zwei Axiallüfter auf dem Korpus sitzen (GTX 680 Jetstream: drei). Das Design nimmt wie die Phantom 2,5 Slots in Anspruch und hält den Grafikchip beim Spielen deutlich unter 80 Grad Celsius. Im Kurztest sind maximal 1.890 Umdrehungen pro Minute zu verzeichnen; die Lautheit ist subjektiv unaufdringlich. Beim Spielen liegt der Boost auf dem Niveau der Phantom und damit unter der Asus DC2T und Zotac AMP. Hier der Link zum Preisvergleich.

Zotac Geforce GTX 670 AMP!
Zotacs Geforce GTX 670 in der AMP-Edition gehört wegen ihrer hohen Taktraten und der mächtigen Triple-Slot-Kühlung zu den interessantesten Neuankündigungen. Im BIOS der AMP! sind 1.098 MHz Basistakt hinterlegt (+20 % ggü. Referenz), während der Speicher mit 3.304 anstelle von 3.004 MHz arbeitet (+10 %). Dank des konkurrenzlos hohen Speichertakts und einem hoch angesetzten Boost kann sich die Zotac-Karte in unseren ersten Benchmarks (siehe unten) knapp an die Spitze des GTX-670-Felds setzen. Der drei Slots breite Kühler mit seinen vier herausstehenden Heatpipes ist nicht minder auffällig: Das Design überzeugt mit konsequenter Nutzung von Metall; auch Spannungswandler und Speicher werden bedeckt. Die Platine erinnert mit ihrer vollen Baulänge eher an die GTX 680 als die GTX 670 - vermutlich wird sie auch bei der GTX 680 AMP eingesetzt. Hier der Link zum Preisvergleich.

GTX 670 Custom-Designs

Zwischenfazit: GTX-670-Partnerkarten
Das Wettrüsten hat begonnen. Mit dem Start übertakteter GTX-670-Grafikkarten steht AMDs HD-7000-Aufstellung unter Druck. Die Radeon-Karten der HD-7800- und HD-7900-Reihe sind ebenfalls stark übertaktet und leise gekühlt erhältlich. Welche Modelle letztendlich die Kühlerhaube vorn haben, klären wir ausführlich in der kommenden PCGH 07/2012 (EVT: 6. Juni).

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von dustyjerk Freizeitschrauber(in)
        AW: Geforce GTX 670: Vier übertaktete Herstellerkarten im Testlabor plus Benchmark-Test mit Battlefield 3

        Sorry für den Doppelpost, aber ja: Die Non-Top-version der ASUS GTX 670 DirectCU II hat ebenfalls eine Backplate
      • Von dustyjerk Freizeitschrauber(in)
        AW: Geforce GTX 670: Vier übertaktete Herstellerkarten im Testlabor plus Benchmark-Test mit Battlefield 3

        Sorry für den Doppelpost, aber ja: Die Non-Top-version der ASUS GTX 670 DirectCU II hat ebenfalls eine Backplate
      • Von dustyjerk Freizeitschrauber(in)
        AW: Geforce GTX 670: Vier übertaktete Herstellerkarten im Testlabor plus Benchmark-Test mit Battlefield 3

        Zitat von stefan79gn
        Das mit der backplate würde ich ach gern wissen. Habe mir die gtx 670 direct cu gestern bestellt

        Dann wissen wir beide wohl Morgen wahrscheinlich mehr - zumindest sollte meine dann da sein!
      • Von M4xw0lf Lötkolbengott/-göttin
        AW: Geforce GTX 670: Vier übertaktete Herstellerkarten im Testlabor plus Benchmark-Test mit Battlefield 3

        Die OC-Designs reißen mal wieder nicht viel. Wenn halt die Standardkarte statt nominell 915 MHz meistens schon mit 1070 MHz unterwegs ist, bringt eine augenscheinliche Anhebung des Standardtakts um zb 20% bei der Zotac-Karte nur 10% Mehrleistung, weil der Turbotakt eben nur 10% höher ist. Und wie man sieht, können die Hersteller auch einfach Fantasie-Taktraten angeben, wie Asus mit den 1258 MHz Turbo - wirklich oft anliegen muss dieser Takt dann natürlich nicht.
      • Von stefan79gn BIOS-Overclocker(in)
        Das mit der backplate würde ich ach gern wissen. Habe mir die gtx 670 direct cu gestern bestellt
      • Von dustyjerk Freizeitschrauber(in)
        AW: Geforce GTX 670: Vier übertaktete Herstellerkarten im Testlabor plus Benchmark-Test mit Battlefield 3

        Weiß zufälligerweise jemand, ob die ASUS GTX 670 DirectCU II (also NICHT Top) auch über eine Backplate verfügt? Ich wöllte gern bestellen, aber wüsste gern darüber Bescheid!
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