Zeitschriften bald mit eingebauten Sound-Effekten? Forscher entwickeln Lautsprecher auf Papier

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Wie der Nachrichtensender N-TV berichtet, sollen Forscher der technischen Universität Chemnitz an einer Methode arbeiten, die es ermöglicht, auf Papier gedruckte Lautsprecher zu erstellen. Die Technik wird im Rahmen der Düsseldorfer Weltleitmesse drupa vorgestellt.

Miniatur-Sound ist spätestens seit dem Aufkommen von polyphonen Klingeltönen Alltag. Sei es nun das Heimkino-System mit Satelliten-Subwoofer-Aufbau oder doch ein Lautsprecher, der eine Kartoffel-Chip-Dose als Resonanzkörper verwendet. Wie es scheint wird auch bald der Zeitschriften- und Zeitungsmarkt seine ganz eigene Lautsprecher-Technik haben. Im Rahmen eines Projekts der TU Chemnitz versuchen Forscher auf Papier einen Lautsprecher "zu drucken". Die Qualität soll nach eigenen Angaben "gut" sein, wenngleich der Bass nur schwach ausgeprägt sei. Praktikable Lautstärken werden ebenfalls erreicht. Ein aufgenommenes Foto zeigt ein Dezibel-Messgerät, das 67,1 dB(A) misst.

Wer die Technik selbst begutachten möchte, muss diesen Donnerstag nach Düsseldorf auf die Messe drupa fahren. Um die dünnen Lautsprecher auf das Papier zu bringen, wird ein spezielles Druckverfahren verwendet. Bestehend aus mehreren Schichten werden die Lautsprecher aus einem leitfähigen organischen Polymer sein. Ebenfalls vorhanden ist eine piezoaktive Schicht. TU-Professor Arved Hübler sprach von "neuen Perspektiven" für die Druckbranche: "Elektronik wird zunehmend gedruckt werden, und Printmedien werden elektronisch sein." Farbige Botschaften wären insbesondere für die Werbeindustrie interessant.

Quelle: N-TV

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von jo214 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        sachen die ein mensch nicht braucht ..
        dann kostet die zeitung wahrscheinlich auch gleich wieder 5 € mehr ..
      • Von jo214 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        sachen die ein mensch nicht braucht ..
        dann kostet die zeitung wahrscheinlich auch gleich wieder 5 € mehr ..
      • Von optikboom PC-Selbstbauer(in)
        Naa, Langhub-Treiber und durchgebrannte Schwingspulen?
      • Von Dr Bakterius
        Dann werden die Berufe des Fingerleckers, Umblätterers und Vorleser austerben.
        Ich werde nie auf eine Zeitschrift oder Buch verzichten, abe rden Qutsch mit den Sound können die behalten.
      • Von Rayken Software-Overclocker(in)
        Verteufelt doch nicht alles gleich.... irgendein Einsatzgebiet wird man dafür schon finden... sei es dann auch als Interaktives Buch/ Zeitschrift / Magazin xD

        Die Printmedien müssen sich im Web Zeitalter ja auch was neues einfallen lassen um die Kundschaft bei der Stange zu halten
        Zu jedem Printmedium gibt es doch teilweise auch schon eine elektronische Version speziell für die Tablet-User...

        wenn sich das ganze so weiter entwicklet vielleicht haben wir
        in Zukunft keine Printmedien mehr sondern es liegt alles nur noch elektronisch vor.
      • Von darachim Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das erinnert mich irgendwie an Kinderbücher:
        Drück auf die Kuh - "Muuuuh!"
        Drück auf das Schwein - "Oink, oink!"
        Drück auf die Ente - "Quak, quak!"

        Also ehrlich, irgendwo ist dann doch Schluss mit lustig!
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