Geforce Experience: Grafikkarten-Konfiguration via Cloud

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Ein zentraler Dienst soll Geforce-Nutzern in Zukunft das Konfigurieren ihrer Grafikkarte abnehmen.

Wie eine Vielzahl an Webseiten einstimmig berichtet, hat Nvidia auf der Nvidia Geforce LAN 2012 nicht nur die High-End-Grafikkarte Geforce GTX 690 vorgestellt, sondern auch ein neues Projekt, von dem alle Nvidia-Nutzer profitieren sollen. Ziel von "Geforce Experience" ist es, die Handhabung von Spiele-PCs zu erleichtern und so eine der Schwächen im Kampf gegen Spielekonsolen zu beseitigen. Wer möchte, kann aber auch weiterhin selbst Hand anlegen.

Hierzu wird in Zukunft (die Beta-Phase startet am 6. Juni) ein zentraler Server dem Nutzer bei der optimalen Einstellung seines Grafikkartentreibers für jedes einzelne Spiel helfen. Auf ihm soll eine Datenbank mit einer Vielzahl von Beispielkonfigurationen und Anwendungen angelegt werden, anhand derer in Zukunft der Geforce-Treiber oder gegebenenfalls ein spezielles Tool automatisch ermitteln, welches Setup auf dem System des Anwenders den besten Kompromiss aus maximaler Bildqualität und flüssiger Bildwiedergabe verspricht. Nvidia verwendet in diesem Zusammenhang auch das Modewort "Cloud", scheinbar werden aber keine Daten des Anwenders auf den Server ausgelagert, so dass es sich eher um ein konventionelles Client-Konzept handelt.

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von thysol BIOS-Overclocker(in)
        Hoert sich gut an. Wuerde vielen Leuten "nervige" Arbeit ersparen.
      • Von thysol BIOS-Overclocker(in)
        Hoert sich gut an. Wuerde vielen Leuten "nervige" Arbeit ersparen.
      • Von GoldenMic Kokü-Junkie (m/w)
        Dann müsste sich aber erstmal Nvidia mit Amd bzw AMD mit Nvidia zusammensetzen. Wenn das dann wieder nur einer macht heißt es dann wieder "Nvidia/AMD optimiert"
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Imho sollte sich Nvidia eher mal dafür einsetzen, dass sich mehr Einstellungen aus den Spielen heraus tätigen lassen.
        Mit automatischen Einstellungen, wo es sie denn gibt, kann ich jedenfalls regelmäßig wenig anfangen - aber für individuelle Konfigurationen fehlt mir meist die Muße, weil jeder zweite Kram im Treiber geregelt werden muss. Da sollte man imho die Spielehersteller in die Pflicht nehmen (bzw. ihnen einfach ein fertiges Plug-In anbieten), so dass man alles (idealerweise auch SSAA) direkt im Spiel regeln kann (was auch dem Entwickler die Möglichkeit für Optimierungsvorschläge bieten würde), was ebenfalls den Verzicht auf externe Profile erlaubt.
      • Von GoldenMic Kokü-Junkie (m/w)
        Naja könnte eventuell schon ganz schick sein solang Nvidia mal nen besseres Setting hinbekommt als ich selbst
      • Von M4xw0lf Lötkolbengott/-göttin
        Auf die Weise könnte man natürlich auch großartig "Leistungsoptimierung" auf Kosten der Optik betreiben - die User die diese Funktion in Anspruch nehmen, sind ja eher gerade die, die nicht so tief in der Materie stecken und die das dann am wenigsten bemerken würden. Also ich hab lieber selbst die Kontrolle über meine Treibereinstellungen. Solange es aber nur ein optionaler Service ist, kanns ja nicht schaden.
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