Shuttle SX79R5 und SZ77R5: Mini-Barebones mit Intels X79- und Z77-Chipsatz
Quasi der Erfinder stylisher Mini-Barebones, Shuttle, bringt demnächst zwei neue Modelle auf den Markt, allesamt für Intel-Prozessoren. Während der SX79R5 für Core i7-CPUs mit Sockel LGA2011 gedacht ist, wird das das SZ77R5 - wie der Name schon andeutet - basierend auf Intels Z77-Chipsatz für die kommende LGA1155-Riege der Ivy-Bridge-CPUs aber auch dessen Vorgäönger Sandy Bridge geeignet sein.
Shuttle XPC SZ77R5 für LGA1155
Der taiwanische Hersteller Shuttle hat über viele Jahre vor allem in der LAN- und Multiplayer-Szene einen hervorragenden Ruf erlangt. Durch die konsequente Auslegung ihrer Mini-ITX-Barebones auf hohe Leistung, kombiniert mit exzellenter Mobilität aufgrund der geringen Gehäusemaße holten sich viele Besucher von LANs die knuffigen Würfel. Shuttle setzte bei seiner XPC-Serie stets auf die aktuellsten Chipsätze von AMD und Intel und achtete darauf, dass auch neueste Grafikkarten - zumindest in Non-SLI-/Crossfire-Konfigurationen - genügend Platz in den Gehäusen hatten. Mit dem Shuttle XPC SX79R5 und dem XPC SZ77R5 wird nun die erfolgreiche Barebone-Serie fortgesetzt und setzt dabei auf die Power der aktuellen und kommenden Intel-Prozessoren.
Im SZ77R5-Barebone sind insgesamt drei Speicherbänke für bis zu 32 GiByte DDR3-1600-RAM vorhanden. Erweiterungskarten finden Platz in einem Slot mit PCI Express 3.0 x16, einem mit PCI Express 2.0 x4 und einem Slot des Standards Mini PCI Express. Datenträger werden im Inneren an zwei SATA-Ports mit 6 GB/s angeschlossen, einem eSATA-Anschluss mit 3 GB/s und einem mSATA-Anschluss. Extern befinden sich vier Ports für USB 3.0, einmal Gigabit-LAN und 8-Kanal-Audio. Im Gehäuse finden maximal zwei Laufwerke oder Lüftersteuerungen mit 5,25 Zoll Platz, Festplatten mit 3,5 Zoll haben lediglich eine Halterung, an dem sie verbaut werden können. An der Front sind zwei der vier Anschlüsse für USB 3.0 durchgeschleift, ein Anschluss mit USB 2.0 ist für schnelleres Laden mobiler Geräte und Smartphones geeignet. Audio-Anschlüsse für Mikro und Kopfhörer bzw. Boxen zieren ebenso die Frontansicht des SZ77R5. Für genügend Strom sorgt ein 500-Watt-Netzteil mit 80-Plus-Zertifikat. Platz beansprucht der Rechner wie erwartet wenig. Lediglich 332 mm x 216 mm x 198 mm (B x L x H) misst der potente Quader.
Das SX79R5 ist für Intels Core i7 mit Sockel LGA2011 gedacht und entspricht von den Maßen exakt dem SZ77R5. Die grundlegenden Unterschiede liegen also wie so oft in den inneren Werten. Identisch sind jedoch die mögliche RAM-Ausstattung mit maximal 32 GiByte DDR3 1600 in drei Speicherbänken und die vorhandenen SATA-Anschlüsse ( zwei mal 6 GB/s, zwei mal 3 GB/s, einmal mSATA). Allerdings bietet das SX79R5 gleich zwei Slots für PCI Express 3.0 und einen für Mini PCI Express. Auf der Rückseite gibt es zudem zwei Ethernet-Anschlüsse mit maximal einem Gigabit Bandbreite. In Sachen USB gleichen sich die beiden Barebones wieder mit vier Mal USB 3.0 (je zwei an Front und Rückseite) und den Anschlüssen für USB 2.0.
Beide Barbones sind bereits in unserem Preisvergleich gelistet. Optisch gibt es auf den ersten Blick keine Unterschiede, allerdings preislich. Das Shuttle XPC SZ77R5 beginnt derzeit bei 331,24 Euro und das Shuttle XPC SX79R5 bei 515,66 Euro.
Quelle: Shuttle, Hermitage Akihabara

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Ja klar, aber halt nicht bei den besagten Chipsätzen, da hab ich das noch nie gesehen!
aber für die Größe ist das schon ganz gut ausgestattet. 4 Rambänke gibt es sonst nicht bei ITX boards und bei den PCI (e) slots ist man meistens auch nur auf 1 beschränkt.
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@Topic:
Ich find es extrem, wie kompakt die mit ihrem Boardlayout bauen können
Wer verbaut denn drei Speicherbänke? So ein Unsinn...