Intel kündigt SSD-330-Serie an
Intel hat eine weitere SSD-Serie angekündigt, die den schlichten Namen 330 trägt und in drei Größen verfügbar ist. Ziel von Intel ist es, einen Einstieg in die sonst eher großzügig taxierten Modelle zu bieten. Entsprechend befinden sich die Preise auf Augenhöhe mit der starken Konkurrenz.
Quelle: Intel
Intel kündigt SSD 330 Serie an (2)
Intels SSD-Serien hatten bisher immer ein größeres Manko: den Preis. Ganz günstig waren die Modelle nie und angesichts der starken Konkurrenz greift man schnell woanders zu. Das soll sich mit der Intel 330 Series ändern, die in 60, 120 und 180 GByte angeboten wird. Die Preise belaufen sich auf 89, 149 respektive 234 US-Dollar – inklusive drei Jahren Garantie; in Deutschland deren fünf. Schon Anfang April sickerten die ersten Meldungen hierzu durch.
Doch wie sieht die Performance aus? Intel gibt folgende Werte für die mit 25-nm-MLC-NAND und SATA 6 Gbps ausgestatteten Modelle an: bis zu 500 MB/s Schreiben und 450 MB/s sequenzielles Lesen. 22,500 IOPS beim Random Read und 33,000 IOPS beim Random Write runden das technische Datenblatt ab. In der Praxis müssen die Werte erst in Tests gegengeprüft werden. Was bisher fehlt, ist eine Information zum verbauten Controller. Wem die 330er Serie zu langsam ist, der kann auf die qualitativ hochwertigere 500er Serie zurückgreifen, die aber auch teurer ist. Im Serverbereich gibt es noch die 700er/900er.
Kommen wir zum Schluss zu deutschen Preisen und Verfügbarkeit. Zu Letzerer ist offiziell noch nichts bekannt. Allgemein hieß es "ab sofort weltweit verfügbar". Das 60-GByte-Modell startet bei 75 Euro, das 120-GByte-Modell bei 124 Euro und das 180-Gbyte-Modell bei 185 Euro.

Gibt es eigentlich schon Tests zur 330 oder hat jemand Erfahrungen damit gemacht?
Ich konnte nur dieses Review finden, und darauf alleine will ich mich nicht verlassen
Der war doch am Anfang überlegen und ist es sogar in einigen Bereichen immer noch.
Der Punkt ist der dass Intel imho garnicht wirklich so stark interessiert am SSD-Markt ist.
Für die CPUs wurde die langsame Festplatte immer mehr zum Flaschenhals und Intel hat wohl die Gefahr erkannt dass sie irgendwann Probleme bekommen könnten ihre CPUs abzusetzen, wenn dieser Flaschenhals nicht verschwindet. Deshalb haben sie eigene SSD-Controller entwickelt um den SSD-Markt anzukurbeln. Jetzt sind aber genug andere Mitbewerber am Markt die eigene Controller entwickeln.
Man hat sich in der kurzen Zeit als man eigene Controller entwickelt hat aber einen sehr guten Ruf verdient. Deshalb verkauft man natürlich weiterhin SSDs. Mit einem neuen eigenen Controller würde ich aber nicht mehr rechnen (die sollen sich eher mal drum kümmern dass das Trim-Command wirklich raidfähig wird; vielleicht wirds ja zum Start der Intel 910 endlich mal umgesetzt).
ist es eigentlich eine kostenfrage gewesen, dass intel den hauseigenen controller nicht weiterentwickelt?
meine postville G2 hat noch einen intel controller, die SSD hat schon über 5000 betriebsstunden und nie ärger gemacht.
bin mal gespannt, ob die Intel SSD 320 gut in tests abschneidet. preislich auch sehr attraktiv, naja samsung 830 ist ein starker konkurrent.
Ich finds schade, dass man nicht den eigenen Controller weiterentwickelt
Der war doch am Anfang überlegen und ist es sogar in einigen Bereichen immer noch.