Trinity: AMD zeigt die kommenden APUs plus den HD Media Accelerator
Auf der Cebit präsentiert AMD den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Trinity, den kommenden Accelerated Processing Units für Notebooks und Desktops. Die APUs bieten unter anderem den HD Media Accelerator, so wie beispielsweise die Radeon HD 7970.
Während Intel in den kommenden Wochen die zweite Generation an Ultrabooks in Kombination mit Ivy Bridge ins Rennen schickt - und diese derzeit auf der Cebit auch zeigt -, bereitet AMD den Start von Trinity vor. Anfang Februar berichteten wir vom Financial Analyst Day 2012, dass AMD seine kommenden Trinity-APUs als 17-Watt-Version in sogenannte Ultrathin-Notebooks für 600 bis 800 US-Dollar packen und damit Intels teureren Ultrabooks das Wasser abgraben will. Trinity, eine Kombination aus ein bis zwei Piledriver-basierten CPU-Modulen sowie einer VLIW4-Grafikeinheit, soll hierbei als 17-Watt-APU so viel leisten wie eine 35-Watt-Llano-APU (CPU-Leistung +25 %, GPU-Leistung +50 %).
Allerdings verlässt sich AMD nicht nur auf mehr Leistung und einen geringeren Stromverbrauch, sondern packt mit dem HD Media Accelerator ein Feature obendrauf, welches auf der APP-Technologie (Accelerated Parallel Processing) basiert. Dazu gehört unter anderem Steady Video 2.0 gegen verwackelte Clips, eine bessere Video-Qualität via Shader-Power sowie die Quickstream-Technik für weniger ruckelnde Video-Streams. Die Hardware im Hintergrund liefert der UVD3 samt der Video Codec Engine (VCE) als Intel-Quicksync-Konter, bekannt von der Radeon HD 7970. Wie bei dieser ist VCE aber vorerst ein reiner Papiertiger, denn VCE-kompatible Treiber existieren noch nicht - wann diese kommen, ist unklar. Wenn es soweit ist, wollen Cyberlink und Co. die VCE unterstützen.
Wie schon auf der CES zeigte AMD zudem erneut die verschiedenen Trinity-Versionen für Ultrahins (FP2, BGA), die Variante für normale Notebooks (FS1r2m, uPGA) sowie des Desktop-Package für den Sockel FM2 - letzterer ist bekanntlich inkompatibel zum aktuellen FM1.
1) Zambezi wird nicht gefertigt. Wenn überhaupt, dann wird Orochi gefertigt. Und das sind alles unterschiedliche Designs. Insofern sind Rückschlüsse von einem zum anderen nicht wirklich gegeben.
2) Beide kamen nach ihrem Launch auch auf den Markt. Von Monate später kann keine Rede sein. Dass sich Launches verschieben, kann immer mal passieren. Ivy scheint ja nun mindestens auch 2 Quartale später als geplant dran zu sein.
3) Wortklauberei. Seifert sagte auf dem CC in Q3 2011:
4) Themenbezug?
5) Nicht wirklich. Und nochmal, Themenbezug?
6) Siehe 5).
7) Weder gibt es ein wirkliches Problem, noch trifft hier irgendwas Trinity.
Aber war klar, dass du wieder mal Fakten zerredest.
1) Zambezi, Llano und Trinity werden in 32nm bei GloFo gefertigt
2) Zambezi und Llano kamen Wochen bis Monate später auf den Markt
3) Trinity sollte "very early" 2012 launchen - es ist nicht geschehen
4) Zambezi und Llano waren respektive sind in Form einiger Modelle bis heute nicht lieferbar
5) Zambezi und Llano sind in Sachen Energieeffizienz (CPU-seitig) schlecht aufgestellt
6) Dies liegt u.a. am Fertigungsprozess sowie mäßigen yields
7) Dieses Problem trifft augenscheinlich auch Trinity