Wissenschaft

Russland plant neue Mission auf dem Mond mitsamt einer Basis

2020 sollen russische Astronauten den Mond betreten. Doch damit nicht genug: Russland plant sogar, eine bewohnbare Mondbasis zu errichten. Außerdem will man das spektakuläre Isolationsexperiment in der Internationalen Raumstation ISS nachholen. (Lars Craemer, 04.02.2012)
 
Mondbasis 2010: Russland plant neue Mondmission (im Bild: Arbeiten der NASA)
 
Mondbasis 2010: Russland plant neue Mondmission (im Bild: Arbeiten der NASA) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update: Es gibt noch ein paar Details zum Isolationsexperiment Mars500. Hier hatten sechs Männer 2010 bzw. 2011 immerhin 520 Tage lang einen Mars-Flug simuliert - in einem nachgebauten Raumschiff in Moskau. Dieses Experiment soll nun in 350 Kilometern Höhe auf der ISS wiederholt werden. Man verhandle bereits mit der NASA und der ESA, so Popowkin.

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Russland mag in den letzten Wochen und Monaten nicht gerade einen Lauf bei seinen Astronomie-Ambitionen gehabt haben, aber das soll sich künftig wieder ändern. Medienberichten zufolge plant Russland, 2020 den Mond zu betreten - russische Astronauten sollen auf dem Erdtrabanten landen und sogar eine bewohnbare Basis errichten. Zwei russische Raumsonden sollen dazu den Weg ebnen, erklärte Wladimir Popowkin, Chef der Raumfahrtbehörde Roskosmos in Moskau.

Die Forschung sei reif, den Mond zu nutzen, so Popwkin. Man lasse sich durch die Rückschlage bei Phobos Grunt nicht entmutigen.Das als spektakulär bezeichnete Isolationsexperiment Mars500 soll auf der ISS nachgestellt werden, entsprechende Anträge wurden gestellt. Zuletzt hatten die beiden US-Raumsonden mit den Namen Grail-A und Grail-B Anfang des Jahres den Mond erreicht. Während die eine Sonde die Zusammensetzung des Mondes messen soll, wird die andere Daten über die Mond-Gravitation aufzeichnen. Das gesamte NASA-Projekt kostet rund 500 Millionen Dollar.

In der Galerie finden Sie zusätzlich die legendärsten Raumschiffe in Spielen.

(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
 
 
 
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