Sony Tablet S 10 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das Sony Tablet S hat im Test der Pad & Phone, unserem neuen Magazin zu Smartphones und Tablets, gute Ergebnisse erzielt: Die wichtigsten Unterschiede zu üblichen Android-Tablets: Beim Tablet S misst das Display nur 9,4 Zoll (statt 10,1 Zoll) und das Gehäuse ist größtenteils aus Plastik gefertigt. Deswegen fühlt sich das Sony-Tablet nicht ganz so wertig an wie manches Konkurrenzmodell, dafür ist es mit nur 598 Gramm aber sehr leicht. Wegen der geschwungenen Form liegt es zudem gut in der Hand.
Das Tablet P unterschiedet sich hingegen stark von der Konkurrenz: Ähnlich wie der Nintendo (3)DS verfügt das Tablet P über zwei Displays. Diese sind hier natürlich beide Multitouch-Fähig und bieten eine Auflösung von 1.024 x 480 auf 5,5 Zoll. Das Tablet P lässt sich zusammenklappen und erinnert dann wegen seiner runden Form an ein Brillenetui.
Sony hat nun angekündigt, dass für beide Modelle gleichzeitig das Update auf Icecream Sandwich im Frühjahr kommen soll - bisher hatte Sony nur Android-4-Unterstützung versprochen, aber noch keinen genaueren Termin genannt. Vermutlich lässt sich die neue Version wie üblich einfach per WLAN "over the air" installieren. Zudem soll es bei den Sony-Tablets Änderungen gegenüber der Standard-ICS-Version geben. Vermutlich sind damit die Playstation-Funktionen von Tablet P und Tablet S gemeint. Für die beiden Sony-Tablets sind nämlich manche alten Playstation-Klassiker verfügbar.
Die wichtigsten Android-4.x-Verbesserungen:- Die Standard-Navigationsknöpfe wie "Home", "Zurück" und "Menü" sind jetzt in das Betriebssystem integriert, dazu wird ein schmaler Bereich am unteren Rand des Bildschirms reserviert.
- Der Sperrbildschirm wurde im Prinzip vom 3.x-Entwicklungszweig übernommen und erweitert. Zukünftig kann man auf Wunsch vom Sperrbildschirm aus direkt in die Kamera-App wechseln.
- Android 4.0 zeigt dem Anwender zukünftig in einer neu gestalteten Übersicht die noch aktiven Programme an. Man kann gezielt laufende Anwendungen durch einen Wisch nach rechts aus der Übersicht heraus schließen.
- Viele Hersteller und Anwender installieren eigene Software-Apps auf den Smartphones, diese Anwendungen lassen sich in der Regel nicht deinstallieren. Zukünftig kann man die Hersteller-Apps zwar immer noch nicht deinstallieren, dafür kann man Sie aber ausblenden.
- Widgets lassen sich zukünftig nicht nur im Design, sondern auch in der dargestellten Größe anpassen.
- Der Android-4.0-Programmstarter bietet zukünftig Verzeichnisse an, so sollen Anwendungen übersichtlicher auf dem Smartphone hinterlegt sein. Ordner lassen sich zum Schnellstarter hinzufügen.
- Der Android-Browser ist überarbeitet worden und ist nun schneller als der Vorgänger. Man kann bis zu 16 Tabs anlegen, die Tab-Auswahl/-Verwaltung erfolgt ähnlich wie bei der Multitasking-Übersicht. Webseiten lassen sich speichern, um offline gelesen zu werden. Im Privatsurfen-Modus wird kein Browserverlauf abgespeichert.
- Der Google-Mail-Client ermöglicht nun das Durchsuchen von E-Mails aus den letzten 30 Tagen, darüber hinaus kann man die Mails jetzt mit einem Wisch durchblättern und die Vorschau zeigt die ersten zwei Zeilen der Nachricht.
- Die Bildschirmtastatur wurde verbessert und besitzt nun eine erweiterte Rechtschreibkorrektur.
- Die Zwischenablage wurde mit einer Drag&Drop-Funktion versehen.
- Eines der interessantesten Detaillösungen ist die Anzeige der verschiedenen Datenströme samt Datenaufkommen. Als Anwender kann man jetzt einen Zeitraum und ein Datenvolumen festlegen, wird dies überschritten, meldet sich Android mit einer Warnung.