Smartphone-App erkennt Falschgeld mit Standard-Kamera [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Forscher um Professor Volker Lohweg vom Institut Industrial IT der Hochschule OWL haben eine relativ einfache Technik zur Entdeckung von Falschgeld entwickelt. Dazu benötigt man neben der speziellen App nur ein geeignetes Smartphone samt Kamera.
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Die entsprechenden Algorithmen für Smartphones zu entwickeln hing eng mit den Voraussetzungen der Handys zusammen, wie der Auflösung der integrierten Kameras und der internen Bildbearbeitung. Ein konkretes Problem war außerdem, dass die aktuellen Betriebssysteme auf den Handys die Verwendung der RAW-Dateien, also der völlig unveränderten Fotodateien, nicht im Vollbildmodus zulassen. Für die Bildverarbeitung sind in diesem Fall jedoch RAW-Dateien nötig", so Lohweg.
Die RAW-Problematik konnten die Forscher durch Zugriff auf die Vorschaubilder lösen. Diese sind zwar im Smartphone kodiert, lassen aber dennoch eine fehlerfreie Analyse der benötigten Bilddaten zu. Ein weiterer Schritt zur fertigen App war die Umsetzung der speziellen Algorithmen aus einer industriellen Umgebung für die Endverbraucher-Umgebung. Die Software nutzt eine spezielle Form der Spektralanalyse in Kombination mit einem neuen Klassifikationskonzept. Die Forschungsergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass mit diversen Anpassungen eine zuverlässige Identifizierung der Muster auch im Consumer-Bereich möglich ist.
Die Smartphone-App wird zeitnah von einem internationalen Partner des Instituts veröffentlicht, als Hardware-Voraussetzung benötigt das Smartphone eine Kamera mit einer Auflösung von 600 dpi, um eine stabile Analyse vom Tiefdruck machen zu können.
In der Galerie finden Sie zusätzlich einige der beliebtesten Smartphone-Apps.Quelle:
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