Google Plus erlaubt Pseudonyme in Verbindung mit echten Nutzernamen [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update: Wer für Google Plus ein Pseudonym oder einen Spitznamen beantragt, muss Berichten zufolge nachweisen, dass dieser Name auch "etabliert" ist. Dazu müssen Auszüge aus Printmedien oder eingescanntes Beweismaterial eingereicht werden. Google verspricht, diese Dokumente normalerweise innerhalb einige Tage zu sichten und zu kommentieren.
--------
In den vergangenen Monaten hagelte es harsche Kritik an Google Plus im Zusammenhang mit der Klarnamen-Pflicht. Google regelt die Namennutzung bei Google Plus derzeit mit der Common Name Policy, nach der die Nutzer sich mit dem Namen anmelden müssen, unter dem sie allgemein bekannt sind. Bei normalen Anwendern ist dies der echte Name, es sind aber weiterhin Pseudonyme möglich, dies gilt allerdings nur für bekannte Namen von Künstlern oder Bloggern. Google begründet diesen Schritt mit einem besseren Kommunikationsniveau durch eine klarere Identifizierbarkeit. Auch Spammer sollen durch die Verwendung der echten Namen besser im Netzwerk identifiziert werden können. Die Kritiker der Namenspflicht führen jedoch an, dass Spammer beispielsweise auch echte Namen ungeprüft verwenden können, diese Maßnahme also wenig Schutz bietet.
Im Rahmen des Web 2.0 Summits hat Google bereits bekannt gegeben, dass zukünftig Pseudonyme beim sozialen Netzwerk Google Plus wieder erlaubt sein werden. In einem Beitrag auf Google Plus erklärte Bradley Horowitz jetzt, dass in den kommenden Tagen die Umstellung vorgenommen wird. Erlaubt sind laut Horowitz Pseudonyme und Schreibweisen des eigenen Namens in anderen Schriften. Auch Geburtsnamen oder Künstlernamen werden erlaubt sein. Allerdings wird auch der echte Name weiterhin angezeigt werden. Wer nur ein Pseudonym verwendet und Ärger mit Google bekommt kann zukünftig durch die Einreichung weiterer Informationen belegen, dass das Pseudonym im Netz Verwendung findet und somit in diesem Fall als "Klarnamen" gilt. Die Regelung wird von vielen Nutzern als erster Schritt zu einer vernünftigen Namensregelung gewertet, allerdings macht Google es den Anwendern nicht grade leicht. Kritiker fordern eine generelle Pseudonym-Erlaubnis in Kombination mit einer einfachen und direkten Umschaltung. Ein Wunsch, dem Google vermutlich auch zukünftig nicht entsprechen wird.
In der Galerie finden Sie zusätzlich die größten Google-Flops.Quelle:
Google,
Google Plus (Names Policy)Reklame: Verpassen Sie keinesfalls den stets aktuellen
PCGH-Schnäppchenführer
Alle Infos zum
Firefox, dem Internetbrowser von Mozilla, finden Sie auf der Themenwebseite. Auch zum
Internet Explorer, dem Internetbrowser von Microsoft, finden Sie alles auf der Themenwebseite. Wenn Sie sich für
Chrome, den Internetbrowser von Google interessieren, sollten Sie die passende Specialseiten anrufen. News, Tests, Downloads und Wissen zu Themen wie
Internet-Browser, Suchmaschinen und soziale Netzwerke finden Sie auf der Internet-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
PCGH-Community-Veteran
25.01.2012 20:06
Der echte Name ist ja dafür da das man "Gefunden" wird von Bekannten / Freunden etc.
Wenn man solch ein Denken an den Tag legt sollte man gleich von solchen Plattformen wegbleiben..
Und wie ist das, wenn man mit gewissen Leuten reden möchte, die du persönlich kennst und diese nur über diese Plattformen erreichbar sind?
Bei Facebook klappts ja auch mit Synonym. Außerdem wird niemand dir praktisch draufkommmen, wenn du dich "Michael Müller" nennst.
PC-Selbstbauer
25.01.2012 09:24
Wenn Ihr das so handhaben wollt wiederspricht es ja dem Sinn dieser Netztwerke ?!
Der echte Name ist ja dafür da das man "Gefunden" wird von Bekannten / Freunden etc.
Wenn man solch ein Denken an den Tag legt sollte man gleich von solchen Plattformen wegbleiben..
Komplett-PC-Aufrüster
25.01.2012 00:26
Was sollen se den noch haben, ne Kopie meines Ausweises? Gehts noch...
Wer macht sowas?
Son Käse.
Fakenamen drauf (irgendeine Figur aus Film & Fernsehen), wie Harry Potter, Jack Torrance, Homer Simpson oder ganz toll: Klaus Kinski und gut ist. Schöner Nebeneffekt: Nur Leute dene du gesagt hast, wer du bist, wissen wer du bist ... Somit wird man nicht von Fremden Leuten genervt bzw von Leuten, mit dene man nichts zutun haben möchte !
Hat aber den unangenehmen Nebeneffekt, dass Google dann deinen Account sperrt - und zwar nicht bloß Google+ sondern auch alles was damit zusammenhängt, also auch z. B. Google Mail (zumindest war das vor einiger Zeit noch so).