Tomb Raider: Lara Croft bleibt Einzelkämpferin - Keine Zeit für Liebeleien (2) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Selbst in jungen Jahren verhält sich Lara Croft keusch: Es wird auch im Reboot der Serie Tomb Raider keine Liebesbeziehung zwischen ihr und auftretenden männlichen Charakteren geben, obwohl sich ausreichend Probanden in Tomb Raider finden sollen. Brand Manager Karl Stewart erläutert, dass die Archäologin schlichtweg keine Zeit für solche Geplänkel habe. Es sei schon viel über diese Option nachgedacht worden, bestätigt er, doch im Spiel sei kein Spielraum für solche Nebensächlichkeiten. Schließlich müsse sie ja mit der Situation klarkommen und auch noch überleben. Wir erinnern uns: Lara ist nun deutlich jünger und unerfahrener als in den alten Spielen.
Stewart will das Thema aber für künftige Spiele nicht ganz ausschließen. Man wolle darüber nachdenken, wenn es soweit ist. Dies läge aber derzeit außerhalb des Horizonts. Überraschend ist, dass Stewart das Gameplay zum Thema macht: Lara Croft wird demnach in Tomb Raider ein klassisches Action-Adventure erleben, wie man es von der Serie kennt. Funde, Schätze, Katakomben, Rätsel und Konkurrenz ist wieder an Bord - Indiana Jones lässt grüßen. Zudem wird verraten, dass Tomb Raider auf einer Insel spielt. "Lara ist auf einer Insel gelandet, die von einem Mysterium geprägt ist, und wir wollen, dass Lara dieses Mysterium aufdeckt. Zuerst und vor allem muss sie aber überleben." Stewart erläutert, dass es eine "Hauptentdeckung" auf der Insel gibt, die dieses Mysterium löst. Daneben wird es wieder zahlreiche Gegenstände und Artefakte, die es einzusammeln gilt und die den Weg zum Geheimnis der Insel bereiten. Klingt nach Lost.
Hintergrund Tomb Raider: Das neue Tomb Raider soll eine Survival-Simulation werden. Dazu entfernten die Entwickler das Action-Adventure aus Gameplay und Story und versuchten eine bedrohlichere und gefährlichere Atmosphäre zu schaffen. Lara war den Entwicklern zum Beispiel zu vorhersehbar und übermenschlich geworden. Deshalb ist Crystal Dynamics der Meinung, dass das neue Tomb Raider eine menschlichere Lara zeigen soll. Eine die auch Angst empfindet und blutet. Sie soll innerhalb des Abenteuers von einer jungen Frau zu einer erfahrenen Abenteurerin wachsen.
Auch das Gameplay hat einige Änderungen erfahren. Um den realistischeren Charakter des Spiels zu unterstützen wird die Auto-Aim-Funktion durch einen freies-Zielen-Modus ersetzt. Lara muss mit Pfeil und Bogen trainieren um in Form zu bleiben und sie wird neben Medi-Packs Blutegel benutzen um ihre Gesundheit wiederherzustellen. Eine Schnellreisefunktion soll es ihr ermöglichen an schon bereits besuchte Orte zurückzukehren. Der Titel bekommt übrigens keine Nummer, weil Tomb Raider als Reboot der Serie angesehen wird und nicht als Fortsetzung. Der Release ist für Herbst 2012 angesetzt. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auf unserer
Tomb-Raider-Themenseite. PC Games Hardware hat den
Titel auf der E3 2011 angespielt.
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Freizeitschrauber
23.01.2012 21:27
Was hat Uncharted mit Tombraider zu tun?
Komplett-PC-Aufrüster
23.01.2012 20:49
Fein, Lara trifft auf die Lost-Insel und endeckt die Geheimnisse der Darma-Initiative!
Ich freu mich schon drauf, vor allem weil das Spielprinzip nicht geändert wird.
Kabelverknoter
23.01.2012 18:42
Ja, aber Uncharted ist vom Spielablauf ganz anders aufgebaut als Tomb Raider. Das Schießen/die Kämpfe stehen viel mehr im Vordergrund. Die Story ist filmreif inszeniert (Und zwar in keinem Vergleich zu früheren Tomb Raider Teilen) und das Klettern ist viel mehr Selbstzweck um das Tempo aus der Erzählung zu nehmen.
Ich würde mir auch eine filmischere, epischere Erzählung wünschen, dabei aber den Fokus weiterhin so auf die Rätsel und das Klettern legen. Die Gears-of-War-Kämpfe der Uncharted-Reihe waren mir immer ein bisschen zu viel.
Darüber hinaus wäre eine Lostmäßig erzählte Story doch das geilste, was man sich wünschen kann.