Grooveshark bezichtigt GEMA der Falschaussage [Quelle: siehe Bildergalerie]
Grooveshark ist ein Musikstreaming-Dienst, mit dem man praktisch alle gängigen Songs und Alben kostenlos am PC hören kann. Finanziert wird der Dienst durch sehr dezente Werbeeinblendungen, darüber hinaus kann man sich auch ohne Anmeldung Songs auf der Plattform anhören. Die Sache hat allerdings einen rechtlichen Haken, denn Grooveshark bezeichnet sich selbst nur als Upload-Plattform. Man beruft sich auf die Safe-Harbor-Regelung im Digital Millennium Copyright Act, bei der das Unternehmen für Rechtsverstöße der Mitglieder nicht rechtlich belangt werden kann. Die Songs auf Grooveshark werden angeblich von den Mitgliedern bereitgestellt - ohne offizielle Grooveshark-Beteiligung.
Derzeit klagen so gut wie alle relevanten Plattenlabels gegen den Musikdienst und auch in Deutschland wird das Angebot sehr kontrovers diskutiert. Abseits der rechtlichen Probleme will aber auch die GEMA nicht tatenlos zusehen und verlangt von Grooveshark zwischen 8,2 und 10,25 Prozent der erzielten Einnahmen. Darüber hinaus soll zusätzlich jeder Streaming-Vorgang mit 0,02 bis 0,6 Cent berechnet werden. Offensichtlich sind die Verhandlungen rund um das Bezahlmodell zwischen der GEMA und Grooveshark nicht besonders gut gelaufen, denn seit einigen Tagen ist der Musikdienst von Deutschland aus nicht mehr zu erreichen. Grooveshark hat den deutschen IP-Bereich gesperrt. Die Begründung: Die GEMA verlangt angeblich "unverhältnismäßig hohe Betriebskosten".
Auf diesen Vorwurf reagierte die GEMA mit einer Stellungnahme. Laut der GEMA hat die Abschaltung von Grooveshark keine "Uneinigkeit über die Vergütungshöhe" als Ursache, sondern Grooveshark soll sich generell weigern, "irgendwelche Vergütungen" zu bezahlen. Darüber hinaus behauptet die GEMA, dass Grooveshark bislang noch in keiner Form Kontakt aufgenommen hätte.
"
We stand by our statement. Grooveshark negotiated in good faith for many months with GEMA. We offered a considerable amount of money up front and generous rate moving forward. Any statement to the contrary is false", kontert Grooveshark.
Grooveshark konterte die jüngsten Behauptungen der GEMA mit der Aussage, dass man monatelang mit der GEMA verhandelt und einen großen Geldbetrag als Vorauszahlung angeboten hätte. Darüber hinaus will Grooveshark angeblich eine großzügige Ratenzahlung für die Zukunft angeboten haben. Damit bezichtigt Grooveshark zwischen den Zeilen die GEMA einer Falschaussage. Derzeit steht also Aussage gegen Aussage, was die Abläufe der Ereignisse und die Gespräche rund um ein Vergütungsmodell angeht. Ohne handfeste Beweise dürfte sich der Streit zwischen der GEMA und Grooveshark eventuell noch weiter hinziehen. Bis zu einer Einigung müssen deutsche Anwender leider weiterhin auf Grooveshark verzichten.
Quelle:
GroovesharkIn der Galerie: Kopierschutz in der Praxis: Von der Drehscheibe über Steam bis Origin - DRM im Wandel der ZeitReklame: Verpassen Sie keinesfalls den stets aktuellen
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Komplett-PC-Aufrüster
23.01.2012 19:08
War der Dienst von [FONT=Arial]Grooveshark eigentlich umsonst? Wenn ja machen die das weil sie uns alle lieben oder haben die ihr Geld mit Werbung verdient. Ich denke wenn die damit Geld verdient haben, sollen sie auch was an die Rechteinhaber abdrücken. Wenn sie aber wirklich die heiligen 3 Könige sind, wird sich das ja alsbald heraustellen, die Klagen im Sande verlaufen und mit den Gegenklagen Geld verdient.[/FONT]
Komplett-PC-Aufrüster
23.01.2012 17:22
den 1 cent den die künstler dann noch von den einahmen der gema bekommen, welche den rest dann sich in die taschen steckt und der plattenfirma zuschustert...
oder anders, wenn einer dein geld will, du aber nicht zahlen willst, weil wegen und so weiter, dann musst du halt irgendwie gezwungen oder zernichtet werden, wobei gezwuungen besser wäre, weil dann das säckel klingt.
besser kann mans gar nicht sagen...die wollen nur die Kohle sehen und werden immer reicher weil sie den Leuten n haufen Geld aus den Taschen ziehen. Ich kann eh nicht verstehen warum ein Interpret aber-millionen an kohle verdient mit 1 Song und der brave bürger der tag für tag schuften geht bekommt nix.... alles halsabschneider
Komplett-PC-Aufrüster
23.01.2012 16:30
es ist die GEMA - Gemeinschaft Ekelhaft Monetengieriger Arschgeigen... vielleicht lief grooveshark als grauzone, aber genau die wollen sie schliessen, weil grau, is das geld ja nix wert, blinken und klingen müssen die taler.
den 1 cent den die künstler dann noch von den einahmen der gema bekommen, welche den rest dann sich in die taschen steckt und der plattenfirma zuschustert...
oder anders, wenn einer dein geld will, du aber nicht zahlen willst, weil wegen und so weiter, dann musst du halt irgendwie gezwungen oder zernichtet werden, wobei gezwuungen besser wäre, weil dann das säckel klingt.