Wegen Abwerbe-Absprache: Sammelklage in den USA gegen Adobe, Apple, Google, Intel [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update: Wie
Spiegel Online berichtet, stufen die Verteidiger der beklagten Firmen eine Sammelklage als "gegenstandslos" ein. Es hätte kein Kartell gegeben, die Unterlagen würden lediglich sogenannten bilaterale Abkommen, also Abkommen zwischen zwei Firmen, beschreiben. Das US-Justizministerium habe die Unterlagen ebenfalls dahingehend gedeutet. Ob es damit zu einer Sammelklage kommt, ist damit unklar.
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Für Apple, Google und Intel könnte es in diesem Jahr zu unschönen Gerichtsszenen in den USA kommen. Berichten zufolge gab es einen Nicht-Abwerbepakt zwischen großen Unternehmen, der es verhindert hat, dass sich die Firmen gegenseitig wichtiges Personal abwerben. Ein "Wettbewerb um Talente" hätte damit faktisch nicht stattgefunden. Eine Sammelklage gegen Adobe, Apple, Google, Intel, Intuit, Lucasfilm und Pixar soll nun klären, in welchem Ausmaß diese wettbewerbsfeindlichen Absprachen getroffen wurden. Allerdings gibt es bisher keine vollständigen Gerichtsunterlagen, viele der jetzt ans Licht der Öffentlichkeit gelangten Unterlagen sind geschwärzt.
Es gibt aber eine angebliche E-Mail von der Adobe-Personalchefin, die davon spricht, dass Adobe und Apple abgesprochen haben, keine Mitarbeiter gegenseitig abzuwerben. Demnach hätte es eine Vereinbarung zwischen dem Adobe-Chef Chizen und Steve Jobs gegeben. Diese Abmachung soll an Adobes Personalabteilungen weltweit verschickt worden sein. Ähnliche Abkommen soll es zwischen Pixar und Lucasfilm sowie Pixar und Apple gegeben haben. Nur der Palm-Chef scheint sich 2007 gegen eine entsprechende Vereinbarung gewehrt haben. Nun hat ein Softwareentwickler eine Sammelklage gegen die vorab genannten Firmen eingerichtet. Der Vorwurf lautet, ein Kartell gebildet zu haben, um Abwerbeversuche zu unterbinden, Personalkosten gering zu halten und die Weiterentwicklungsmöglichkeit der Mitarbeiter einzuschränken. Ende Januar kommt es zu einer ersten Anhörung in dem Fall. Stellungnahmen der Firmen liegen bisher noch nicht vor.
Quelle:
Golem,
TechcrunchIn der Galerie: Die größten Google-Flops bis dato
PCGH-Community-Veteran
25.01.2012 09:24
Na das ist doch mal was, auch ganz im Sinne unserer Wirtschaft, die Ihre soziale Verantwortung auch schon den Klo runtergespült hat.
PC-Selbstbauer
25.01.2012 09:03
das wäre ja mal sehr krass xD
dieses Jahr ist doch mit Skandalen durchzogen - frei nachm Motto "2012, alles geht zu Ende, jez schmeißen wir den Dreck!"
Allerdings würde ich meinen momentanen Job sofort aufgeben um dafür einen bei Apple, google oder Adobe anzunehmen - da wäre es mir egal ob ein anderes Unternehmen an mich ran treten dürfte bzw. ich eine chance bei denen hätte!