Google speckt ab: Weitere Dienste werden eingestellt [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wie im Blog vom Bildbearbeitungstool Picnic zu lesen ist, scheint Google diesen Dienst gehörig umkrempeln zu wollen. Die Unterstützung für den eigenständigen Dienst Picnic wird am 19. April 2012 enden. Bis dahin soll jedoch die Premium-Version des Programms jedermann zur Verfügung gestellt werden. Nach dem 19. April soll Picnic in das Soziale Netzwerk Google Plus integriert werden und dort seinen zweiten Frühling erleben. Damit ist die Liste der Streichungen aber noch nicht gänzlich abgehakt. Nach Googles Willen sollen weitere Dienste eingestellt werden. Darunter die Social Graph Programmierschnittstelle (API), Google Sky Map, Needlebase, das Webanalysetool Urchin und Google Message Continuity (GMC).
Bereits Ende letzten Jahres hatte Google damit angefangen das eigene Produktportfolio aus den unterschiedlichsten Diensten und Tools zu entschlacken. Viele Programme kamen nie über die Beta-Phase hinaus oder durchliefen eine langjährige Entwicklungsphase. Google ist bestrebt sich auf weniger Dienste und Programme zu konzentrieren, diese aber wesentlich stärker zu fördern. Leidtragende von dieser (gewiss betriebswirtschaftlich orientierten) Strategie sind jene User, die die Dienste über Jahre hinweg genutzt haben und sich eines Tages fragen, was mit diesen geschehen ist. Zuletzt kritisierte Microsoft-Mitarbeiter Tom Rizzo dieses Vorgehen und verglich die Produkte von Google mit Spaghetti.
Quelle: blog.picnic.com
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PCGH-Community-Veteran
23.01.2012 07:59
Suchmaschinen gibt es genug andere, genauso gute. Nur an Google-Earth hänge ich, das würd mir weh tun.
Sysprofile-User
22.01.2012 22:45
so lange die suchmaschine bleibt, ist's mir egal...
Moderator
22.01.2012 22:15
Ein Teil der Sachen blieb eben im fortgeschrittenen Beta-Stadium und wurde damit nie offiziell von Google beworben.
Weiß eigentlich jemand, ob Google im Zuge der Umstrukturierung auch die Entwicklung ändert? Bislang war es ja so, dass die Mitarbeiter angehalten wurden, einen Teil ihrer Arbeitszeit für neue, kreative Projekte zu verwenden, aus denen dann eben diese Vielfalt von mal-guten-mal-schlechteren Tools entstand. Wenn man die jetzt alle einstampft, wäre es sinnlos, weiterhin die Entwicklung von neuen zu fördern.