Presseschau

Deponia im Test: Point-and-Click-Adventure ab sofort erhältlich und weitere Reviews erschienen

Deponia im Test: Für Adventure-Freunde steht Ende des Monats ein besonderes Schmankerl an. Dann nämlich soll das knallbunten Point-and-Click-Adventure Deponia vom Stapel laufen. Wie haben erste Pressestimmen gesichtet und für Sie zusammengefasst. (Benjamin Gründken, 27.01.2012)
 
Deponia im Test: Erste Pressestimmen zum knallbunten Point-and-Click-Adventure erschienen. (8)
 
Deponia im Test: Erste Pressestimmen zum knallbunten Point-and-Click-Adventure erschienen. (8) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update: Pünktlich zum heutigen Release von Deponia finden Sie nun weitere Reviews zum Rätsel-Adventure im Artikel.

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In Deponia fristet der Großteil der Menschheit ein trostloses Dasein in einer Welt, die einer gigantischen Müllkippe gleicht. Besser sollen es die wenigen Menschen hoch oben in der Wolkenstand Elysium haben. Dort will auch der erfolgreiche Erfinder Rufus einmal leben, über den der Spieler in Deponia die Kontrolle übernehmmen wird. Unterstützung erhält Rufus dabei von seiner Partnerin Goal. Diese stammt angeblich aus der sagenumwobenen Wolkenstadt und soll dem trostlosen Erfinder bei seinem Bestreben unter die Arme greifen. Dumm nur, dass Goal plötzlich in Ohnmacht fällt, und der Spieler sich etwas einfallen lassen muss, um die mysteriöse Begleiterin von einem Ort zum nächsten zu transportieren. Einige Redakteure haben den Titel bereits gespielt und verraten, ob dem deutschen Entwicklerstudio Daedalic Entertainment das Adventure gelungen ist. Wir haben die ersten Pressestimmen zusammengefasst.

PC Games - 84/100
Auch wenn Harveys Neue Augen mit Preisen überschüttet wurde – mein Fall war's nicht; weder Story noch Präsentation haben mir in Daedalics letztem Spiel wirklich zugesagt. Ganz anders bei Deponia: Hier lache ich über den lässigen Anti-Helden, genieße das frische Szenario und staune über die wunderschön gepinselte, hochaufl ösende Grafik. Nach ein paar Minuten haben mir auch die Sprecher gut gefallen – vor allem Monty Arnold läuft in seiner Rolle als Rufus zur Höchstform auf, klasse! Eigentlich hätte es für Deponia locker einen Award gegeben – doch das offene, unbefriedigende Ende versetzt dem Gesamtwerk einen klaren Dämpfer: Die Story hört gerade dann auf, wenn's endlich spannend wird, viele Fragen bleiben unbeantwortet. Der Abspann legt zwar nahe, dass Daedalic eine Fortsetzung in Planung hat, doch ob und wann die wohl erscheinen wird? Darum meine Bitte an jeden Adventure-Fan: Los, los, Deponia kaufen! Denn ich will unbedingt wissen, wie Rufus' Geschichte weitergeht.
Gamestar - 88/100
Nostalgie und die Verklärung der »guten alten Zeit« ist dem Menschen so ur-eigen wie dem Matschijewsky sein Star Wars und dem Heiko sein VfL Wolfsburg (armer Tropf…). Und wer wie ich die goldene Ära der Lucasarts-Adventures hautnah miterleben durfte, der war sich sicher: so eine Zeit kommt nicht wieder. Doch diese scheinbar in Beton gegossene Weisheit gehört mit Deponia nun endgültig revidiert.Mit Daedalic hat Lucasarts einen würdigen Erben gefunden - und das noch aus deutschen Landen! The Whispered World, Harveys neue Augen oder jetzt Deponia können in meinen Augen locker mit dem großen Dreigestirn von Monkey Island 2, Indy 4 und Day of the Tentacle konkurrieren. Was Lucasarts noch an Originalität oder Rätseldesign voraus hat, macht Daedalic durch Tiefgang und viel Sprachgefühl wieder wett.Schade nur, dass ausgerechnet das Ende noch so viele Fragen offen lässt. Denn mit etwas mehr dramaturgischem Zug und Geschick sowie einen Tick sorgfältiger verteilten Rätseln hätte diesmal auch schon die Platin-Medaille winken können.
gamingxp - 90/100
Der Hintergund ist zwar wortwörtlich Müll, das Spiel "Deponia" aber das krasse Gegenteil. Die Story von Rufus, dem schrulligen Taugenichts, der für seine Flucht nach Elysium notfalls sogar so was ähnliches wie arbeiten würde ist genial absurd, optisch passend umgesetzt und punktet mit starken Sprechern. Okay, dass ganz altmodisch Zeug im Inventar gehamstert wird als gäb's kein morgen, wird nicht jedem liegen, passt aber zum Hintergrund: Wenn's nicht nach Schrott aussieht, behalt es lieber (das hat schon Roger Wilco in "Space Quest 3" gemacht)! Erinnerungen ans goldene Adventure-Zeitalter weckt auch die nach heutigen Maßstäben vergleichsweise große Bewegungsfreiheit. Keine Frage: Daedalic hat nach "Harveys Neue Augen" den nächsten herrlich abgedrehten Adventure-Spaß am Start.
gamerglobal - 9.0 /10
Deponia reiht sich nahtlos in die Reihe hochwertiger Adventure-Spiele ein, für die Daedalic mittlerweile bei jedem Genre-Fan bekannt sein dürfte. Der Humor ist klasse und vielfältig, die Sprecher exzellent. Vor allem bietet das Spiel bei aller Humorlastigkeit eine unterhaltsame und spannende Geschichte. Zwölf Stunden stellen zudem eine überdurchschnittlich hohe Spielzeit für ein Adventure dar. Technisch haben wir einige Kleinigkeiten auszusetzen, aber nichts, was der Atmosphäre abträglich wäre. Optisch ist Deponia ein Leckerbissen, und zwar nicht nur für Freunde von reinen 2D-Spielen.
Computer Bild - Schulnote 1,81
Mit "Deponia" untermauert Daedalic seinen Ruf als Abenteuerspiele-Schmiede erster Güte. Ob es besser ist als "Whispered World" oder "Harveys Neue Augen", muss jeder selbst entscheiden. Der Charme ist genauso betörend wie jener der Vorgänger. Dennoch ist das Spiel ganz anders und sehr eigen. Die Story wirkt eindringlich, die vielen Charaktere sind sehr ausgefeilt. Obendrein gibt's anspruchsvolle Rätsel, witzige Minispiele und eine gute Bedienung. Liebhaber freuen sich über den Plan, das Spiel fortzusetzen. Das ist Recycling, wie es im Buche steht.

Gamers.at - 90/100
Wäre Deponia ein paar Wochen früher erschienen, ich hätte gleich mal verkünden können: "Mein persönliches Adventure des Jahres". Dafür ist es jetzt zwar noch etwas zu früh, aber es liegt schon einmal sehr gut im Rennen. Es hätte zwar ruhig etwas länger sein können und ein wenig mehr Interaktion mit einer wachen Goal wäre nicht verkehrt gewesen, aber vielleicht war es genau so richtig. Denn wenn das Spiel mehr Leuten Lust auf mehr macht, dann wird sich Daedalic sicher nicht lange bitten lassen und eher früher als später an eine Fortsetzung denken. Die humorige Geschichte und teilweise doch knackigen Logikrätsel, die man eigentlich auch nicht auswendig lernen kann, laden auch durchaus dazu ein, nach einiger Zeit Deponia einen erneuten Besuch abzustatten, auch wenn einige Fragen – mit Absicht – ungeklärt bleiben. Denn die Geschichte von Rufus und Goal ist sicher noch nicht zu Ende erzählt und auch der Abspann macht Hoffnung auf mehr ...

Onlinewelten - 90/100
Deponia bietet alles, was man sich von einem Point'n'Click Adventure wünschen kann: mitreißende Story, sympathische Charaktere, großartige Sprecher, fordernde aber faire Rätsel und eine fantastische Inszenierung mit vielen Animationen. Deadalic wiedersteht dabei auch der Versuchung, euch zum Zuschauer zu degradieren, während sich die Geschichte entfaltet. Vielmehr seid ihr stets Teil des Geschehens. Dass die Entwickler und Publisher Eurovideo außerdem auf einen Kopierschutz verzichten und ehrliche Käufer nicht mit irgendwelchen Einschränkungen oder Registrierungen gängeln, verdient ebenfalls Anerkennung. Klarer könnte ein Fazit daher nicht lauten: Kaufen!

Krawall.de - 83/100
Beim TÜV hätte "Deponia" wohl die goldene Plakette mit Stern bekommen: Gut integrierte Rätsel, schöne Grafik, tolle Animationen – Stempel drauf und ab dafür. Aber "Deponia" wirkt ein wenig massentauglich abgeschliffen, erzählt eine konventionellere Geschichte und trotz der nach wie vor hervorragenden, pfiffigen Dialoge erschien gerade "Harveys neue Augen" entschieden mutiger und geistreicher. Vielleicht gefällt das Spiel aber gerade deswegen einem breiteren Publikum. Zu wünschen wäre es Daedalic.

Inside Games - 4,5/5
Das Ende von Deponia finde ich irgendwie doch sehr berührend, da man weiß was für ein Egoist unser lieber Rufus ist. Das Ende ist wie ich finde doch etwas unerwartet, oder vielleicht auch nicht unbedingt gewollt, da man gerne weiter spielen möchte, um das Happy End zu sehen. Doch Daedalic Entertainment lässt uns hier nur hoffen, dass es noch eine Fortsetzung geben wird. Mein persönliches Fazit vom Spiel ist, dass ich liebend gerne mehr über Rufus Geschichte erfahren möchte, vor allem wer der Nette Charakter ist, der die Szenenübergänge besingt. Es sollte weitere Teile von Deponia oder von Rufus geben, da in dieser Person Rufus unheimlich viel Potential steckt. Mir kommt es so vor als ist der nette Charakter, der die Übergänge besingt, Rufus selbst in einem späteren Alter.

Gamerradio - 93/100
Ihr werdet Stunden in den herrlichen Müllwelten von Deponia verbringen und in eine völlig abgedrehte Welt eintauchen. Nur gut dass es noch keine Spiele mit Geruch gibt. Das wäre dann wohl doch zuviel des Guten. Die Jungs von Daedalic Entertainment haben ganze Arbeit geleistet und im jungen Jahr 2012 ein erstes Adventure-Highlight geschaffen. Wer Edna bricht aus und Harveys neue Augen mochte wird Deponia lieben. Und wann können wir schon mal sagen, dass Müll selten so gut ausgesehen hat. Falls uns einer suchen sollte, wir wühlen noch ein bisschen im selbigen.

Giga - 85/100
Genau so, wie Daedalic das letzte Jahr mit Harveys Neue Augen hat ausklingen lassen, startet es mit Deponia 2012 gleich gut durch – nur ein wenig platter. Dennoch sind Witz, Atmosphäre, Soundtrack und der einmalige Art-Style hervorragend aufeinander abgestimmt, beim Rätseldesign empfiehlt es sich hingegen ein wenig Erfahrung mitzubringen. Die Idee um Himmel und Hölle – in Form des Schrottplaneten und der Himmelsstadt Elysium – ist herrlich umgesetzt und das Abenteuer fordert eine Menge Nerven und Lachmuskeln ab. Nach etwas mehr als zehn Spielstunden hat man die sehr glaubwürdigen Charaktere richtig in sein Herz geschlossen, nur um dann von einem etwas abrupten Ende überrascht zu werden.

Gamecaptain - 86/100
Deponia ist ohne Zweifel eines der besten Adventures der letzten Zeit. Alleine die namensgebende Müllkippenwelt und ihre abgedrehten Bewohner liefern ein unverbrauchtes Szenario, das zu fesseln weiß. Die technische Umsetzung des Comic Adventures lässt kaum Wünsche offen und bietet ein Spielerlebnis auf höchstem Niveau.
Der vorwiegend moderate Rätselspaß wird lediglich durch einige wenige, unnötig anspruchsvolle Passagen gedämpft, wodurch Einsteiger es relativ schwer haben dürften. Fortgeschrittene Abenteuer dürften sich aber einigermaßen zurechtfinden, sofern sie es wagen, in die besonderen Gegebenheiten einer Welt einzutauchen, die einem gigantischen Schrottplatz gleicht. Je höher das Gesamtniveau, desto eher fallen auch kleine Unzulänglichkeiten auf und davon hat Deponia durchaus welche. So kommt die Story nur schwer aus den Puschen und hat gerade am Anfang Längen. Auch was das Profil der Nebencharaktere angeht, lässt das Spiel, bis auf wenige Ausnahmen, durchaus Wünsche offen. Der grandios trashige Humor reißt dafür wieder einiges raus und dafür gibt es dann auch unseren Award.

(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     


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Aktuelle Kommentare
Rumpelstilzkin
Kabelverknoter
29.02.2012 17:05
AW: Deponia im Test: Erste Pressestimmen zum knallbunten Point-and-Click-Adventure erschienen

Deponia ist echt ein Kracher. Ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus!
Eines der lustigsten Adventures der letzten Zeit! Wieso hat mir das eigentlich keiner früher gesagt?

Rumpelstilzkin
Kabelverknoter
15.02.2012 16:09
AW: Deponia im Test: Erste Pressestimmen zum knallbunten Point-and-Click-Adventure erschienen

Hier ich nochmal.
Ich habe gestern gelesen das es eine Deponia Demo gibt und habe sie mir auch gleich gezogen und angespielt.

Macht schon Spaß

Rumpelstilzkin
Kabelverknoter
07.02.2012 11:34
AW: Deponia im Test: Erste Pressestimmen zum knallbunten Point-and-Click-Adventure erschienen

Na sicher spielt man so was, weil es Spaß macht. Ist doch egal wie alt man ist. Genau genommen könnte man dann ja auch fragen warum erwachsene Menschen ÜBERHAUPT am PC/Konsole sitzen und Videospiele spielen….
Aber hey, um zurück auf Deponia zu kommen: Schon wer aussagekräftige Erfahrungen gesammelt?

 
 
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