Sandy Bridge: Modelle ohne Grafikkern im US-Handel gesichtet
Vor dem Launch der Ivy Bridge-Prozessoren will Intel neue Ableger der aktuellen Sandy Bridge-Generation in die freie Wildbahn entlassen. Diese Modelle ohne Grafikeinheit wurden nun schon im US-Handel gesichtet. Bis zum europäischen Release dürfte es demnach nicht mehr weit hin sein.
Wie regelmäßige PCGH-Leser wissen, schickt Intel vor dem Launch der Ivy Bridge-Prozessoren noch den Core i5-2380P, i5-2450P und i5-2550K auf Basis der aktuellen Architektur ins Rennen. Hierbei handelt es sich um Modelle ohne den integrierten Grafikkern, der neben der Pro-Takt-Leistung der eigentliche Clou der aktuellen Sandy-Bridge-Generation darstellt. Das Release soll angeblich um den 6. Februar erfolgen. Dies scheint nun relativ wahrscheinlich, wie ein Blick in die amerikanischen Online-Shop Macmall und eCost zeigt. Hier lassen sich die CPUs nämlich bereits vorbestellen.
Der Core i5-2550K entspricht bis auf den fehlenden Grafikkern technisch dem i5-2500K, bietet mit einen Basistakt von 3,4 bei einem Turbo von 3,8 GHz jedoch genau 100 MHz mehr. Der amerikanische Shop Macmall listet den Prozessor für 244,99 US-Dollar, was umgerechnet etwa 190 Euro entspricht. Bei eCost schlägt er dagegen mit 264,99 US-Dollar zu Buche. Der Core i5-2380P erreicht bei 3,1 GHz Basistakt einen Turbo von bis zu 3,4 GHz und leistet damit ebenso viel wie der i5-2400. Hier setzt Macmall 194,99 US-Dollar (rund 151 Euro) an, während eCost 231,99 US-Dollar verlangt. Jeweils 100 MHz legt der Core i5-2450P auf, womit er sich genau zwischen dem Core i5-2400 und 2500(K) bewegt. Dieser schlägt bei Macmall mit 213,99 US-Dollar zu Buche - ungerechnet sind das 165,56 Euro.
Vergleiche innerhalb der Shops deuten darauf hin, dass sich die endgültigen Preise sehr nah an den etablierten Pendants mit Grafikkern bewegen dürften. So ist der i5-2550K bei Macmall nur 16 US-Dollar teurer als der 2500K. Der Core i5-2380P ist in der gleichen Preiskategorie wie der i3-2320 gelistet. 15 Dollar auseinander liegen bei Macmall der i5-2450P und i5-2400, wobei das Modell ohne Grafikkern mit dem höheren Preis zu Buche schlägt. Bei eCost trennen die Chips allerdings rund 35 US-Dollar. Hierzulande lassen sich die Prozessoren noch nicht finden, wie der PCGH-Preisvergleich zeigt.
Quelle: Chiphell
In der Bildergalerie: Transistoren unter sich - Wie eine CPU entsteht - Vom Sand zum Silizium-Chip

Hmm stimmt. Dachte erst die GPU wäre gar nicht mit drin und deswegen vllt geringe änderungen im design was zu besserer wärme abfuhr etc hätte führen können. Aber alles andere als Resteverwertung mit kaputten Gpu's wäre unrealistisch.
Eigentlich finde ich es Schade von Intel, dass sie keine Mainstream-Prozessoren ohne IGP anbieten.