CES 2012: Nanobeschichtung soll Smartphones wasserfest machen - mit Video-Update
Das amerikanische Startup-Unternehmen Liquipel hat auf der vergangenen Consumer Electronics Show 2012 (CES) in Las Vegas ein Verfahren vorgestellt, das unter Verwendung einer Nanobeschichtung Smartphones und ähnliche elektronische Geräte wasserdicht macht.
(Norman Wittkopf, 15.01.2012)
CES 2012: Nanobeschichtung macht Smartphones wasserfest [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das noch junge Unternehmen Liquipel hat auf der CES 2012 seine Technik zur Versiegelung von Gegenständen gegenüber Wasser mittels Nanobeschichtung vorgestellt. Somit werden beispielsweise elektronische Geräte, wie die unter anderem vorgeführten Smartphones, wasserabweisend und in gewissem Maße wasserfest.
Bei dem Verfahren wird das zu behandelnde Gerät oder der Gegenstand in einer Kammer zunächst in ein Vakuum versetzt. Daraufhin werden die Nano-Teilchen als Dampf eingeleitet und aufgetragen. Wasserdicht sind die Geräte dadurch jedoch nicht: Flüssigkeit kann weiterhin in das Gerät eindringen, jedoch sind auch die internen elektronischen Bauteile durch die lückenlose Beschichtung versiegelt. Dennoch empfiehlt Liquipel ein durch Wassereintritt betroffenes Gerät vorerst außer Betrieb zu nehmen und trocknen zu lassen. Sollte es nicht nur Spritzwasser sein, das dem Gerät zusetzt, sondern ein richtiger Tauchgang, würde die Beschichtung eine halbe Stunde in einem Meter Tiefe ihre Funktion erfüllen. Die notwendige Leitfähigkeit einzelner Komponenten, wie beispielsweise Touchdisplay oder Anschlüsse, bleibe durch die Oberfläche der Beschichtung hindurch vorhanden. Auch die Klangqualität der mit der Beschichtung ebenfalls überzogenen Lautsprecher soll sich nach bisherigen Erkenntnissen nicht negativ verändern.
Offizielle Unterstützung für das Verfahren bietet Liquipel derzeit unter anderem für ausgewählte HTC- und iPhone-Modelle und führt auch eine Liste auf der eigenen Internetpräsenz. Die Behandlung eines Smartphones kostet 59 US-Dollar. Das Verfahren wird derzeit nur am Firmensitz von Liquipel in Santa Ana, Kalifornien angeboten. Liquipel ziehe jedoch weitere Geschäftstellen außerhalb der USA in Erwägung, würde das Verfahren patentiert aber auch an die Gerätehersteller lizensieren wollen. Im Anschluss an den Artikel sehen Sie zwei Videos von Liquipel, welche die Funktionsweise und deren Ergebnis veranschaulichen.
coole Sache würd ich eventuell auch machen lassen bei meinem Samsung Galaxy S3
Fehlt nur noch ein Unternehmen das eine spezielle oberflächen Beschichtung entwickelt, wo man keine Fingerabdrücke auf dem Display sieht...
Stürze aus 2m sollten dem handy natürlich auch nix anhaben können^^
Mein Desire HD sieht zwar inzwischen nicht mehr schön aus ... ... 3 Stürze, 2 davon auf massiven Stein, konnten dem Handy aber funktionstechnisch nichts anhaben Der Ring um die Kamera ist total zerdrückt, oben auf dem Handy sieht man an der Ecke das Muster von der Gehwegplatte .. Gestern ists wieder gefallen, aber es läuft ;D
AW: CES 2012: Nanobeschichtung macht Smartphones wasserfest
diese beschichtung müsste es eigentlich bei allen hochwertigen elektrischen geräten ab werk geben. nur wären da wahrscheinlich die umsatzeinbußen zu groß weil die verkaufszahlen aufgrund unkaputtbarer geräte zurückgehen würden...
Moderator
15.01.2012 18:40
Klingt irgendwie nach einer sehr aufwendigen, aber minderwertigen, Alternative zu einem abgedichteten Gehäuse
Software-Overclocker
15.01.2012 17:00
Fehlt nur noch ein Unternehmen das eine spezielle oberflächen Beschichtung entwickelt, wo man keine
Fingerabdrücke auf dem Display sieht...
Stürze aus 2m sollten dem handy natürlich auch nix anhaben können^^
Mein Desire HD sieht zwar inzwischen nicht mehr schön aus ...
... 3 Stürze, 2 davon auf massiven Stein, konnten dem Handy aber funktionstechnisch nichts anhaben
Software-Overclocker
15.01.2012 15:33
diese beschichtung müsste es eigentlich bei allen hochwertigen elektrischen geräten ab werk geben. nur wären da wahrscheinlich die umsatzeinbußen zu groß weil die verkaufszahlen aufgrund unkaputtbarer geräte zurückgehen würden...